Todesstrafe in euren Welten

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    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
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    • Todesstrafe in euren Welten

      Ja, Tabuthema vielleicht... aber ich moechte gerne wissen, wie es mit der Todesstrafe ist in euer Welten.
      Gibt es sowas?
      Wenn nicht, was ist die hoheste Strafe die es gibt?
      Was muss man dafuer verbrechen?

      Und ist die uebliche "zivilisierte" Meinung "Todesstrafe ist unmenschlich" noch logisch in eine gebastelte Welt wo man ohne Strafe Orcs abknallen darf - oder Blutrache normal ist - oder schon seit Jahrhunderten Krieg herrscht?
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • also bei mir.. der noch nicht vorgestellten welt gibt es die todesstrafe.. die sind da nicht so zimperlich..
      es gibt sogar einen ganzen katalog an todesstrafen der der grausamkeit und schwere nach gestaffelt ist und das sind so rund 40 (mehr fallen mir nich ein) und je nach schwere des verbrechens bekommt man von vierteilen ueber koepfen verhungern verdursten ertraenken etc was ab...

      ansonsten sind die generell nicht zimperlich. da zwischen strikten und flexiblen gesetzen unterschieden wird folgt auf ein striktes gesetz zu 70% die todesstrafe.. bei den flexiblen .. von haft bis geldstrafe bis ermahung....
    • Die Todesstrafe wird auf Yoschanon ähnlich wie auf der Erde der viktorianischen Ära gehandhabt (zumindest in den "zivilisierten" Gegenden), d.h. Todesstrafe für Mord, schweren Raub, Entführung von Adeligen, Hochverrat, Desertation, etc werden mit Tod bestraft. Doch natürlich gibt es Ausnahmen, auf dem Gebiet der Theokratie von Aureopolis sorgt z.B. die Inquisition für Ruhe und Ordnung, es wurden schon Leute verbrannt, die Dämonennamen an "verdächtigen" Orten murmelten. Und Orks haben theoretisch die selben Rechte wie Menschen, nur die Orks interessiert es meistens nicht weshalbin den Orklanden auch reinste Anarchie herrscht. Die verbreitetste Hinrichtungsmethode ist dabei die Nergalsfaust (Fallbeil) obwohl mancherorts auch noch gehängt wird und die Inquisition den Leuten Feuer unterm Hintern macht.

      Todesstraffreie Zonen gibt es jedoch auch, bei den Elfen gibt es als schlimmste Strafe die "Große Verbannung", oder anders ausgedrückt der Verurteilte wird für einen bestimmten Zeitraum gen Void (Hölle :diablo: ) geschickt, aber diese Strafe wird nur selten angewandt, normal sind eher 75 bis 1.500 Jahre Kerker. Und dann gibt es da Wesren, wo die Todesstrafe offiziell noch existiert, jedoch seit 187 Jahren nicht mehr vollzogen wurde.

      Und übrigens, ich bin kein Anhänger der Todesstrafe, daß ich das alles ausgedacht habe, ich bemühe mich nur auch in der Ausarbeitung des Rechtssystems viktorianischesm Flair einfließen zu lassen und dazu gehört nun mal aus die Todesstrafe.
    • Hoho. :diablo:

      Die Todesstrafe ist in Ryondar ziemlich weit verbreitet gewesen und wurde exzessiv von den verschiedenen Lehnsherren gegenüber ihren Untertanen angewendet, bis Argon (Könich) dem einen Riegel vorschob. Jetzt ist die Todesstrafe nur noch üblich in Fällen von

      - Mord an Menschen (hängen)
      - Vergewaltigung (hängen)
      - Zauberei (verbrennen)
      - Hochverrat (hängen, köpfen oder per Geistfolter ziemlich grausam töten)

      Die Kardian kennen keine direkte Todesstrafe, aber jemand, der mit der hanina belegt, also aus der Gemeinschaft verbannt wird, hat keine großen Überlebenschancen, zumal die meisten hanin sich selbst aufgeben und ihren Lebenswillen verlieren. Das ist aber psychisch bedingt, da die Kardian so stark in die Gemeinschaft eingebunden sind, daß eine Verbannung sie völlig aus allem rausreißt.

      Ansonsten hab ich noch die bewährte Zwangsarbeit in den bewährten Steinbrüchen. Auch eine Art verlangsamter Todesstrafe, da man dort nicht lebend rauskommt.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 9 ist fertich.
    • Kommt auf die Gegend an...

      in Tyr z.B. steht auf jedes Verbrechen die Todesstrafe :tod:

      Allerdings muß man da schon relativieren und erst mal erklären, was die Tyrianer überhaupt als Verbrechen definieren: Da ihnen das Prinzip des Privatbesitzes nicht geläufig ist, hat es eigentlich niemand nötig, Sachen zu stehlen. Verbrechen wie leichten Diebstahl, Steuerhinterziehung, Betrug oder Korruption gibt es also dort gar nicht.

      Als Verbrechen gilt dort alles, was anderen Personen körperlich oder seelisch nachhaltig schadet. Versehentlich zugefügte Verletzungen oder Taten von nicht strafmündigen Personen gelten nicht.
      Solches wird mit dem Tode bestraft, es sei denn, das Opfer des Verbrechens begnadigt den Übeltäter (bei leichter Körperverletzung meistens der Fall).

      In Xin-hai-lian kennt man als entwürdigendste Todesart die "Tödliche Kupfersäule". Delinquenten wie Hochverräter, Wucherer, Deserteure und feindliche Spione werden an eine Säule gebunden, die mit glühenden Kohlen gefüllt wird und so allmählich gebraten :diablo:

      An der Ostküste steht vor allem auf die Ausübung von Magie die Todesstrafe durch Verbrennen. Meuterer, Mörder, Deserteure, Verräter usw. werden geköpft, es sein denn, sie haben einen guten Anwalt ;D

      Bei den Dalré steht allein das Töten einer trächtigen Eldorantilope unter Todesstrafe.
      Wer sonstige schwere Verbrechen begeht, lädt unverzeihliche Schande auf sich und er wird aus der Gemeinschaft aller Dalré ausgestoßen. All seine schmückenden Tätöwierungen werden mit Messerschnitten zerstört, sein Name wird nie wieder genannt und kein Dalré darf ihn je wieder ansehen, geschweigedenn mit ihm direkt sprechen.
      Wer verstoßen wurde, wird in den meisten Fällen nicht lange mit dieser Schmach leben wollen. Da Selbstmord eine noch größere Schande bedeutet, wird er wohl den Tod im Kampf mit wilden Tieren suchen.

      Die Thris verstoßen ihre (alle Jubeljahre mal vorkommenden) Verbrecher ebenfalls aus ihrer Gesellschaft, sie löschen sie gar aus ihrem Bewußtsein. Alleine zu sein ist der größte Horror überhaupt für einen Thris und an der Einsamkeit, an der Unfähigkeit, Teil des Bewußstseins der Thris sein zu können, wird ein solcher Ausgestoßener früher oder später zugrunde gehen.
    • Bei den in Stämmen organisierten, ' unzivilisierten' Völkern sagt der Häuptling, was Sache ist. Er (und vielleicht noch der Schamane) entscheiden im Zweifelsfall. Allerdings ist dieser Posten nicht zwangsläufig ein Leben lang in einer Hand. :schwert:
      Bei den Anderen herrschen mehr oder weniger strenge Strafen für diverse Verbrechen vor. Entsprechende Magier werden wohl bei ihrer Gefangennahme kämpfen und dabei sterben, wenn sie verlieren. Gefangene Magier sind einfach ein großes Risiko, wenn man nicht über entsprechende Schutzartefakte verfügt.
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • PS: Die Strafe wird vollzogen durch Fünffachschnitt (Adern an Ferse, Handgelenk und Hals durchschneiden), Köpfen, Vollpumpen mit Gift oder ähnlichen Substanzen oder selten auf andere Weise. :dozier:
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Die höchste von der Gemeinschaft verhängte Strafe bei den Völkern Chatarcs ist die Verbannung: Eine elegante Möglichkeit, Deliquenten aus der Gesellschaft zu entfernen, sich dabei nicht selbst die Finger schmutzig zu machen und den Verurteilten gleichzeitig die Chance zu geben, sich an einem anderen Ort wieder in die Gesellschaft einzufügen (oder auch dort verurteilt zu werden, je nachdem).

      Allerdings gestatten auch alle Völker bei schweren Gewaltverbrechen den Zweikampf zwischen einem Kläger (bzw. einem Vertreter der Kläger, wenn es mehrere sind) und Verurteilten, was durchaus den Tod zur Folge haben kann. Siegt der Verurteilte, wartet auf ihn noch immer immer noch die Strafe der ganzen Gesellschaft ... Oder ein weiterer Kampf gegen einen Angehörigen oder Freund des ersten Gegners. Darüber entscheidet das Gericht.

      Selbstjustiz ist auch durchaus drin, allerdings entsteht dadurch eine neue Verhandlung, sofern es einen Kläger gibt. Wer sich überall unbeliebt gemacht hat, wird niemanden haben, der wegen seiner Ermordung Rechenschaft verlangen würde. Recht hat auf Chatarc eine recht starke soziale Dynamik.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Hallo zusammen :)

      Die chantarejischen Gesetze schreiben kein Strafmaß vor, so dass die jeweilige Spruchkammer auf der Basis "traditioneller und üblicher" Entscheidungen in jedem Fall mehr oder weniger selbständig die Strafe festlegt.

      Theoretisch existiert somit in der Chantareji die Todesstrafe.

      Letztmalig vollzogen wurde sie, als weur Gunnar Urgan denAnvarth seine Geliebte und Schwester Illenia Myrna denAnvarth im Jahr 3689 nIL wegen Hochverrates anklagte und -- da sie sich der Festnahme widersetzte -- erschoß.

      Einige Rechtstheoretiker halten diese Tat des weur allerdings nicht für den Vollzug der Todesstrafe "ersam weuréne tenel", sondern für Notwehr, da Illenia Myrna zuvor eine Halb-Kompanie Fallschirmjäger mit magischen Mitteln angegriffen und einigen Soldaten z.T. lebensbedrohliche Schäden zugefügt hat.

      Einzig die Provinzialspruchkammern und die Reichsspruchkammer können Todesurteile aussprechen. Hält eine untergeordnete Spruchkammer diese Strafe für angemessen, muss sie den Fall an die zuständige Provinzialspruchkammer überweisen.

      Erkennt diese auf Todesstrafe, wird der Verurteilte im ziemlicher Sicherheit Berufung bei der Reichsspruchkammer einlegen.

      Erkennt auch diese auf Todesstrafe, muss der weur diese Urteil unterzeichnen, da in der Rechtstheorie jedes Leben der Besitz des Königs ist.

      Allerdings wird der weur üblicherweise der Entscheidung der Spruchkammer folgen, da der "ersam weuréne tenel" -- der unbedingte Befehl des Königs an allen Instanzen vorbei -- mit äußerster Sparsamkeit eingesetzt wird.

      Insgesamt ist die Frage der Todesstrafe recht theoretisch, da -- vom Fall Illenia Myrna denAnvarth abgesehen -- das letzte Todesurteil im Jahr 2304 nIL ausgesprochen wurde.

      Üblicherweise werden Geld- und Arbeitsstrafen verhängt. Dies kann im Fall von Geldstrafen bis zur vollständigen Einziehung des persönlichen oder gar des Clanvermögens führen. Arbeitsstrafen reichen von einigen Stunden "Sozialdienst" bis zu langen Jahren "Fronarbeit mit begleitenden psycho-sozialen Korrekturmaßnahmen" -- auf Terra würde man von "Umerziehungslager" sprechen.

      In Afelan existieren theoretisch weder Gerichte noch Strafen. Alles wird vom Kaiser bestimmt.

      Natürlich kann der arme Kerl sich nicht um jedes Detail kümmern, also gibt es doch Gerichte und Strafen, unter denen sich auch die Todesstrafe befindet. Dabei kann der Kaiser natürlich auch nach einem anders lautenden Gerichtsurteil einen Ladendieb hängen lassen.

      Ähnlich wie in der Chantareji wird auch in Afelan die Todesstrafe äußerst spärlich verhängt, wenngleich die Afelani eine etwas andere Motivation haben.

      "Der Feind von heute ist der Bruder von morgen", geht dort ein Sprichwort und so stellt man Kapitalverbrecher lieber irgendwo kalt, was von Arbeitslager für die "Kleinen" bis zu recht komfortabler Verbannung für die "Großen" reicht.

      In beiden Ländern ist Gefängnis im terranischen Sinn unbekannt. Eingesperrt werden nur Leute, die man für ein paar Stunden oder Tage aus dem Verkehr ziehen oder an einer möglichen Flucht hindern will. Das jemand länger als einen orse (45 Tage) hinter Gittern bleibt, ist extrem ungewöhnlich.

      In der Chantareji darf dabei die Polizei eine Person maximal für 60 Stunden ab dem Zeitpunkt der Festnahme einsperren. Innerhalb von 3 Stunden nach der Festnahme muss dem Festgenommenen ermöglicht werden, seinen Clan zu kontaktieren.

      Dies führt übrigens zu der gar nicht witzigen Situation, dass z.B. jemand aus dem Clan zur Polizei muss, um zu sehen, dass Onkel Urgan mal wieder besoffen im Koma liegt. Passiert das öfter und fühlt sich der Clan dadurch genervt, kann das für Onkel Urgan die Wahl zwischen "Hör auf zu saufen oder du fliegst aus dem Clan" bedeuten.

      Letzteres ist in einer Gesellschaft, die sehr stark auf Familien-, Clan- und Sippenbeziehungen aufbaut, eine echte Strafe.

      Für die anderen Länder gibt es zurzeit nur ein paar nebulöse Entwürfe.

      cya :)
      Martin "vi"
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • Hui, seid ihr alle grausam!

      Daleth ist zivilisiert, da gibt es keine Todesstrafe :engel: .
      Wenigstens keine aktive Todesstrafe :diablo:

      Fuer grossen Verbrechen bekommt man eine bestimmte Zahl an Jahren Zwangsarbeit - das ist dann so hart und schwer, das die meisten es wohl nicht ueberleben.

      Die Naglani verbannen Verbrecher in die Gi-Albter; das ist alles anders als die Hoelle: kalt und saulangweilig. Die meisten sterben dort. Was mit den anderen passiert, da hat niemanden einige Ahnung: die hat man nie wieder geblickt.
      Das hoechste Verbrechen ist fuer die Naglani das zerstoeren der Gesellschaft.

      In Luban wird nicht getoetet, nur foltert man Verbrecher da. Weil man dort glaubt, das es keine Verbrecher gibt, nur von boese Geister (Dahin’k) infiltierter Leute, und dann muss man halt die Dahin’k rauspruegeln - leider stirbt dann auch manchmal das Opfer.
      Die Priester entscheiden wer ein Verbrecher ist - und was ein Verbrechen ist...
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Todesstrafe gibt es in meiner Fantadywelt zwar, aber sie wird kaum ausgeübt. Entweder bei besonders schweren Verbrechen wie Mord, die Wiederholungstäter begehen, oder in Krisenzeiten, wenn schnell gehandelt werden muss und man es sich nicht leisten kann, Verbrecher lang einzusperren. Wenn schon getötet wird, dann möglichst schmerzlos und schnell, z.B. durch Gift oder einen gezielten Schlag auf den Hinterkopf.

      Manchen Verurteilten wird die Gelegenheit gegeben, sich in einem gerichtlichen Schwertkampf Freiheit und Leben zu erkämpfen, wenn er siegt.
      Viel häufiger wird dem Verurteilten die Möglichkeiten geboten, sich selbst zu töten, denn Selbsmord ist hoch angesehen (auf ähnliche Weise wie im alten Japan) und man glaubt, ein Selbstmörder wird Buße genug verrichten, indem er seinen Körper tötet.
      Diese Signatur wurde aus hygienischen Gründen zensiert.
      - BKA
    • Interessantes Thema...

      Bei den Kodran gibt es alle möglichen Variationen der Todesstrafe. Es ergibt sich aber selten die Gelegenheit, jemanden hinzurichten, weil die meisten Kodran es vorziehen, im Kampf zu sterben...

      Hasvativa haben keine Todesstrafe in dem Sinne, da sie auch nicht bestrafen - anders als Menschen gibt es bei ihnen keine allgemeingültigen Werte oder so. Alles was es gibt sind Verträge, und wer gegen einen Kooperativenvertrag verstösst, fliegt halt raus. Jemanden hinzurichten oder einzusperren wäre unsinnig - warum die Mühe machen?
      Wenn jedoch einer wirklich aus der Art schlägt und kontinuierlich anderen schweren Schaden zufügt, werden wohl einige zu der Übereinkunft kommen, dass es sinnvoll ist, diese Gefahr ein für alle mal zu beseitigen...

      Die Jarepatitava verhängen in seltenen Fällen ebenfalls die Todesstrafe, und zwar in der pragmatischen Tradition der Hasvativa: die Gefahr wird ein für allemal beseitigt.
    • Todesstrafe ist in Morkandor nichts ungewöhnliches, zumindest zur Zeit nicht. Seit fast 1.000 Jahren leben die Bewohner unter der tyrannischen Willkürherrschaft der Hornanden. Wer einem der Kriegsherren oder dem Lordfürsten auf die Nerven geht, ist relativ schnell weg vom Fenster.
      Entweder er landet in der Sklaverei, wird also in die Salzminen o.ä. geschickt, wo die Lebenserwartung sehr niedrig ist - oder er kommt auf verschiedene interessante Arten zu Tode. Nur wenn er Glück hat, ereilt ihn ein schneller Tod. Viele Kriegsherren haben allerdings Menschen-jagen als Hobby (der neuste Trend geht zum aus-der-Luft-jagen vom Drachenrücken aus) und ihre liebsten Spielzeuge sind Folterinstrumente. Einzig einen Tod durch Gift muß man nicht fürchten, da Gift den Hornanden als hinterhältig und feige gilt. Giftmischerei widerspricht ihrem (für Menschen nicht immer nachvollziehbaren) Ehrenkodex.

      :weissnicht: Es ist halt eine Fantasywelt, die sind nunmal oft grausam :diablo:
      Genauer ausgearbeitet habe ich die Todesarten nicht. Da muß ich schon mal eine extrem sadistische Phase haben... %-) ;D
    • Die Todesstrafe ist in meiner Welt relativ häufig, was vor allem daran liegt, dass es auf Lidane so etwas wie ein Gefängnis nicht gibt. Es gibt zwar schon so etwas wie Kerker, wo manche Verbrecher bis zu ihrer Anhörung vor Gericht (wenn sie das Glück haben überhaupt angehört zu werden) oder ihrer Hinrichtung eingesperrt werden, aber niemand würde auf die Idee kommen, dass man Menschen auch über Jahre einsperren könnte. Deshalb werden Verbrecher - je nach Schwere ihres Verbrechens - hingerichtet, verbannt oder sie müssen eine Geldstrafe zahlen. Die Hinrichtung erfolgt durch Enthauptung oder den Scheiterhaufen.
      Jede Art von Folter ist auf Lidane verboten und wird ebenfalls durch Enthauptung bestraft.
    • Auf Desar gibt es die Todesstrafe eigentlich überall. Die primitiven bis barbarischen Völker sind da allerdings nicht sonderlich einfallsreich. Enthauptung, Hängen, Steinigung und Vierteilen sind üblich.
      Die Zivilisierten lassen sich da mehr einfallen. Die Sidhe z.B. geben Strafen in der Länge des Lebens des Verurteilten an - je länger, umso schlimmer.
      Bei den Angleyes werden Zauberkundige, die keine Göttliche Magie anwenden (und vor allem einer der beiden zugelassenen Gottheiten anhängen) auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
      Die Houn kennen (da Sidhe-Abkömmlinge) auch recht interessante Methoden des Ablebens. Der Ameisenhaufen etwa, bei dem der Delinquent in einen Haufen besonders aggressiver Ameisen gesteckt wird.

      Prinzipiell sind Hinrichtungen öffentlich, da der Abschreckungseffekt erwünscht ist (oder im Fall der Sidhe, die allgemeine "Belustigung").
      "Wenn die Zunge schneiden könnte wie das Schwert,
      wären die Toten ohne Zahl." - Filipo Vadi "De Arte gladiatoria dimicandi"
      RuneMaster-Das Dark Fantasy Rollenspiel
      Playlist
    • Ich dann auch nochmal :)

      Bis vor kurzem gab es auf Bakar die sogenannte Todespflicht für Personen über 60 Jahre. Die Regierung wollte somit das Rentenproblem lösen. Das ganze ging ne Weile ganz gut bis sich die Bewohner auf andere Planeten flüchteten und von dort aus gegen diese Regelung protesierten (diese "Strafe" war übrigends der Grund dafür, dass es heute auf Di Dir Menschen gibt).


      Neben dieser Allgemeinen Verordnung gibt es auf Bakar seit je her die Todesstrafe. Diese wird jedoch nur dann verhängt, wenn der Täter sein Opfer auch getötet hat. Dabei sieht die Todesart immer anders aus. Auf Bakar wird man nämlich genauso wie sein Opfer getötet. Hat also jemand sein Opfer erschossen, so wird der Täter genau an der selben Körperstelle erschossen. Hat der Täter sein Opfer quallvoll ersticken lassen, so wird auch er den Erstickungstod erleiden.

      Bei Vergewaltigungen setzt das Justizsystem mehr auf seelischem Tod. Der Täter wird jeden Tag mehrere Stunden einer speziellen Foltermethode ausgesetzt, die ihn zwar sehr viel seelischem Schaden zu fügt, ihn aber nicht Tötet. Und das ganze mindestens 1 Jahr lang. Danach kommt er in ein normales Gefängnis und sitzt dort ein weiteres Jahr ab. Danach wird er wieder freigelassen.

      P.S.: 90% der Vergewaltiger werden danach nicht wieder rückfällig und führen ein normales Leben. Die restlichen 10% halten es nicht mehr aus und begehen einen kontrolierten Selbstmord.
      Ich brauche wirklich keine Einbauküche! Ich will mir auch kein kleines Häuschen bauen! Was ich gerne hätt, das wäre eine Schaukel, dann würd ich schaukeln, und in den Himmel schauen.. (Scheiße in der Birne - Yok Quetschenpaua)
      Drungs Mucke

    • P.S.: 90% der Vergewaltiger werden danach nicht wieder rückfällig und führen ein normales Leben. Die restlichen 10% halten es nicht mehr aus und begehen einen kontrolierten Selbstmord.

      äh. sind sie sicher? NORMALES LEBEN?? vielleicht unauffällig, aber nicht normal, denke ich ;)
      Roald Dahl, Revolting Rhymes, Little Red Riding Hood and the Wolf:
      The small girl smiles. One eyelid flickers. / She whips a pistol from her knickers. / She aims it at the creature's head / And bang bang bang, she shoots him dead.
      A few weeks later, in the wood, / I came across Miss Riding Hood. / But what a change! No cloak of red, / No silly hood upon her head.
      She said, "Hello, and do please note / My lovely furry wolfskin coat."
    • Mein Lieblingsvolk, die Astrulonier, haben keine Todesstrafe. Ebenso wenig die übrigen Völker des nördlichen Shirapia.
      Sowas kommt eher im Süden vor, etwas als Gladiatorenkampf in Zintoral oder Cervat, sowie auf dem Südostkontinent Weremka.
      Dort darf man(n) seine Sklavinnen nach Lust und Laune abmurksen, nur für Eunuchen muss man das Hausgericht einberufen.

      Mehr Gedanken dazu habe ich mir noch nicht gemacht, weil mir dieses Thema nicht so gefällt. Dafür muss ich schon einen seeehhr schlechten Tag haben! :diablo:
      Unvermindertes Susi-Glück! ;D

      I'm in love, I'm in love
      I'm in love with a strict machine

      http://doroc.jimdo.com