[Hard-SF-Basteln] Höhlenwelten

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    • [Hard-SF-Basteln] Höhlenwelten

      Bei der Peschtschera Weltenvorstellung und auch in Theoriethreads zum Thema Höhlenwelten hatte ich viele Tipps bekommen. Konnte diese aber nicht in meine Höhlenwelten einbauen, unter anderem weil sie nicht zu meinem Konzept der Welten passten. Deshalb wäre es doch gut wenn jeder mal eine kleine Beschreibung, Geschichte, Bericht von seiner Vorstellung einer Höhlenwelt geben würde. Um mal zu sehen wie sich diese Ideen so entwickeln.

      Wie gesagt es geht um Hard-Science-Fiction-Höhlenwelten auf der Erde, nach Art der Reise zum Mittelpunkt der Erde von Jules Verne (war nach damaligen Wissensstand nicht unrealistisch).

      Heutzutage würde eine solche Hard-Science-Fiction-Höhlenwelt in etwa so aussehen wie meine Höhlenwelten Peschtschera und Tschernoje Njebo (ich nehm zumindest für mich in Anspruch das sie Hard Science Fiction sind). Oder wie in den Filmen The Descent und The Cave (sind die einzigen im Moment).

      Gut wäre es wenn wir uns auf eine geographische Region beschränken würden, das Innere Eurasiens. Meine Höhlenwelten liegen dort (zumindest liegt eine in Sibirien). Dort hat man auch eine kulturelle Vielfalt: Russland, Westteil von China (mit Tibet), grenzt an persischen/muslimischen und indischen Kulturraum. Eigentlicher Sinn dahinter ist das man wenn viele schreiben die Welten vielleicht miteinander "verflechten" kann (was bei einigen möglich sein wird, bei anderen nicht).

      Zu zeitlichen Einordnung: die Höhlensysteme sollten im Moment (Heute) unbekannt sein was nicht für die Zukunft und die Vergangenheit gelten muss (können also zu Zeit eurer Wahl handeln).

      Es muss keiner komplette Welten vorstellen. Es geht eher um einen Bottom-up Ansatz. Vielleicht können die Schreiber ja Ideen die ihnen hier kommen später in ihren eigenen Welten verbauen.
    • Ok ich fang mal an:

      Peschtschera

      Wo Peschtschera genau liegt ist nicht genau bekannt, man nimmt allerdings an das es in Eurasien ist. Sie hat keinen gangbaren Ausgang/Eingang zur Oberfläche (mehr). Peschtschera aus vielen kleineren zusammenhängenden Höhlen. Nur die größten sind etwas über 100 m breit. Größere Höhlen stürzen ein. Die Höhlen bedecken eine Fläche von vielen Quadratkilometern. Sie haben einige Tausend menschliche Bewohner.

      Das Ökosystem der Höhle basiert wie das der Movile Höhle und der Cueva de la Luz auf Chemosynthese.
      Die Energie wird also durch die Oxidation von Schwefel aus warmen Quellen gewonnen. Der für die Menschen und Tiere notwendige Sauerstoff gelangt mit von oben hereinfliesenden Wasser (darin gelöst) in die Höhle. Die Höhle hat einen unterirdischen Ausfluss ins Meer. Der verhindert das sie vollläuft. Durch den unterirdischen Ausfluss sind einige marine Lebensformen von den Black Smokern und anderen Tiefsseebiotopen eingewandert was die reiche Verbreitung von Biolumineszens in der Höhlenwelt erklärt.

      Die Wände in der Höhlenwelt sind wie in der Cueva de la Luz und der Movile Höhle von Bakterien-Pilz-Matten bedeckt. In der Höhlenwelt leben in diesen allerdings bioluminieszente Bakterien. Größtenteils strahlen sie ein blaues oder grünes Licht aus. Es gibt aber eine Bakterienart die rot leuchtet.

      An Tieren gibt es Insekten, grosse Grottenolme, Grottensalamander, Höhlenschlangen (hier beim fressen einer Fledermaus).

      Pflanzen gibt es in der Höhle keine ausser Orchideen die parasitär von Pilzen leben (die ihreseits von Chemosynthese leben).

      Die meiste Nahrung beziehen die Höhlenbewohner aus dem Wasser. Im Wasser gibt es Fische, Krustentiere und Muscheln.

      Die Menschen in den Höhlensystem befinden sich auf dem Technologiestand der Steinzeit.

      An Land gibt es weisse Pilze und Leuchtpilze.

      PS: Ich nehm auch Wetten entgegen ob sich jemand zum Thema meldet. ;)
    • Original von fluchtigerBesucher
      PS: Ich nehm auch Wetten entgegen ob sich jemand zum Thema meldet. ;)

      OK, dann wette ich mal, dass sich für dieses Projekt keiner meldet 8)
      Denn deine Idee ist derart speziell, dass man einfach schon sehr stark eingegrenzt ist, in dem, was man tun kann, für ein gemeinsames Projekt IMHO zu stark.
      Höhlen hätte ich schon zu bieten, aber die sind nicht auf der Erde (Aranor auf Earon ist ziemlich durchlöchert und Ingnir könnte man im Prinzip auch als eine Art Höhle betrachten).
      -10,5 23 ∑ π
    • Original von Herr der Heinringe
      OK, dann wette ich mal, dass sich für dieses Projekt keiner meldet 8)


      Dann stehen die Wetten jetzt 0:1 ;D

      Original von Herr der Heinringe
      Denn deine Idee ist derart speziell, dass man einfach schon sehr stark eingegrenzt ist, in dem, was man tun kann, für ein gemeinsames Projekt IMHO zu stark.


      Stärker wäre die Eingrenzung doch wenn ich Teile meiner Welt zum Ausbau angeboten hätte. ;)
      Ausserdem ging es ja vorallem um Aufwandersparnis das es Dinge die es in der einen Höhle gibt auch in der anderen geben könnte oder Beziehungen der Höhlen untereinander wären möglich(aber nicht zwingend) wenn sie auf demselben Planeten liegen.

      Original von fluchtigerBesucher
      Eigentlicher Sinn dahinter ist das man wenn viele schreiben die Welten vielleicht miteinander "verflechten" kann (was bei einigen möglich sein wird, bei anderen nicht).


      Ist gut das du darauf hingewiesen hast, weil bestimmt viele das auch nicht herausgelesen hätten.

      Original von Herr der Heinringe
      Höhlen hätte ich schon zu bieten, aber die sind nicht auf der Erde (Aranor auf Earon ist ziemlich durchlöchert und Ingnir könnte man im Prinzip auch als eine Art Höhle betrachten).


      Könntest ja dann eine Geschichte die in besiedelten Höhlen spielt, oder eine Beschreibung einer besiedelten Höhle, oder einer Expedition in eine in den Thread stellen.
    • Also, ich habe jetzt noch nicht ganz kapiert, woraus es dir jetzt genau ankommt. Du willst, dass andere Bastler sich dazu bereit erklären, unter das irdische Eurasien eine fiktive Höhlenwelt aufzubauen, die für sich allein existiert, aber evtl. auch mit den anderen sich verflechten könnte?

      Und damit auch deine Welt Peschtschera mit beeinflußen? Womit man quasi Co-Autor deiner Welt würde?
      Hm, alles sehr mysteriös :hmm:
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Original von Gmck
      Hm, alles sehr mysteriös :hmm:


      Ich weiss! ;D


      Original von Gmck
      Und damit auch deine Welt Peschtschera mit beeinflußen? Womit man quasi Co-Autor deiner Welt würde?


      Diese Idee war mir mal gekommen die hab ich aber schnell wieder verworfen(vor Monaten). Weil die Vorstellungen, wie eine (möglichst realistische) Höhlenwelt aussehen sollte, gehen dann doch sehr auseinander. Zumindest nehme ich das mal in meinen Fall an.


      Original von Gmck
      Du willst, dass andere Bastler sich dazu bereit erklären, unter das irdische Eurasien eine fiktive Höhlenwelt aufzubauen, die für sich allein existiert, aber evtl. auch mit den anderen sich verflechten könnte?


      Das "irdische Eurasien" ist nur so eine Möglichkeiten später Verbindungen zwischen den Höhlensystemen zu erklären. Eine Verbindung könnte zum Beispiel sein das einige Dinge in beiden Höhlensystemen vorkommen. Niemand muss eine komplette Höhlenwelt aufbauen, es reichen kleine Geschichten oder Expeditionsberichte. Es geht mehr um einen Bottom-Up Ansatz. Es kann sich auch nur um unterirdische Städte handeln(allerdings dann nicht im Heute wenn es auf der Erde sein soll). Die Idee hinter dem Verflechten ist das nicht jeder seine Welt vollkommen selbst entwickeln muss sondern auch Elemente von anderen übernehmen kann (Aufwandsminderung).

      Und nochmal: Ich hatte es schon Heinrich gesagt es muss nicht auf der Erde spielen, es können auch Höhlensysteme oder Geschichten aus Höhlensystemen die es auf euren Welten gibt erzählt werden.

      Nur wird es dann komplizierter wenn jemand nicht eine eigene Welt entwickeln will sondern nur eine kleine Geschichte aus einer Höhle berichten die er zu 90% aus einer anderen Höhlenwelt herauskonstruiert. Am leichtesten ist das doch dann damit zu erklären das die Höhle in der Nähe der Anderen liegt (deshalb irdisches Inner-Eurasien).


      Achso weiss jemand seit wann ich den Titel "Höhlenmensch" habe? ;D
      Gestern stand das noch nicht da (glaub ich).
      Und dann ist da noch die Frage: Wer wars? ???
    • *g* tja, das mit den Benutzertiteln kann schnell mal passieren, mit unseren immerzu eifrigen Admins ;D

      Ich habe ja tatsächlich eine Höhlenwelt, sozusagen, zumindest habe ich ein unterirdisch lebendes Volk auf meiner Ikosaeder-Welt, die Kzûzû, das sind 4m lange maulwurfartige intelligente Wesen, die inzwischen schon Elektroautos haben ;D
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    • Tja, wer mag das wohl gewesen sein mit dem Höhlenmenschen... ;D

      Bei der Gelegenheit fällt mir auf, daß das Volk der Rükier auf Esper einer Legende zufolge mal in einer "großen und behaglichen Höhle" gelebt haben soll. Als dann einige der Rükier Flügel entwickelten, gelang es ihnen aus dieser paradiseiscen Höhle hinauszufliegen in eine andere riesige "Höhle" außerhalb, die kalt und nass und ungemütlich ist (sie können nicht sehen, nehmen die Welt durch "Radar" war, können also nicht erkennen, daß sie sich jetzt in keiner Höhle mehr befinden sondern unter freiem Himmel). Natürlich fanden sie den Weg zurück in ihre kuschelige Heimathöhle nicht mehr wieder, weshalb ein großer Teil der Rükier diese Flügel heute als Frevel ansieht und sich selbst verstümmelt, um nicht mehr fliegen zu können.

      Bei dieser mythologischen Höhle könnte es sich ja durchaus um eine real exisiterende handeln. :)
    • Original von Gmck
      Ich habe ja tatsächlich eine Höhlenwelt, sozusagen, zumindest habe ich ein unterirdisch lebendes Volk auf meiner Ikosaeder-Welt, die Kzûzû, das sind 4m lange maulwurfartige intelligente Wesen, die inzwischen schon Elektroautos haben ;D


      Glaubst du das lässt sich irgendwie in das Hard Science Fiction Kriterium einhämmern? ;D

      Ich nehm mal an das sich dein Höhlensystem und meine beiden sich nicht miteinander verflechten lassen. Und das wird nicht nur an der Tatsache liegen das sie sich auf 2 unterschiedlichen Planeten befinden. ;)

      Kannst du mal eine Beschreibung von den Kzûzû oder dem Höhlensystem oder ein Textfragment in den Thread stellen. Must ja nix neu erfinden Copy-Paste reicht.


      Original von Jerron
      Bei der Gelegenheit fällt mir auf, daß das Volk der Rükier auf Esper einer Legende zufolge mal in einer "großen und behaglichen Höhle" gelebt haben soll. Als dann einige der Rükier Flügel entwickelten, gelang es ihnen aus dieser paradiseiscen Höhle hinauszufliegen in eine andere riesige "Höhle" außerhalb, die kalt und nass und ungemütlich ist (sie können nicht sehen, nehmen die Welt durch "Radar" war, können also nicht erkennen, daß sie sich jetzt in keiner Höhle mehr befinden sondern unter freiem Himmel). Natürlich fanden sie den Weg zurück in ihre kuschelige Heimathöhle nicht mehr wieder, weshalb ein großer Teil der Rükier diese Flügel heute als Frevel ansieht und sich selbst verstümmelt, um nicht mehr fliegen zu können.


      Wäre auch schön wenn du die Legende mal in den Thread werfen würdest.
    • Na dann copy-paste ich mal den Text aus dem Iko-Forum:


      Bei den Kzûzû handelt es sich um dreieinhalb bis viereinhalb Meter lange Achtbeiner, die in Tiefen von bis zu 80m unter der Oberfläche Toki-Eas leben.

      Sie haben ein dichtes, tiefschwarzes Fell, einen länglichen, überaus kräftigen Körper und eine spitz zulaufende Kopfform. Ihre Augen sind verkümmert und unter dem Fell nicht mehr zu sehen, stattdessen orientieren sie sich in der ewigen Finsterniss mittels Ultraschall, doch auch ihr Tastsinn ist hyperempfindlich, so daß sie alleine an der Luftbewegung Bewegungen um sie herum genau orten können. Da die Ultraschallsignale jedes einzelnen Individuums so unterschiedlich ist wie die Stimmen der Oberirdischen, können sie auch hervorragend die Schall-Reflektionen ihrer Artgenossen für weitere Informationen bezüglich ihrer Umwelt heranziehen, so kann ein Kzûzû sozusagen auch durch "die Augen des anderen sehen" und somit auch um Ecken blicken, die sonst unzugänglich für ihn wären.

      Zusätzlich verfügen die Kzûzû aber auch über tieffrequente Schallorgane, mit denen sie sich normal verständigen, die Ultraschall-Rufe dienen ausschließlich der Orientierung.

      Sie werden bis zu 180 Jahre alt und bekommen alle 3-4 Jahre ein einzelnes Junges.

      Ihr spitzes Maul ist wie geschaffen dafür, sich mit kraftvollen Bewegungen durch Erdreich zu drücken und zu schieben. In grauen Vorzeiten ernährten sie sich fast ausschließlich von den Nährstoffen und der Flüssigkeit, die sie aus der Erde zogen, doch mittlerweile haben sie Mittel und Wege gefunden, sich diese Nährstoffe künstlich mittels großer Pflanzen- und Pilz-Plantagen unter der Erde zu kultivieren, so daß aus den vormals sich ständig durch die Erde wühlenden Nomaden schließlich sesshafte Bauern wurden. Das alles ist schon viele Hundert Jahre her, mittlerweile ist das gesamte Festland von Toki-Ea und dem angrenzenden Herrschaftsgebiet von Sror, dem Herrscher des Orklandes, von unzähligen Tunnelsystemen durchzogen, die unterirdische Städte großen Ausmaßes miteinander verbinden.

      Sie haben kaum Kontakt zur Außenwelt, ihre Höhlen und Stollen kommen nur selten bis an die Oberfläche (lediglich diverse Luftversorgungsschächte und große Halden, wo ausgeworfenes Erdreich gelagert wird, zieren überall die Oberfläche). Was sie zum Leben brauchen, haben sie bereits. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Lebensraum des Kontinents zu knapp wird. Bereits jetzt orientieren sich gerade im warmen Süden viele der jüngeren Kzûzû zur Oberfläche hin, und es kommt in jüngerer Zeit immer wieder zu Konflikten mit den dort lebenden Orks. Momentan sind noch keine echten Kampfhandlungen ausgebrochen, doch die Lage ist instabil. Von Seiten der Regierung der Kzûzû ist allerdings eine diplomatische Lösung angestrebt, mit dem Ziel, die Erlaubnis für eine freie Übersetzung auf den Hauptkontinent von Srors Reich zu bekommen, damit dort eine Kolonie unter der Erde weiteren Lebensraum erschließen kann (womit sie die an der Oberfläche lebenden Orks ja schließlich nicht weiter stören würde) ... Ob Sror diesem Versprechen Glauben schenkt, bleibt abzuwarten.

      Durch die Lebensweise unter Tage waren sie bereits früh sehr vertraut mit dem Umgang mit Gesteinen und Metallen, die sie reichlich finden - und verfügen schon seit nunmehr 230 Jahren über Kenntnisse im Bereich der Metallverarbeitung, aber auch der Sprengstoffherstellung, womit sie sich die Schaffung von Lebensräumen unter der Erde erheblich vereinfachthaben.

      Die Nutzungsmöglichkeiten von Dampfkraft wurde vor 70 Jahren entdeckt, seitdem schreitet der technologische Fortschritt recht rasant voran. Dampfbetriebene Fahrzeuge waren einige Jahre später fast überall anzutreffen. Doch vor etwa 45 Jahre gelang einer kleinen Gruppe von Wissenschaftler die Entdeckung des elektrischen Stromflusses zwischen verschiedenen Materialien, womit der Weg bis zum Akkumulator nicht mehr weit war.
      Momentan sind die ersten elektrisch betriebenen Fahrzeuge fast zur Serienreife gediehen.
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Bei so hohen Technologiestand wie bei den Kzûzû ergeben sich natürlich auch neue Möglichkeiten. ;)

      Wieso mit den Orks verhandeln. Wenn man technologisch auch Uboote bauen könnte. Und so heimlich den ganzen Planeten unterwandern könnte. ;D

      Raumfahrt wird so natürlich etwas schwierig, ausser die Kzûzû buddeln Subraum/Hyperaum/Sonstraum - Tunnel. ;D
    • He, coole Idee mit den U-Booten! :D Bisher hatte ich eher überlegt, dass sie einfach, wenns zu feucht wird, an die Oberfläche kommen und mit Schiffen übersetzen...
      Sie müssen für ihre Abraumhalden (die Maulwurfshügel) und die Belüftungsanlagen etc. ja sowieso öfter mal an die Oberfläche.

      "Unterwandern" gewinnt hierbei eine ganz neue Bedeutung ;D

      Bis zur Raumfahrt isses noch ein bisschen
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Original von Gmck
      Bisher hatte ich eher überlegt, dass sie einfach, wenns zu feucht wird, an die Oberfläche kommen und mit Schiffen übersetzen...


      Ein Entwässerungssystem werden sie schon am Land brauchen.

      Naja und dann können sie ja noch unterirdische Polder bauen. ;D


      Original von Gmck
      "Unterwandern" gewinnt hierbei eine ganz neue Bedeutung ;D


      Hab das Wort auch mit viel Bedacht gewählt. 8)


      Original von Gmck
      Bis zur Raumfahrt isses noch ein bisschen


      Raumfahrt für Maulwürfe ist ungefähr so realistisch wie Marskolonien für Menschen. ;)
    • Auch mal Copy und Paste benutzt:


      Tschernoje Njebo

      Es handelt sich wieder um ein unterirdisches Höhlensystem, diesmal genau lokalisierbar in Sibirien.
      Der Name ergibt sich aus einen charakteristischen Phänomen das sich vorallem in den größeren Hallen des Höhlensystems zeigt: Die Wände und teilweise der Boden sind mit biolumnieszenten Pilz-Bakterienmatten bedeckt wärent die Decke dunkel (schwarz) bleibt. Am Ende ergibt sich für einen Besucher der Eindruck sich am Boden eines Cañons zu befinden mit einen schwarzen Himmel über einen.
      Wobei die biolumnieszenten Pilz-Bakterienmatten nur einen kleinen Teil des Höhlensystems meist grün/blau erhellen. Die Matten selbst sind nur aufgrund einer Symbiose von einigen biolumineszenten Mikroorganismen und Insekten biolumineszent. Die Insekten werden von den Licht der Matten angezogen und verbreiten die biolumineszenten Mikroorganismen. Auch weitere symbiotische Beziehungen gibt es im Höhlensystem, so Orchideen die in Symbiose mit Pilzen leben(diese mit Sauerstoff aus der Luft und Substrat versorgen). Die Höhlen werden von Flüssen durchflossen es kommt jedes Jahr nach der Schneeschmelze zu großen Überschwemmungen die weite Teile des Höhlensystems mit Schwefelverbindungen versorgen die die Grundlage für das auf Chemosyntese basierende Ökosystem bilden. Der Schwefel stammt aus Gesteinen aber vorallem aus heissen Quellen die auch das Höhlensystem (teilweise) erwärmen. Die Nahrung der Menschen besteht größtenteils aus Fisch der auch das nötige Vitamin D liefert (Fischleber). An Menschen leben in den Höhlensystem Neandertaler, Kahlkopf-Pygmäen und Homo sapiens sapiens ("Asiaten","Europäer"). Fledermäuse haben die ökologische Nische die sonst Vögel ausfüllen in den Höhlen eingenommen. Einige Säugetiere haben sich an das Leben in den Höhlen angepasst. So gibt es eine Art Höhlenvielfrass mit besonders großen Augen. Auch gab es Bären in den Höhlen weil deren Nische jetzt aber größtenteils von den Menschen ausgefüllt wird sind sie stark dezimiert (wurden auch stark bejagt). Bei einigen felltragenden Tieren haben sich im Fell biolumineszente Mikroorganismen eingenistet die durch Bäder der Tiere in heissen Quellen immer wieder mit Substrat versorgt werde.Wärent der Eiszeiten war das Höhlenökosystem immer nah am kollabieren(Probleme mit der Sauerstoffversorgung). Die Menschen leben noch in der Steinzeit und benutzen kein Feuer. Kochen würde auch das Vitamin C das ihre Nahrung enthält verringern. Menschen formen auch Klumpen die Substrat enthalten und in biolumnieszenten Pilz-Bakterienmatten eingewickelt sind. Um sich den Weg zu beleuchten und auch für Markierungen in den nicht erleuchteten Teilen des Höhlensystems. Diese müssen allerdings immer wieder erneuert werden.

      Dann gibt es noch etwas Handlung an der Erdoberfläche: Einen Oligarchen der gerade mächtig unter Dampf steht weil ein Konkurent die Lizenz zum Abbau eines Methanhydratfeldes bekommen hat (Rohstoffe werden knapp) deshalb treibt er mit allen Mitteln eine Bohrung voran. Im Bohrklein der Bohrung finden sich frische Orchideenteile. Und dann gibt es noch einen Wissenschaftler der harmlose Pilzmücken genetisch so verändert das aus ihnen gefährliche Fleischmücken werden.