Star Trek Nemesis

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    • Star Trek Nemesis

      Nachdem ich mir den vielleicht letzten Star Trek Film angesehen hab, bin ich einfach mal so unverfroren diesen Thread aufzumachen.
      Wie findet/fandet ihr ihn denn eigentlich?

      Meines Erachtens gehört er eindeutig zu den besseren (ST 5 wird wohl niemals untertroffen werden), die Story mußte mir als überzeugten Romulanerfan %-) wohl zusagen, obwohl die eigentliche Handlung einen irgendwie an ST 6 erinnerte ( und dann kommt das Megatarnschiff das mit Tarnung feuern kann). Und eins regte mich etwas auf, warum ist Janeway Admiral und darf den eigentlich viel erfahrenen Picard rumkommandieren (nicht das ich was gegen Voyager hätte) ??? Letzten Endes rangiert Nemesis auf meiner persönliche ST-Film-Skala auf Platz4, besonders da man mal etwas mehr von den Romulanern zu sehen bekam (und natürlich das Geheimnis um Remus gelüftet wurde).

      PS. Spoiler
      Der Tote Hauptdarsteller am Ende hat mich doch glatt überrascht :'(
    • Re: Star Trek Nemesis

      Nun, dann geb ich hier auch mal meinen Senf dazu.

      Also: Fakt ist, daß er schon mal besser war, als der Aufstand. Aber irgendwie fand ich ihn nicht...ich weiß nicht....da hat irgendwie ein bißchen der Kick gefehlt.

      Wie mein Vorredner schon sagte, erinnerte die Geschichte doch recht stark an ST6. Und auch ich frage mich, warum Kathy Admiral ist und Picard nicht. Okay, vielleicht hat er jede Beförderung ausgeschlagen, denn wie wir in ST7 ja hören durften, hat man auf dem Captain's Chair die Chance, etwas zu bewegen. Nun ja...mich überzeugt das allerdings nicht. Böse Zungen könnten ja nun auch behaupten, Kathy habe sich nach der Rückkehr aus dem Delta Quadranten "hochgeschlafen" :diablo:

      Nun ja, ich persönlich finde, man hätte aus einigen Szenen wirklich mehr machen können.

      ACHTUNG SPOILER!

      Als Shinzon beispielsweise befiehlt, die hintere Tarnung abzuschalten und aprubt zu stoppen (Wir erinnern uns: Romulaner-Schiff feuernd hinter der Simitar), dachte ich echt: "Uäh...cool. Der läßt die Alte (Donatra) mit ihrem Schiffchen voll hinten reinsemmeln und am Schutzschild zerplatzen. " Ja von wegen: Das Schiff flog "über" die Simitar und die feuerte natürlich auf die Roms...na klasse. Da dachte ich: "Ja! Schieß das Ding zu Klump!" (Nein, ich hasse keine Romulaner, ich denke nur ab und an recht Actionbetont.) Aber von wegen....er hat's nur manövrierunfähig schießen lassen....

      Und außerdem: Wieso verlieren diese Sternenflottenfreaks eigentlich immer ihre Phaser? Wenn ich damit rechne, daß ich in einen Nahkampf verwickelt werde (Und das kann ich wohl, wenn ich in bester Rambomanier auf ein feindliches Schiff beame), trage ich eine zweite Waffe meinetwegen am Knöchel mit mir herum....

      Naja..die Liste könnte ich noch länger fortsetzen. Aber einen hab ich noch:

      "Die Föderation hat eine Flotte zusammengezogen." Da dachte ich echt: "Ja! Immer feste drauf." Aber als ich dann die Liste der Schiffe in der Kartographie gesehen habe, dachte ich nur: "Ne Flotte besteht für mich aus 700 Schiffen, meinetwegen auch 70. Aber doch nicht 7...."

      Nun ja, vielleicht bin ich auch zu sehr von meinem Universum verwöhnt. Aber letztendlich waren es diese Kleinigkeiten, die mich von ST abkommen ließen.
      Ich will allerdings klarstellen, daß ich ST nicht hasse oder verdamme. Ich seh's mir ganz gerne an, aber ich sehe auch die Nachteile, die es mit sich bringt und deswegen denke ich, daß ich in meinem Universum mehr Spaß haben kann, sollte es wieder Erwarten doch irgendwann ein RPG geben, wovon ich aber im Moment nicht ausgehe....

      Greetz
      DannyG
    • Re: Star Trek Nemesis

      Ich poste mal die webprojekt.org-Rezi:
      _________________

      Bereits im Vorab sowohl mit Lob als auch mit reichlich Tadel bedacht, ist der zehnte Film nach Gene Roddenberrys Idee nun auch in Deutschland angelaufen. Damit hat jeder Gelegenheit, sich selbst davon zu überzeugen, ob das Schema, nach dem die ST-Filme mit geraden Nummern die Besseren sind, hiermit unterbrochen wurde. Nach dem Besuch möchte ich sagen: Ja, das Schema wurde unterbrochen, und das liegt in vielen kleinen Details begründet.

      Die Handlung ist schnell zusammengefaßt: Der romulanische Senat fällt einem Putsch Shinzons, der dabei von romulanischen Militärs unterstützt wird, zum Opfer. Shinzon ist der Führer der Remulaner, der niedersten Kaste im romulanischen Imperium, die nun jedoch die Macht übernimmt und scheinbar Friedensverhandlungen mit der Föderation anstrebt. Wie üblich wird die Crew der Enterprise mit dieser Aufgabe betraut, und muß bald feststellen, daß Shinzon nicht nur ein jüngerer Klon Captain Picards ist, sondern auch ganz andere Ziele verfolgt ...

      Häufig wird man mit gerade in der Science Fiction mit den dümmsten Dialogen konfrontiert, die im Kino überhaupt denkbar sind. Eine komplette Ausnahme bildet auch Star Trek nicht, obwohl man durchaus festhalten darf, daß viele der Unterhaltungen durchdacht und einige sogar richtig gut sind. Nur leider stehen sie einer Vielzahl hohler Kommentare gegenüber, und was noch viel störender ist: Irgendwie fehlen die fließenden Übergänge zu den Actionszenen, mit denen der Film rein mengenmäßig gut ausgestattet ist.

      Wie bedauerlicherweise bei Star Trek üblich, gleiten gerade diese Szenen allzu häufig ins Lächerliche ab: Da stiefeln Sternenflottisten wie die Mainzelmännchen durch die Gänge, sichern nicht nach vorne und nicht nach hinten, rennen sich gegenseitig in die Schußlinie und treffen selbst auf fünf Meter nicht. Ganz im Gegenteil zu den Hauptfiguren, die ausgleichsweise um die Ecke schießen können, mit einem Schuß zwei Gegner erledigen und selbst ohne jede Deckung nicht einmal angesengt werden.

      Das ST nicht nur in diesem Zusammenhang eine eigene Logik entwickelt hat, sieht man durchaus - wenn auch mit einem bitteren Lächeln - ein, aber warum halten sich sich nicht einmal selbst daran? Da wird eiskalt mit hochgefahrenen Schilden transportiert, was schon eine Einstellung später - wie eigentlich auch festgelegt - nicht mehr geht. Dann sind die Transporter kaputt, aber man beamt fröhlich Leute aus explodierenden Schiffen.

      Gerade diese Explosionen kennzeichnen auch den allgemeinen Rückschritt bei den Trickeffekten des Films: Irgendwann in den letzten zehn Jahren war man schon so weit, daß es so etwas wie ein Explosionszentrum und Trümmer gibt, aber bei den Remulanern weiß auch die letzte WC-Rolle an Bord ganz genau, wann sie sich aus eigener Kraft und rückstandsfrei in ihre Atome aufzulösen hat.

      Auch sonst wird der gesunde Menschenverstand des Publikums stellenweise stärker strapaziert, als man es eigentlich selbst von Star Trek gewohnt ist. Böse Zungen behaupteten schon seit längerer Zeit, daß die Ortungsgeräte bei ST auf einer Kristallkugel basieren müssen ... Und Tatsache, diesmal darf die frischgebackene Mrs. Riker (Ja, William Riker und Deanna Troi geben sich das Ja-Wort, soviel darf verraten werden ...) ein zeitgemäß digitales Hexenbrett verwenden, damit der üble Klon aufgespürt werden und tüchtig die Hucke voll bekommen kann.

      Das Nonplusultra an Toleranz beim gebildeten Zuschauer wird gefordert, als die Scanner der Enterprise ein elektromagnetisches Feld am Ar*** der Galaxie erfassen, es zweifelsfrei einem Androiden zuordnen und daraufhin ein veralteteter Vorgänger von Data eingesammelt wird ... Dem man keineswegs ansieht, daß er ein elektromangetisches Feld erzeugt, welches noch Lichtjahre entfernt anzumessen ist. Das sich elektromagnetische Wellen nicht einmal lichtschnell ausbreiten, und der Androide bereits vor einigen tausend Jahren mit dem Senden begonnen haben muß, damit er pünktlich aufgespürt wird, sei nur als Schmankerl erwähnt. Man merke sich zudem, daß es auch im neuesten ST-Film für jeden Zweck eine passende Strahlungsart gibt: Eine Strahlung zum Einäschern von Romulanern, eine zum Erfassen feindlicher Schiffe, eine zum Anfunken freundlicher Schiffe, eine um den heißen Tee zu servieren und vermutlich sogar eine Strahlung, die Textilien porentief rein wäscht.

      Was bleibt abschließend zu sagen? Der Plot ist im höchsten Maße konfus und zudem dermaßen konstruiert, daß nicht immer nachvollziehbar ist, wie ein Geschehen auf das Andere aufbaut. Trotz einiger beeindruckender Szenen muß daher das Fazit gezogen werden, daß sich mit Nemesis niemand aus dem Umfeld des ST-Universums mit Ruhm bekleckert hat. Der Film ist nicht wirklich schlecht ... Nur sehr, sehr unbefriedigend und stellenweise einfach nur ärgerlich. Die Next Generation hätte einen besseren Abgang verdient.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
      La muerte será un adorno / Que pondré al regalo de mi vida.
      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Re: Star Trek Nemesis

      @ Yerho: Was ist deine Meinung? Würd mich interessieren...

      Die ganzen Logikfehler in ST merk ich schon nicht mehr %-) .... naja, fast nicht mehr ;D

      Ich find ST (gerade auch einige Serienfolgen der Next Generation) aber thematisch recht interessant. In diesem Fall die Frage "Wird man durch die Gene oder die Umwelt zu dem, der man ist?" Nicht dass der Film das befriedigend beantworten könnte (oder mir Shinzon allzu glaubhaft erscheint), aber trotzdem - ich hab schon deutlich blödsinnigere Filme gesehen.
      Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.
      - Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner
    • Re: Star Trek Nemesis

      @ Yerho: Was ist deine Meinung? Würd mich interessieren...

      Das ist Martins Meinung. Jedenfalls steht sein Name bei webprojekt.org neben der Rezension %-)

      Und was es noch so an Logikfehlern gab, wurde noch nicht erwähnt, daß die Enterprise anscheinend einen Anker geworfen hat, oder warum hat sich das andere Schiff durch eiinfaches Einlegen des Rückwärtsganges aus der Verkeilung befreien können?

      Ganz zu schweigen von der grünen Superwaffe, von der nur wenige Gramm genügen, die Erde zu zerstören und man deswegen das böse Raumschiff in eine gigantische Weltraumputze umbauen muß, um damit ein mickriges Schiffchen wegzupusten.
      Und dann wird diese Waffe ein paar Millisekunden vorm Losgehen in die Luft gejagt, aber von dieser tollen Substanz wird nichts freigesetzt. :freak:

      Was ich aber toll fand: ENDLICH schießt mal einer direkt auf die Brücke, die strategisch günstig genau oben auf dem Raumschiff liegt.
      Und er schafft es nur, den Monitor wegzuballern.
      Alles unfähige Idioten. :mad:
    • Re: Star Trek Nemesis

      Das ist Martins Meinung. Jedenfalls steht sein Name bei webprojekt.org neben der Rezension %-)

      Und selbst wenn die Rezension nicht von mir wäre, hätte ich sie wohl kaum gepostet, wenn sie nicht meine Meinung wiedergeben würde. ;)
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    • Re: Star Trek Nemesis

      Öh... ich bin nicht so im Star Trek Universum verhaftet, so dass mich die Logikfehler nicht gestört haben, weil ich sie gar nicht gesehen habe.

      [filmwissenschaftsstudent an]
      Was ich interessant fand an dem Film, war das Arbeiten mit unterschiedlichen Looks (z.B. der hohen Belichtung mit Filter auf dem B4-Planeten). Der Film entwickelte damit mal eine eigene Ästethik, die nicht so 0815-ST war.
      [fiwi aus]

      Schön fand ich auch die angenehme Düsterkeit der Remaner (sie heißen REMANER, Martin, mit Remulade hat das nichts zu tun ;)) und Shinzon rangiert auf einer Erzbösewichterskala meiner Ansicht nacht ziemlich weit oben (Rebel without a cause...)

      Insgesamt fand ich den Film durchschnittlich, bisher fand ich aber ganz ehrlich ausnahmslos ALLE Star Trek Filme durchschnittlich!
    • Re: Star Trek Nemesis

      Das was ich mich eigentlich hautsächlich gefragt hab ist wieviele seiner Leute Picar da eigentlich umgebracht haben muss als er das Feindliche Schiff gerammt hat. :o
      Ich mein vom Entschluss das "böse" Schiff zu rammen und bis das tatsächlich passiert ist waren es nur wenige Sekunden. Und erzählt mir nicht die haben sie innerhalb dieser Zeit alle rausgebeamt.
      Mal davon abgesehen das das Feindliche Schiff noch bei 70% Schilde war. Da hätte die Enterpise eigentlich nur so viel Schaden, wie eine faule Tomate an einer Autoscheibe, machen sollen.

      Aber egal ist halt Startrek.
      Ich fand ihn jedenfals WIRKLICH grottenschlecht und versuch ihn auch schon wieder aus meinen Gedanken zu verbannen.
      Alles hat seine Zeit
      Das Nahe wird weit
      Das Warme wird kalt
      Das Junge wird alt
      Das Kalte wird warm
      Der Reiche wird arm
      Der Narre gescheit
      Alles zu seiner Zeit.

      [SIZE=7](Johann Wolfgang von Goethe)[/SIZE]
    • Re: Star Trek Nemesis

      Naja was soll ich dazu sagen...
      Da ich ja Trekkie bin sagt mir eine tiefe Stimme aus dem Unterbewusstsein:"Ach komm der Film war doch gut, und gesunder Menschenverstand wird eh meist überbewertet." Aber der gesunde Menschenverstand sagt da etwas ganz anderes. Meine Subjektive Meinung ist, dass der Film eher zu den beseren gehört(der Aufstand war ja nur noch als Brechtablettenersatz gut geeignet). Dabei muss betont werden dass er zu den Filmen gehört, die meiner Meinung nach oft schlechter sind als so manche Doppelfolge, wo (@dannyG) mal ausnahmsweise mehr als 7 Schiffe zu einer Flotte zusammenkommen. Ich persönlich fand ja ST8 am besten, aber das liegt wohl eher daran dass die Borg mein Lieblingvolk sind. Ansonsten kann man wohl als gutes Maß sagen dass ich keinen von den Star Trek Filmen zwei mal im Kino mir angeschaut habe, im Gegensatz zu manch Anderen. Was mir an dem Film gefallen hat? Ich glaube nichts. Nichts stach besonders heraus, wo ich sagen könnte: DAS hat mich jetzt überrascht(ausser das mit Data ;) ). Ich glaube, dass es daran liegt, dass die Filmemacher ST nur als Hülle für den Standartkram verwenden den sie sonst an den Mann bringen. Und dann wird auf Biegen und Brechen modeliert, und hat natürlich zur Folge dass jede Menge Logikfehler entstehen. Objektiv gesehen muss man man gezwungenermaßen den Normalsterblichen Recht geben wenn sie sich wieder über eine(n) Folge/Film totlachen :kopfwand:.
      Und: JA VERDAMMT ES IST SCHWACHSINN, aber egal Hauptsache Worf schwingt wieder das Bat'leth...ne Mek'leth...
      Ich sag fast nie immer und selten nie
      Dafür öfters selten und selten oft
      Aber in der Regel meistens

      "I reject your reality and substitute my own!" Adam Savage (Mythbusters)

      "...das istse Sceinse Fiktion, und da alles geht..." Ijon Tichy