Benutzt ihr "Fenster"?

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    • Hmm... und was jetzt ist die Forge? Ich stell einfach mal jetzt diese unbedarfte Frage...

      Für hat Rollenspiel genauso einen dramaturgischen Aufbau wie vieles andere. Allerdings kann man halt nicht ein Konzept, Fenster, Rückblenden, Parallelsequenzen, was auch immer, nicht einfach so in eine anders gestrickte Dramaturgie übernehmen. Und solche Dinge passen halt für mich nicht so richtig ins Rollenspiel, ich will ja Rollenspielen und nicht einen Film erleben. Wenn ich das will, geh ich ins Kino, und wenn ich ein Buch les, passt das ja auch meistens.
      Selbst ein rundenbasiertes Kampfsystem gibt dem Kampf eine Dramaturgie, eine Handlung. Wenn mir das nicht gefällt, kann man ja noch immer ein anderes System nehmen...
    • The Forge ist ein Forum und eine Plattform für sog. Indie-RPGs, also das, was man bei uns gern "Freie Rollenspiele" nennt. Allerdings hat sich das Ganze dort immer mehr zu einer Runde Cerebralmasturbanten entwickelt, die intellektuelles Bukkake betreiben, wenn es um Rollenspiel-Theorien geht.

      Was noch harmlos als GNS-Theorie begann, hat sich mittlerweile in diverse Höhen verstiegen, in denen der Typus "Gemeiner RPGler" nicht mehr folgen kann.
      Würfel sind grundsätzlich pfui - wenn überhaupt Zufall dann doch bitte Karten oder sowas. Idealerweise aber gibt es eh keine Kämpfe oder gar Proben im RPG. Warum sollte ein Spielercharakter auch etwas NICHT schaffen können?
      Viel sinnvoller ist es doch, diese Entscheidung dem Spieler in die Hände zu legen, denn SL braucht man ja eigentlich auch nicht.

      Anfangs gabs noch solche Projekte wie "Riddle of Steel", die zumindest neue Ideen brachten. Allerdings scheinen die langsam auch auszugehen.

      Ich erwarte ja in Kürze sowas wie "Taschenbilliard: Das Wehgeschrei" ...
      "Wenn die Zunge schneiden könnte wie das Schwert,
      wären die Toten ohne Zahl." - Filipo Vadi "De Arte gladiatoria dimicandi"
      RuneMaster-Das Dark Fantasy Rollenspiel
      Playlist
    • Original von Althalus
      Na ja, das Problem mit der Forge ist/war, dass in einschlägigen Foren der größte Mist gehyped wurde, weil er eben aus der FORGE kam.

      Deshalb kapier ich nicht so recht, was die FORGE jetzt hier in unserem einschlaegigen Forum zitiert wird ;)
      Hier interessiert sich kein Mensch dafuer, ich halte die Diskussionen hier fuer eher bodenstaendig ;)


      Wer damit nichts anfangen konnte oder wollte wurde gebissen und geschubst.

      Naja, wer sich in der FORGE rumtreibt, der muss sich damit auseinandersetzen - selber schuld, wenn man sich das gibt. Wer hierher kommt, der hat ueblicherweise nicht viel mit der Forge zu tun, folglich also auch kein Problem damit.

      Die Forge mag in anderen Foren dauerpraesent sein, hier ist sie nicht so richtig relevant - ich dachte, ich sags mal ;D
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Original von Althalus
      Na ja, Windows sind so ne typische Forge-Geschichte. Genauso wie Instances, Stances, usw. Von daher ...

      Windows sind weitaus älter als die Forge (beispielsweise wie oben geschildert bereits im WestEnd StarWars von 1993 verwendet). Eine Forgediskussion sollte es eben nicht werden, dafür sind mir Fenster zu allgemein und forgeunabhängig.

    • Ich erwarte ja in Kürze sowas wie "Taschenbilliard: Das Wehgeschrei" ...

      Genau fuer DICH ist dieser Artikel hier :lol:
      criticalmiss.com/issue7/howtowriteagame1.html
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Original von Althalus
      The Forge ist ein Forum und eine Plattform für sog. Indie-RPGs, also das, was man bei uns gern "Freie Rollenspiele" nennt. Allerdings hat sich das Ganze dort immer mehr zu einer Runde Cerebralmasturbanten entwickelt, die intellektuelles Bukkake betreiben, wenn es um Rollenspiel-Theorien geht.


      [IMG:http://www.joerg-rhiemeier.de/rofl1.gif]

      Was noch harmlos als GNS-Theorie begann, hat sich mittlerweile in diverse Höhen verstiegen, in denen der Typus "Gemeiner RPGler" nicht mehr folgen kann.
      Würfel sind grundsätzlich pfui - wenn überhaupt Zufall dann doch bitte Karten oder sowas. Idealerweise aber gibt es eh keine Kämpfe oder gar Proben im RPG. Warum sollte ein Spielercharakter auch etwas NICHT schaffen können?
      Viel sinnvoller ist es doch, diese Entscheidung dem Spieler in die Hände zu legen, denn SL braucht man ja eigentlich auch nicht.

      Anfangs gabs noch solche Projekte wie "Riddle of Steel", die zumindest neue Ideen brachten. Allerdings scheinen die langsam auch auszugehen.

      Ich erwarte ja in Kürze sowas wie "Taschenbilliard: Das Wehgeschrei" ...

      :) :) :)
      Also, ich kann mit solchen Theoretikastereien auch nichts anfangen. Mir geht es beim Rollenspiel ganz einfach darum, dass es Spaß machen muss, dazu gehören ein vernünftiger Plot, lebendiges Rollenspiel und vor allem nette Mitspieler. Ich werde das Gefühl nicht los, dass diese Leute ihre Theorien schnitzen, weil sie irgendwie begründen müssen, warum sie denn unbedingt noch ein Regelwerk basteln müssen, wo es doch schon so viele gibt :)
      ... brought to you by the Weeping Elf
    • Ich habe verstanden ;D

      Ich hab mir kurz mal the forge angeschaut und es gleich wieder sein lassen, als ich nur die einzelnen Unterforen gesehen habe. Einfach zu viel des Guten...

      Ein Rollenspiel muss für mich auch hauptsächlich den Spielfluss unterstützen, nicht behindern und nicht im Weg sein. Worum es geht, ist die Geschichte, in meinen Augen, nicht unbedingt das Würfelwerfen, wobei das durchaus ein nicht so uninteressanter Aspekt bei der ganzen Sache ist.

      Was mich daran erinnert, mein eigenes RPG-Projekt mal wieder weiterzumachen ;)
    • Das letzte Mal, dass ich Fenster (bei uns hießen die Cutscenes, wie in Computerspielen woher man sowas auch kennt (wobei Cutscenes sowohl Szenen sein können, bei denen die SCs abwesend sind, als auch solche, die sie selbst miterleben, in die sie aber nicht eingreifen können))... *Satzanfang such*
      ;D Also das letzte Mal, dass ich Fenster erlebt hab, war vor ca. 10 Jahren, in einer ur-epischen Kampagne. Und das stand überhaupt gar nicht in Widerspruch zu dem höchst "klassischen" RPG-Stil, den wir damals gepflegt haben.

      Ich weiß nicht mehr so genau, ob in unseren Cutscenes Informationen steckten, die die SCs sonst nicht bekommen hätten, aber ich meine mich zu erinnern, dass unser SL sie eher als reine Atmosphäre-Werkzeuge benutzt hat. So z.B.
      "SCs haben grade einen Finstren Plan(tm) durchkreuzt oder eine Basis samt "Semi-Endboss" niedergemacht. Cutscene zum Palastraum des Bösen Herrschers(tm): Ein Untergebener überbringt die schlechte Nachricht; der Böse Herrscher ist sauer. (Keine neue Information; dass er es erfährt und not amused sein wird, war eh klar. Aber es zaubert den Spielern ein schadenfreudiges Grinsen aufs Gesicht, zu erleben wie ihr Erzfeind sich über seine Niederlage ärgert.) Böser Herrscher gibt dem Untergeben daraufhin (für die Spieler uneindeutige) Anweisungen, dass der Plan mit Azuredas nun kleiner Änderungen bedarf, um den SCs den Garaus zu machen. (Wieder kaum verwertbare Informationen für die Spieler, aber sie erfahren, dass Azuredas wohl irgendwie wichtig sein muss. Und es hat einen kleinen "oh-oh"-Effekt, dass der Böse Herrscher nicht einfach rumsitzt und weint, sondern nun einen Gegenschlag gegen sie plant. Nur wie, das wissen sie nicht...)

      Auf diese Weise kann man Fenster mE völlig unproblematisch in "klassisches" Rollenspiel mit einbinden. Ich hab das als grundsolides Stilmittel in Erinnerung. :)

      Noch kurz zur Forge: So abgehoben und am Mainstream-Geschmack vorbei das Meiste der dortigen Ergüsse auch ist, mindestens Eines muss man ihnen zugute halten: Dass sie sich tatsächlich Gedanken drüber machen, was genau verschiedene Spieler sich vom Rollenspiel erhoffen, welche Probleme sich dadurch ergeben können, und wie man die Erwartungen erfüllen kann. Es gibt nämlich viel zu viele Gruppen, die niemals drüber kommunizieren, wie sie sich Rollenspiel eigentlich wünschen - und die deshalb niemals gut funktionieren können.
      Außerdem hinterfragen die Forge-Hansel althergebrachte Dogmen, die einem durch jahrelanges D&D/DSA/Vampire/whatever indoktriniert wurden, was per se auch mal nicht schlecht ist. :)
      Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.
      - Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner
    • Traumsequenzen, Visionen, Halluzinationen o.Ä. gibt es bei mir schon hin und wieder... Da wir grad in einer epischen Fantasy-Kampagne stecken sogar ziemlich regelmäßig.
      Die Charakterperspektive wird aber wenn ich leite grundsätzlich bis zum Spielende nicht verlassen. Erst nach dem Abenteuer folgt eine Besprechung, in der die Spieler das Szenario und beliebige Einzelaspekte rezensieren und in dem ungeklärte Handlungsstränge aufgelöst werden. Das passiert dann in Form einer kurzen Info ohne künstlerischen Anspruch ("Der Baron hatte einen Pakt mit der Comtess, weshalb Raphaella... schwafel", "Ihr hättet die Falle auch austricksen können, indem ihr... blabla"). Solche Auflösungen gibt es aber nur, wenn ich der Überzeugung bin, dass die entsprechenden Handlungsstränge nie wieder relevant sein werden. Gleiches gilt auch für Motivationen von Charakterhandlungen, die mal genannt werden, mal nicht, je nach dem, ob diese Hintergründe noch relevant werden könnten oder nicht.
      Unser Spielstil verbietet uns halt, die Charakterperspektive zu verlassen - anders ausgedrückt: Wir haben gemerkt, dass uns solche Szenen keinen Spaß machen. Statt dessen verarbeiten wir Alles, was nicht durch die Charakterperspektive erzählt werden kann, hinterher in der gemeinsamen Besprechung.
    • Hm... ich würde sowas gerne mal machen, aber meine Gruppe ist dafür leider nicht diszipliniert genug. Die würden sicherlich Informationen, die sie aus so einem "Fenster" haben, im Verlauf der Geschichte verwursten.

      Aber ich glaube, so ein Fenster kann ein sehr mächtiges, dramaturgisches Instrument sein, wenn man es richtig einsetzt - in Filmen funktioniert es auch, wenn ich auch natürlich zugeben muss, dass man Filme und Rollenspiel nur ungenügend miteinander vergleichen kann.
    • Original von Rabenschwinge
      Hm... ich würde sowas gerne mal machen, aber meine Gruppe ist dafür leider nicht diszipliniert genug. Die würden sicherlich Informationen, die sie aus so einem "Fenster" haben, im Verlauf der Geschichte verwursten.

      Das kann natürlich passieren.
      Direkt "Geheimnisse" sollte man auch in solch einem Fenster nicht preis geben - Andeutungen, Gespräche unbekannten Themas oder einfach nur "was Ohne Worte" beobachten, hilft da mehr.
      Und wenn ihre Charaktere dann verwursten, wovon sie ja eigentlich nur als Spieler wissen, gebe man ihnen das nächstemal leicht fehlinterpretierbare Fenster, damit sie sehen, was sie davon haben, pseudomodern zu versuchen, den Gesamtplot dem SL zu entreissen ;D
    • *Pilger zustimm* Genau! Man muss als SL nur unberechenbar genug sein, dann vergeht es den Spielern bald, einen austricksen zu wollen. Es geht nichts ueber ein paar gut gestreute Informationen, die leicht falsch ausgelegt werden koennen oder allgemeine Ratlosigkeit hinterlassen. Und wenn sie dann kapieren, was wirklich laeuft, ist es manchmal schon zu spaet. MUHAHA! :diablo:
      All is fair in love and roleplaying
    • RE: Benutzt ihr "Fenster"?

      Original von Pilger
      Arbeitet ihr mit Fenstern, die auf gruppenlosgelöste Szenen schwenken, wo ihr den Spielern beispielsweise kurz "zeigt", was die Bösewichte gerade treiben o.ä.?

      Nein.
      Es ist mir einmal als Spieler von einem Leiter angeboten worden, aber meine Mitspieler und ich haben nach kurzem Nachdenken abgelehnt. Yambwi hat schon zusammengefasst, warum. Es war eine Gruppe, mit der ich üblicherweise nicht gespielt habe, und ihr hat die Vertrauensbasis gefehlt - so war uns Spielern wohl allen unangenehm, uns einer solchen Manipulationsquelle aussetzen zu sollen.
      Für mich kam dann noch hinzu, daß ich eine Trennung zwischen Charakter- und Spielerwissen vornehme und in der Regel auch im Kopf habe, welcher meiner Charaktere was wissen kann. Insofern ist es kein Problem, mit zwei Charakteren dasselbe Szenario durchzuspielen; dadurch, daß sie auf gleiche Situationen verschieden reagieren (sollten), bleibt es jedesmal interessant. Dabei ist Charakterwissen aus Visionen, Traumszenen und Hellsicht kein Problem, solange eine innwerweltliche Plausibilität vorliegt (notfalls unterstützt durch den deus ex machina namens Ereignisnodices). Aber isoliert bleibende "Einblendungen"... dazu verweise ich auf KeyKeepers Beitrag.

      Original von Circinus
      Man muss als SL nur unberechenbar genug sein, dann vergeht es den Spielern bald, einen austricksen zu wollen.

      Dafür gibt es andere Wege - und in meinen Augen auch: bessere. Ich halte nichts davon, eine Widersacherhaltung zwischen Spielern und Spielleiter zu produzieren (die gehört auf die fiktive Ebene, d.h. zwischen Anatagonisten und Spielercharaktere, evtl. auch Schicksal gegen Spielercharaktere). Mit den Runden, mit denen ich spiele, kommt mir ein gemeinsames Spiel wünschenswerter und auf Dauer unterhaltsamer vor. Und auch stressfreier. Stress habe (nicht nur ich) im Berufsalltag ja eh schon mehr als genug.
    • RE: Benutzt ihr "Fenster"?

      Original von Kinno Katana
      Original von Circinus
      Man muss als SL nur unberechenbar genug sein, dann vergeht es den Spielern bald, einen austricksen zu wollen.

      Dafür gibt es andere Wege - und in meinen Augen auch: bessere. Ich halte nichts davon, eine Widersacherhaltung zwischen Spielern und Spielleiter zu produzieren (die gehört auf die fiktive Ebene, d.h. zwischen Anatagonisten und Spielercharaktere, evtl. auch Schicksal gegen Spielercharaktere). Mit den Runden, mit denen ich spiele, kommt mir ein gemeinsames Spiel wünschenswerter und auf Dauer unterhaltsamer vor. Und auch stressfreier. Stress habe (nicht nur ich) im Berufsalltag ja eh schon mehr als genug.

      Ich denke/hoffe, das hat Circinus genauso gefloskelt gemeint, wie ich meine Ausgangsaussage. Sprich: This wasn't gemeint ernst ;)
    • RE: Benutzt ihr "Fenster"?

      Original von Pilger
      Original von Kinno Katana
      Original von Circinus
      Man muss als SL nur unberechenbar genug sein, dann vergeht es den Spielern bald, einen austricksen zu wollen.

      Dafür gibt es andere Wege - und in meinen Augen auch: bessere. Ich halte nichts davon, eine Widersacherhaltung zwischen Spielern und Spielleiter zu produzieren (die gehört auf die fiktive Ebene, d.h. zwischen Anatagonisten und Spielercharaktere, evtl. auch Schicksal gegen Spielercharaktere). Mit den Runden, mit denen ich spiele, kommt mir ein gemeinsames Spiel wünschenswerter und auf Dauer unterhaltsamer vor. Und auch stressfreier. Stress habe (nicht nur ich) im Berufsalltag ja eh schon mehr als genug.

      Ich denke/hoffe, das hat Circinus genauso gefloskelt gemeint, wie ich meine Ausgangsaussage. Sprich: This wasn't gemeint ernst ;)


      Na ja, es war halb ernst gemeint. Ich halte natürlich (?) nix davon, gemein zu meinen Spielern zu sein, denn es soll ja in der Tat Spaß machen. In den seltenen Fällen, in denen es mir passiert ist, dass einzelne Spieler meinten, sie könnten mich austricksen - und zwar nicht mit guten Ideen, sondern mit Wissen, dass ihre Figuren nicht haben konnten - habe ich die Betreffenden dann aber durchaus in game in ihre Schranken gewiesen.

      Darüber hinaus führe ich meine Spieler aber tatsächlich auch so gelegentlich ganz gern in die Irre. Aber nicht, um mich hinterher höhnisch und selbstzufrieden über ihre Blödheit zu amüsieren, sondern um Spannung z erzeugen und das Abenteuer abwechslungsreicher zu machen. Und das macht dann ja auch den Spielern wiederum Spaß. Und mir natürlich auch. :)
      All is fair in love and roleplaying
    • 3929 Tage später...

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'

      mask schrieb:

      meines Erachtens sollten die Spieler, die ja sowieso immer mehr wissen als die Charaktere, nicht noch mehr wissen
      Das sehe ich genauso. Mit Träumen etc kann man den Spielern schon andere Perspektiven zeigen (oder sie glauben lassen, sie würden etwas tatsächlich tun), aber tatsächlich zeigen, was jemand macht, während man nicht bei ihm ist, wenn entsprechender Spieler keine zuverlässigen hellseherischen Fähigkeiten hat, ist meiner Meinung schlimmer als ihm in etwa zu sagen: "Schau mal, was NPC Soundso macht", oder "Du solltest NPC Dieserundjener nicht vertrauen."
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