Nivens Ringwelt

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    Vom 28.9.-1.10. findet das Weltenbastlertreffen im Feriendorf am Burgensteig in Nentershausen statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Nivens Ringwelt

      Nachdem das Grundkonzept meiner Welt ja auch eine Art Ringwelt ist, habe ich die Ringwelt Bücher wieder einmal ausgegraben und nicht schlecht gestaunt, wieviel "Weltenbastlerisches" da drin ist, and das ich mich gar nicht mehr erinnt habe.

      Für die die es nicht kennen:
      Die Ringwelt (ein Ring um eine Sonne, nach dem Prinzip der Dyson-Sphäre), ist auf der bewohnbaren Innenseite (1.6×10^15 km²) fast nur von Hominiden besiedelt, welche die selben Vorfahren wie die Menschen hatten.

      Da kaum Tiere vorhanden sind, haben sich diese Hominiden angepaßt und es gibt unzählige verschiedene Völker:
      Angefangen von relativ normalen Jägern und Hirten, über grasfressenden Riesen bis hin zu nachtaktiven Ghoulen (die für die Leichenbeseitigung zuständig sind) und Vampiren ist alles vorhanden.

      Es existiert auch ein "Maschienenvolk", welches seine Maschinen mit Alkohol antreibt, da der Ring natürlich keine Erdölvorkommen aufweißt.


      Auch die Aliens, speziell die Pierson Puppenspieler, dreibeinige "Feiglinge", welche unter anderem die Mensch auf Glück zu züchten versuchten, scheinen mir sehr gelungen.


      Soweit ich weiß, kennen das ja einige hier, was haltet ihr davon?
      Falken haben doofe Ohren
    • Kzin rulen ;D

      Als ich Ringwelt vor undenkbaren Zeiten das erstemal gelesen habe, wars eins meiner Lieblingsbücher. Das Setting übte eine große Faszination aus. Als ichs vor 1-2 Jahren nochmal las, stellte ich fest: Leider nur das Setting. Ein großartiger Erzähler ist Niven in dem Buch jedenfalls nicht.
      Trotzdem ist der Hintergrund wirklich cool.
      Abgefahrene Elemente in der Art bieten auch einige der "Geschichten aus dem Ringwelt-Universum" von Niven und vielen anderen bekannten Autoren.
      "Ist nur ein Messer im Latissimum dorsi. Geht ihm gut. Sag ihm ein paar aufmunternde Worte. Sag ihm, er soll ihr den Kopf abhacken."
    • Bezieht sich das mit dem mangelnden Erzähltalent jetzt nur auf den ersten Band "Ringwelt"? Sonst: Wie sind denn die anderen Ringweltbücher so, da gibts ja noch mehrere, z.B. "Die Ringwelt-Ingenieure", "Kinder der Ringwelt" - übrigens sind die "Geschichten aus dem Ringwelt-Universum" alles Kurzgeschichten von Niven, also nix von anderen Autoren.
      Oder meintest du diese Reihe "Abenteuer aus dem Ringweltuniversum"? Die sind teilweise auch von oder in Co-Autorenschaft mit anderen Autoren geschrieben worden.
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Ich beziehe mich nur auf den ersten Band, an die beiden Nachfolger kann ich mich nicht mehr so recht erinneren.

      übrigens sind die "Geschichten aus dem Ringwelt-Universum" alles Kurzgeschichten von Niven, also nix von anderen Autoren.


      Hm, dann wars wohl die Abenteuer aus dem Ringweltuniversum-Reihe, jedenfalls so ne Shared World-Sache. Kann mich jetzt spontan nur an Jerry Pournelle erinnern, der aber sowieso recht oft mit Niven schrieb.

      Übrigens find ich Niven als Autor nicht schlecht.
      "Ist nur ein Messer im Latissimum dorsi. Geht ihm gut. Sag ihm ein paar aufmunternde Worte. Sag ihm, er soll ihr den Kopf abhacken."
    • Original von Ronin
      Kzin rulen ;D

      Diese habe ich eigentlich als die fantasieloseste Rasse empfunden. ;D

      Speziell der dritte Band ist meiner Meinung nach der (weltenbastlerisch) Interessanteste, weil es da größtenteils um die Hominiden geht, deren Leben, Verhalten, Kultur und Geschichte.
      Da sind einige ganz interessante Idee dabei, und vor allem werden auch Andeutungen von den vorherigen Büchern genauer ausgeführt.
      Falken haben doofe Ohren
    • Diese habe ich eigentlich als die fantasieloseste Rasse empfunden.


      Word. Aber das macht sie nicht weniger cool 8)

      Apropos Ringwelt, kennst du die Kultur-Romane von Ian Banks? Habe da ein paar interessante Sachen in Banks´"Einige Gedanken zur Kultur" gelesen, Ringwelten betreffend.
      "Ist nur ein Messer im Latissimum dorsi. Geht ihm gut. Sag ihm ein paar aufmunternde Worte. Sag ihm, er soll ihr den Kopf abhacken."
    • Original von Ronin
      Apropos Ringwelt, kennst du die Kultur-Romane von Ian Banks? Habe da ein paar interessante Sachen in Banks´"Einige Gedanken zur Kultur" gelesen, Ringwelten betreffend.

      Weißt du Titel? "Kultur-Romane" sagt mir jetzt nicht wirklich was.
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
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    • Bedenke Phlebas von Ian Banks hat mich auf die Idee gebracht meine Welt zu einer Ringwelt zu machen. Larry Niven war dann natürlich Pflichtkauf.

      Persönlich gefällt mir einfach die Beschreibung der Welt am besten. Er schafft es diese gigantischen Dimensionen vorstellbar zu machen. Der-mit-den-Tieren-spricht ist verdammt cool und Nessus so sonderbar, dass er nur gefallen kann.
      Demnächst werde ich mich an die Vortsetzungen machen... Niven Lesen ist essentiell für meine Welt. ;D
    • @Gomeck: Das von Mugen verlinkte Bedenke Phlebas ist das wohl bekannteste KULTUR-Buch, in der AFAIK neuesten Auflage befindet sich auch der interessante Anhang von Banks "Einige Gedanken zur Kultur" (oder so), der IMO auch weltenbastlerischen Wert hat.
      "Ist nur ein Messer im Latissimum dorsi. Geht ihm gut. Sag ihm ein paar aufmunternde Worte. Sag ihm, er soll ihr den Kopf abhacken."
    • Ich ging davon aus, der Wikipedia-Artikel sie selbsterklärend, deswegen habe ich nichts mehr darüber gesagt.

      Ich kenne aus dem Kultur-Zyklus nur Bedenke Phlebas und Excession. (Wobei ich mit Excession angefangen habe %-) ) Was mir vor allem bei Excession auffiel war dieser Tiefgang, mit der das Universum erklärt wird. Es sind einfach gigantische Ausmaße und trotzdem hält das ganze zusammen. Ich kann Ronin also nur zustimmen. Doch jetzt kommt mir der Gedanke:
      Haben nicht alle Space- Operas weltentechnisch viel zu bieten? Die Einen mehr, die Anderen weniger (die Kultur ganz eindeutig mehr) doch sehr viel Arbeit steckt auf alle Fälle dahinter.
      Vllt wäre ein "Gigantische-Space-Opera-Welten"- Thread interessant.
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