[Acarneya] Bilder

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    Vom 28.9.-1.10. findet das Weltenbastlertreffen im Feriendorf am Burgensteig in Nentershausen statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Sie erinnert mich sehr an ein Mädel in der Mädchengruppe, die ich vor ein paar Jahren betreut habe. Auf den ersten Blick ruhig und schüchtern, oder mal albern, aber innen drin eine gewisse Härte, die man so langsam bekommt, wenn man seiner selbst bewusster wird. Mit einem auch mal ernsten, wachen Verstand.
      nobody.
    • Das bildrechte Auge wirkt etwas eingedrückt (?) und die Nase ein wenig schief (was durchaus auch in der Realität vorkommt, aber nicht unbedingt in Portraits ;)).
      Aber davon abgesehen finde ich das Gesicht recht sympathisch. Es hat irgendwie etwas Mysteriöses - als ob irgendeine eigene Welt hinter diesem teilnahmslosen Blick lauert (was gut oder schlecht sein kann).
      „Destruction is a form of creation. So the fact that they burn the money is ironic. They just want to see what happens when they tear the world apart. They want to change things.” — Donnie Darko
      ionfluxda.deviantart.com
    • Deine Portraits errinern mich an mediterrane malereien, so wie in Italien und Spanien. Die Gesichter wirken sehr Ikonenhaft und wirken dadurch typisierend. Man erhällt mehr den Eindruck einen bestimmten Typus von person abgebildet zu sehen, statt eines Indicidiums.
      Das soll nicht schlechtes heißen. Ich finds klasse, vor allen da bei mir selber menschen immer genauso creepy aussehen wie meine Monster...hust.
      Insgesamt vermitteln deine Bilder eine Flair von Hofmalerei, was der Stimmung sehr zuträglich ist. Schön so und weitermachen ^___^
    • Ich muss mich Ionflux anschließen, an der Augenpartie stimmt eine Kleinigkeit nicht, vor allem der Übergang zur Nase vom bildrechten Auge, der Nasenrücken scheint hier zu grad in die Höhe zu gehen und müsste meinem Geschmack nach ein wenig runder sein.

      Der Mund grinst ebenfalls rechts ein wenig, da ist der Mundwinkel leicht in die Höhe gezogen, während links das nicht der Fall ist. Das wär prinzipiell kein Problem, aber irgendwie bricht die Bewegung in der Mitte ein wenig. Hmm... nein... das ist es nicht... der Mund steht im Verhältnis zur Gesichtachse einen Hauch schief, das erzeugt den Eindruck für mich.

      Und trotzdem: etwas derart qualitätvolles hab ich noch nicht zammgebracht ;)
    • Erstmal danke für die Kommentare. :)

      Ich hab versucht, es anatomisch etwas korrekter zu machen, hab aber keine Ahnung, ob das jetzt besser ist (ich seh schon den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr). Bei der Halspartie hab ich genervt aufgegeben und einfach geschummelt. ;D

      Original von Aristagon
      Die Gesichter wirken sehr Ikonenhaft und wirken dadurch typisierend. Man erhällt mehr den Eindruck einen bestimmten Typus von person abgebildet zu sehen, statt eines Indicidiums.

      Hm, das wär zwar für Völkerportraits ganz okay, aber bei Charakteren aus Geschichten ist das natürlich ganz und gar ungewollt - die sollen ja Individuen darstellen. :-/ Wodurch entsteht denn dieser Eindruck?

      zu ihrem Charakter: Anrun macht nach außen ganz den Eindruck einer freundlichen, demütigen und sogar eher etwas schüchternen Dienerin. Sie steht aber ganz im Mittelpunkt von Bergunds Netz aus Spitzel und Informanten. Sie ist da sehr verlässlich, sicher, vernünftig und gewissermaßen auch hart - wenn nötig, dann sorgt sie auch dafür, dass diese oder jene für die Königin gefährliche Person beseitigt wird. Allerdings könnte sie auch selbst zu einer Gefahr für Bergund werden, da sie sehr viel (zu viel?) weiß.
      Bilder
      • anrun2.jpg

        73,47 kB, 383×595, 400 mal angesehen
    • Ich finde, sie macht durchaus einen individuellen Eindruck. :nick: Gefällt mir gut. Und ich finde auch nicht, daß sie igrnedwie düster und geheimnisvoll wirkt. Nett und bescheiden triffts da eher. Gefällt mir.

      Das im Dunklen liegende Auge erscheint mir jetzt noch ein bißchen schief oder zu weit oben, aber das find ich nicht so schlimm. Ist ja nicht jeder perfekt symmetrisch. Mir gefällt das Porträt jedenfalls.
      (Ich kann nie Leute zeichnen, die man so schön als Person erkennt.)
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • @Judith: Fuer ihre Funktion und ihren Charakter ein supergutes Portrait. Ich finde, das kommt sehr sehr gut rueber :) Also zum einen die freundliche Zurueckhaltung und dann das Gefuehl, dass da noch mehr dahinter ist, dass sie mehr denkt als sie sagt.
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Der künstlerischen Kritik enthalte ich mich mal, weil ich von sowas keinen Plan habe. Mir fällt nur der typische Neyashaische Zeichenstil auf ;D

      Für mich wäre die junge Dame vom ersten Eindruck her eine Person, die ich mit Vorsicht genießen würde, nach dem Motto "Stille Wasser sind tief". Sieht ja eigentlich sympathisch und freundlich aus, aber das kann sich bestimmt ändern, wenn man sie reizt. Nicht, dass sie selbst agieren würde, aber die hätte bestimmt jemanden, der mir in die Suppe spuckt.
    • Ich kann mir vorstellen, dass Logan erst an einen Jungen/Mann gedacht hat, weil die Haare für diese Perspektive oben auf dem Kopf unnatürlich weit nach oben gehen, wie bei vom Kopf abstehenden, kurzen Haaren... Aber das ist auch nur der Eindruck von jemandem, der sich mit Perspektive und Anatomie null auskennt. ;)

      Im Übrigen schließe ich mich Dorte an - das Bild ist sehr neyashös ;D und wie immer wirklich toll! :thumbup:
    • @Shay: Fanatisch? Fuer mich eher unglaublich pragmatisch. Sprich: Sie wuerde ueber Leichen gehen, um ihren Ziel zu erreichen, aber sie haengt nicht fanatisch einem Ideal an.

      Original von Ehana
      Ich kann mir vorstellen, dass Logan erst an einen Jungen/Mann gedacht hat, weil die Haare für diese Perspektive oben auf dem Kopf unnatürlich weit nach oben gehen, wie bei vom Kopf abstehenden, kurzen Haaren... Aber das ist auch nur der Eindruck von jemandem, der sich mit Perspektive und Anatomie null auskennt. ;)


      Hm, die Haare sehen fuer mich so aus, als ob sie einen etwas komisch gebundenen Zopf haette, so dass sie auf dem Hinterkopf aufstehen und nicht glatt am Kopf liegen. Ich kenn das und verbuch das unter "daemliche Frisur" *G*
      Aber die Mode dort mag das ja fuer durchaus aesthetisch halten :)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • *gg* Also an den Haaren hab ich ziemlich lange rumgeschmiert und 50 Mal ausgebessert. Irgendwann hab ich mich dann selbst als Referenz genommen - ich hatte da wohl grad eine dämliche Frisur. ;D

      Ist interessant, was ihr da alles in ihrem Gesicht seht. Das freut mich natürlich, denn dann kommt sie einigermaßen so rüber, wie ich sie mir vorstelle. :)

      Hast du das Portrait eigentlich am Computer oder mit Bleistift gemacht?

      Mit Bleistift - am Computer wärs nicht so ein Geschmiere geworden. ;D
      Deshalb müssen die Augen jetzt auch ungleich bleiben (bei meinen Porträts ist immer ein Auge schief, aber meine eigenen Augen sind ja auch etwas ungleich...), denn das geht bestimmt nicht gut, wenn ich das nochmal neu zeichne.
    • So, ich bin immer noch im Portrait-Fieber. ;D

      Hier ist zunächst mal Berrid, ursprünglich nur eine Nebenfigur des skonischen Heldensagekreises um König Brandstein. Der Dichter Gabran Lestes schrieb 1424 n.F. die Tragödie "Das Amulett", das auf diesem Stoff basiert und Berrid in den Mittelpunkt stellt.

      Und hier ist Lenstin von Dikwene, ein Priester, Dichter und Geschichtsschreiber, der in Doulhen, dem religiösen Zentrum von Dorvaan, seine Ausbildung erhielt und mittlerweile auch dort lehrt.

      Beide mit Referenz für das Gesicht. Tja, Gewänder (vor allem Falten) sind nicht meine Stärke, aber ich bin fleißig am Üben, damit ich nicht immer wieder Gesichter unter dem Hals abschneiden muss. ;D
    • Heh!

      (Mir kommt die Fibel arg bekannt vor... *Osterei einsammel* Aber frag mich nicht, welcher Typ das ist...)

      Du kannst schattieren. (Neid) Nur ein Tippchen: verwischen macht die Schatten weicher und noch schicker. Mit dem Finger für die Harten und für die Eleganten mit Papierwischer. Vor allem bei den Haaren würde etwas Wischen und ein paar Glanzlichter das Ganze noch schick abrunden. Meine eigene kleine unbedeutende Meinung :D
    • Genau diese Fibel kommt dir bekannt vor oder der Fibeltyp im Allgemeinen? :hmm: Ist nämlich aus vier verschiedenen Spiralfibeln des Donauraums zusammengeschustert. ;D
      Der Typ ist übrigens Felix Schweighofer (hier ist das Vorbild) - normalerweise kleb ich nicht so eng an meinen Referenzen, aber ich kann keine Männer zeichnen, daher hatte ich nicht den Mut, mich allzu weit davon zu entfernen. %-)

      Hm, früher hab ich die Schattierungen immer verwischt, aber das sah irgendwie immer so unsauber und schmierig aus. :-/