Antriebstechnologie in SF Welten

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    • [SciFi] Antriebstechnologie in SF Welten

      Ich grüble gerade darüber, welche Antriebstechnologien die Menschheit in meiner Sci-Fi Welt besitzt. Im zuge meiner Überlegungen kam ich auf drei Grundlegende Antriebstypen :

      1. Sprungtechnologie : In den einzelnen Sonnensystemen befinden sich Sprungpunkte von denen Raumschiffe direkt in benachbarte Systeme springen können. Vergleiche Wing Commander, Freespace, teilweise Babylon 5.

      2. Warpähnliche Antriebtechnolgie : Jedes Raumschiff ist unabhängig in der Lage mit Überlichtgeschwindigkeit zu reisen. Reisen sind also nicht nur von System zu System möglich , sondern auch im Leerraum zwischen den Systemen. Vergleiche Star Trek, Star Wars...

      3. Fällt mir kein Name ein: Raumschiffe sind in der Lage an jeden beliebigen Punkt des universums zu reisen. Vergleichbar z.B. mit Dune (dort allerdings weniger durch Technik) oder Event Horizon.

      Tja , dies sind die grundlegenden Methoden die in frage kommen. Man kennt sie ja vom Prinzip her aus den verschiedensten Sci-Fi Serien. Wie das technisch funktioniert ist ja erstmal unerheblich, da habe ich sowieso schon genug Ideen auf Lager.
      Bei mir stellt sich jetzt nur die Frage welche dieser Antriebsarten ich in meiner Welt verwende. Im Prinzip gefallen sie mir alle, nur passen sie eben nicht alle zusammen in eine Welt. Allenfalls könnte man 2 kombinieren, keinesfalls jedoch alle drei.

      Falls sich unter euch einige befinden die sich auch mit Sci-Fi auseinandersetzten könnten sie ja mal ihre Meinung dazu kundtun.
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Hallo zusammen :)

      Ich hab mich mal vor Jahren mit "Ueberlicht"-Antrieben auseinandergesetzt. Einiges Material davon existiert noch und im Rahmen der Bestandsaufnahme fuer Aerthei bin ich da wieder druebergestolpert.

      Wenn du magst, stelle ich das Material gerne unter GNU Free Documentation Licence zur Verfuegung. Ich muesste es dann nur einscannen oder abtippen.

      Prinzipiell verwendete ich eine Synthese aus deinen Kategorien 1. und 2.

      Raumschiffe mit Antriebsmethode aus Kategorie 2 unternehmen Erkundungsexpeditionen. Diese Schiffe sind gross -- um das notwendige Antriebsequipment an Bord nehmen zu koennen --, unhandlich, schwerfaellig, teuer und langsam.

      An bestimmten Punkten ihrer Reise errichten diese Schiffe "Transit-Stationen", die dann einen Verkehr nach Kategorie 1 erlauben.

      In beiden Faellen handelt es sich uebrigens vom "wissenschaftlichen" Standpunkt her um dieselbe Technologie.

      HTH.

      cya :)
      Martin "vi"
      "There are two major products that came out of Berkeley: LSD and UNIX. We don't believe this to be a coincidence. "
      Jeremy S. Anderson
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Ich habe mich für meine SF-Romane nach langer Überlegung und mit freundlicher Hilfe durch Leute vom Fach ein dreifach gestaffeltes Antriebsmodell zurechtgelegt:

      Manövriertriebwerke: Basieren auf einem chemischen Antrieb, der ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff verbrennt. Er dient nur für sehr kurze Strecken, An- und Ablegemanöver sowie für die vektorielle Ausrichtung des Schiffes.

      Langstreckentriebwerk: Antrieb auf Basis eines verdichtet mitgeführten Edelgases, welches durch elektrischen Strom ionisiert und ausgestoßen wird. Der Antrieb ist vom Treibstoffverbrauch her sehr effektiv und ermöglicht eine hohe Endgeschwindigkeit, benötigt allerdings längere Beschleunigungsphasen. Er wird für Flüge innerhalb eines Sonnensystems verwendet.

      Nullzeit-Generator: Ein beschleunigungsloser Antrieb; das Schiff wird in einen anderen Raum versetzt, der mit dem unseren nur die Richtungskonstanz und die Gravitation gemeinsam hat. Man transferiert von einem System zum anderen, wobei die Eintrittsgeschwindigkeit/-zeit/-richtung gleich der Austrittsgeschwindigkeit/-zeit/-richtung ist. Die Gravitation bedingt innerhalb eines bestimmten Werte-Intervall das Verlassen des Nullzeit-Raums.
      La locura nunca tuvo maestro / Para los que vamos a bogar sin rumbo perpetuo.
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      (Heroes del Silencio: Avalancha)
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      @ SoulCollector
      Bei 1. muß man unterscheiden
      a) ob eine bestimmte Technologie (Sprungtor) vorhanden sein muß
      b) man nur an bestimmten Punkte (z.B. Lagrange-Punkte) springen kann
      c) oder man beides braucht

      Du hast bei deiner Aufzählung eine Antriebsart vergessen, die jedoch nur in eher "rückständigen" SF-Welten angewendet wird:

      4. Schläferraumschiffe, wenn man (noch) keine Möglichkeit hat schneller als das Licht zu reisen, die Passagiere werden eingefroren und wieder aufgetaut wenn man angekommen ist (bei vielen SF-Welten als Vorgänger der bisherigen Technologie, bei z.B. Alien das einzige verfügbare).

      Was man vielleicht noch anführen kann sind natürliche Wurmlöcher, auch wenn die in keiner SF-Welt als Hauptfortbewegungsmöglichkeit verwendet wird.


      @ martinvi
      Bei der Kombination von 1. und 2. ist man ziemlich genau da wo auch Babylon 5 ist. Auch das mit den großen Schiffen die per Methode 2 fliegen kommt mir bekannt vor (Explorer-Klasse-Schiffe).

      Yerhos Antriebe ähneln dann eher Star Trek (Manövriertriebwerke, Impuls innerhalb der Sonnensystem und Warp).

      Allenfalls könnte man 2 kombinieren, keinesfalls jedoch alle drei.

      Doch, kann man. Die weniger entwickelten Völker fliegen mit 1. und/oder 2., die ganz primitiven mit 4. und vielleicht ein oder zwei besonders hochtechnisierte dann eben mit 3.
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Yerhos Antriebe ähneln dann eher Star Trek (Manövriertriebwerke, Impuls innerhalb der Sonnensystem und Warp).

      Da bekommt Du so ziemlich alles durcheinander, was man durcheinander bringen kann, Zyyx. %-)

      1.) Ich habe nie gesehen, daß ST-Schiffe betankt worden wären, also haben sie vermutlich keinen chemischen/ballistischen Antrieb. Sie manövrieren vermutlich mit gutem Willen.

      2.) Der Impulsantrieb kann kein Ionenantrieb sein, da die dafür nötigen längeren, lineraren Beschleunigungsphasen fehlen. ST-Schiffe kurven aber wild umeinander herum.

      3.) Bei Warp muß man Wege zurücklegen, man beschleunigt und es vergeht Zeit dabei. Deshalb gibt es auch Flugphasen, in denen die Sterne draußen vor den Fenstern vorbei pfeifen.

      4.) Ich fühle mich persönlich angegriffen, daß Du meine SF-Lösungen mit den Fantasy-Antrieben von Star Trek gleichsetzt und fordere Satisfaktion. Wähle Deine Waffen! ;D
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Wie groß sind denn die Schiffe in euren Welten?? "Normale" größe , vergleichbar mit StarTrek/Star Wars bis ca. 3.000 Meter?
      Theoretisch wären doch auch (gerade bei Antriebsmethode 3 fände ich das passend) gewaltige Schiffe mit mehreren hundert Kilometern länge denkbar. Das würde natürlich nur in ein riesiges Universum passen, in dem es soviele Planeten gibt, dass man eben ohne solch riesige Transportmittel nicht mehr auskommt.
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      1.) Ich habe nie gesehen, daß ST-Schiffe betankt worden wären, also haben sie vermutlich keinen chemischen/ballistischen Antrieb. Sie manövrieren vermutlich mit gutem Willen.

      Zumindest an diesem Punkt kann ich dir widersprechen: die kleinen Manövriertriebwerke werden chemisch-ballistisch betrieben. In einigen Folgen (besonders bei Voyager) sieht man das besonders schön wie die abgefeuert werden und in einer Folge sucht Voyager die ganze Zeit nach Treibstoff für die Teile. :P

      2.) Der Impulsantrieb kann kein Ionenantrieb sein, da die dafür nötigen längeren, lineraren Beschleunigungsphasen fehlen. ST-Schiffe kurven aber wild umeinander herum.

      Wenn sie wild umeinander rumkurven nutzen sie glaube ich eher die Triebwerke. Aber auf inhaltliche Konsistenz wird ja leider sowieso nicht so viel Wert gelegt. :-/ So wie die aber (besonders in den Raumschlachten) rumkurven können sie da kein Impulstriebwerk nutzen, denn das kann bis knapp Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Und so schnell fliegen sie in Schlachten weiß Gott nicht.

      3.) Bei Warp muß man Wege zurücklegen, man beschleunigt und es vergeht Zeit dabei. Deshalb gibt es auch Flugphasen, in denen die Sterne draußen vor den Fenstern vorbei pfeifen.

      Ja stimmt, an diesem Punkt habe ich deinen Beitrag nicht genau gelesen. :-[
      4.) Ich fühle mich persönlich angegriffen, daß Du meine SF-Lösungen mit den Fantasy-Antrieben von Star Trek gleichsetzt und fordere Satisfaktion. Wähle Deine Waffen! ;D

      "Can't we just settle this over a pint? No? Alright!"
      Gut, dann regeln wir das jetzt. :schwert:

      *reckt die Faust*

      Schere schlägt Papier, Papier schlägt Stein und Stein schlägt Schere. :D

      Oder wollen wir das doch zivilisiert beim Skatspiel austragen? :joint:
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      @ Zyxx

      Ich hätte stumpfe Löffel als Duellwaffe begrüßt. Oder Wattebäusche. Oder nasse Handtücher. ;D

      Aber was die chemisch-ballistischen Steuerdüsen bei ST angeht, hast Du recht ... Mir ist gerade diese Szene aus dem ersten Kinofilm eingefallen, wo sie ganz sanft aus der Raumstation herausmanövrieren. Damit Kampfmanöver zu fliegen, halte ich aber nicht für möglich, der Treibstoff wäre in Sekunden verbraten ... Na gut, Star Trek ist in Sachen sinnvoller Technik generell eher kein gutes Beispiel.

      @ Soul Collector

      Im Prinzip sind riesige Raumschiffe die einzige Möglichkeit für mich, das Ganze ökonomisch zu machen. Die Energiemenge, die für den Nullzeit-Genrator benötigt wird, ist unabhängig von der Masse des Schiffes, man bräuchte also für ein kleines Schiff genauso viel Saft wie für ein großes.

      Desweiteren brauchen die energieerzeugenden Aggregate, die Antriebs- und die lebenserhaltenden Systeme und auch die Treibstofftanks für den Normalantrieb sehr viel Platz; das kleinste interstellare Kompakt-Raumschiff ist daher immer noch um die 200 Meter lang. Für den Frachtverkehr werden ohnehin zumeist modulare Antriebsblöcke verwendet, an welche die Frachtcontainer angedockt werden, "Frachtzüge" bis 40 Kilometer Länge sind dabei nicht auszuschließen. Natürlich sind solche Züge sehr behäbig und kaum manövrierbar, da sie zum Beschleunigen und auch zum Abbremsen viel Zeit benötigen.

      Allzu groß können Raumschiffe allerdings nicht werden, es sei denn, man handwedelt sich ein Material, welches die dafür erforderliche Statik bietet. Zwar gibt es im All kein Gewicht, aber immer noch Masse und somit Beharrungskräfte. Ist das Schiff zu groß, wäre es unmöglich, die entsprechend starken Triebwerke so mit dem Rest des Schiffes zu verbinden, daß diese nicht ohne Schiffskörper abhauen, sich in diesen hineinfräsen oder schlicht und ergreifend durchbrennen.

      Und wie sollte man so ein Schiff nutzen? Für das Beladen und das Löschen von Fracht müßte man Wochen, wenn nicht Monate veranschlagen; vom Verwaltungsaufwand ganz zu schweigen:
      "Ich hätte gern Paket Nr. 1235347295783692572857976394876396878."
      "Kein Problem: Quadrant 365, Sektor 5432, Ebene 429, Sub-Ebene 34, Frachtraum 126, Feld 75, Nische 20 ... Ach nein, warten Sie, da müssen vorher noch 3000 Tonnen Fracht gelöscht werden, die davor gestapelt sind. Die sind für übernächste Woche angesetzt, wir bitten um Geduld." ;)
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Hinsichtlich des Be- und Entladens würde ich mir nicht so große Sorgen machen. Ich würde das so lösen, dass das Raumschiff einfach gesagt ein riesen großer Hangar ist, in dem die kleineren Frachtschiffe einfach nur andocken. Sobald das Schiff am Zielort angekommen ist docken sie ab und fliegen zu ihrem Zielort.
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Ich hätte stumpfe Löffel als Duellwaffe begrüßt. Oder Wattebäusche. Oder nasse Handtücher. ;D

      Vielleicht finden wir ja eine Duellwaffe die besser zu Weltenbastlern passen. Pinsel z.B. Oder Landkarten. Falls man Wurfwaffen bevorzugt würden sich Blauschupperorden anbieten. ;D

      Im Prinzip sind riesige Raumschiffe die einzige Möglichkeit für mich, das Ganze ökonomisch zu machen. Die Energiemenge, die für den Nullzeit-Genrator benötigt wird, ist unabhängig von der Masse des Schiffes, man bräuchte also für ein kleines Schiff genauso viel Saft wie für ein großes.

      Wie das denn? Wodurch wird dann das Feld bzw. der Bereich bestimmt der transferiert wird?

      Desweiteren brauchen die energieerzeugenden Aggregate, die Antriebs- und die lebenserhaltenden Systeme und auch die Treibstofftanks für den Normalantrieb sehr viel Platz; das kleinste interstellare Kompakt-Raumschiff ist daher immer noch um die 200 Meter lang.

      Wie klein können denn unbemannte Sonden sein? (Mit allen drei Antriebsarten)

      Und wie sollte man so ein Schiff nutzen? Für das Beladen und das Löschen von Fracht müßte man Wochen, wenn nicht Monate veranschlagen; vom Verwaltungsaufwand ganz zu schweigen.

      Wie weit ist denn die Computer- und Robotertechnologie in deiner Welt entwickelt?
      In Modulbauweise könnte man ein Riesenschiff auseinandernehmen und dann jedes einzelne Modul für sich bearbeiten. Und auch für Transporte von Flüssigkeiten (ergo Tanker) lohnt sich so ein Riesen-Oschi sicher auch.
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Wie das denn? Wodurch wird dann das Feld bzw. der Bereich bestimmt der transferiert wird?

      Der Generator selbst verändert seine Werte so, daß sie nicht mehr in unser Universum passen. Damit wird er abgestoßen und alles, was materiell mit ihm verbunden ist, geht ebenfalls flöten. Da er mit veränderten Werten nicht mehr in der Lage ist, eben diese Werte zu halten, ist er für nur für 0 Zeiteinheiten in diesem Zustand. Also gar nicht, was unser Universum angeht. - Ja ich weiß, das ist kompliziert. Um genau zu sein, ist es so kompliziert, das die Leute selbst nicht wissen, was sie da eigentlich genau machen. Der Nullzeit-Generator wurde eher zufällig entdeckt.

      Wie klein können denn unbemannte Sonden sein? (Mit allen drei Antriebsarten)

      Hm, der Nullzeit-Generator ist in der kleinsten Ausführung 30x9x7 Meter groß ... Ein bisserl viel für eine Sonde. Normalerweise fliegt man mit einem Schiff in das gewünschte System, schleust die Sonde aus, fliegt so weit weg, bis die Gravitation des Systems nicht mehr zu stark ist und springt wieder zurück.

      Wie weit ist denn die Computer- und Robotertechnologie in deiner Welt entwickelt?

      Es gibt keine echte KI, aber natürlich hochleistungsfähige Rechner. Schließlich muß man beispielsweise die Richtungsvektoren auf zig Nachkommastellen genau berechnen, bevor man den Nullzeit-Generator aktiviert. Sonst wird man nicht von der Gravitationsquelle gestoppt, die man eigentlich anvisiert hat und schießt übers Ziel hinaus. Das kann ziemlich dumm enden, wenn man von dort aus keine Sternenkonstellationen findet, anhand derer man zurückkommt. Auch der Vergleich von Sternenkonstellationen aus verschiedenen Entfernungen, Perspektiven und natürlich auch ihre Verschiebung erfordert viel Rechenleistung.

      In Modulbauweise könnte man ein Riesenschiff auseinandernehmen und dann jedes einzelne Modul für sich bearbeiten. Und auch für Transporte von Flüssigkeiten (ergo Tanker) lohnt sich so ein Riesen-Oschi sicher auch.

      Klar, in Modulbauweise geht das alles. Meine Argumentation ging dahin, daß Kompaktraumschiffe solcher Größenordnungen unsinnig sind, weil man trotz des riesigen Innenraums nicht sinnvoll transportieren könnte. Das Be- und Entladen wäre dann in etwa so, als würde man einen riesigen Tank durch Nadellöcher vollpumpen oder leerlaufen lassen und dabei ständig vor die Aufgabe gestellt werden, einen bestimmten Wassertropfen einzufüllen und wieder herauszuholen. Und bis man den Klopper vernünftig beschleunigt hätte, Himmel hilf ... %-)

      Bei Modulfrachtern stoppt das Teil einfach in Nähe des Start- oder Zielwelt und kleinere Schlepper bringen die gewünschten Container hin und/oder weg. So ein Riesending könnte natürlich auch niemals in die Atmosphäre eines Planeten eintreten. - Na ja, jedenfalls höchstens einmal. ;D
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Damit wird er abgestoßen und alles, was materiell mit ihm verbunden ist, geht ebenfalls flöten.

      Vergib mir wenn ich so bloede Fragen stelle, aber: was wird als "verbunden" definiert? Braucht man einen Draht von einem Atom Dicke, einen Nylonfaden, ein dickes Tau oder ein paar Stahltraeger?
      Oder geht das zu sehr ins Detail und du hast es noch nicht ausgearbeitet?

      [...] fliegt so weit weg, bis die Gravitation des Systems nicht mehr zu stark ist und springt wieder zurück.

      Was sind denn die Bedingungen um den Generator aktivieren zu koennen? Keine oder zumindest kaum Schwerkraft?
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Vergib mir wenn ich so bloede Fragen stelle, aber: was wird als "verbunden" definiert? Braucht man einen Draht von einem Atom Dicke, einen Nylonfaden, ein dickes Tau oder ein paar Stahltraeger?

      Das verbindende Element der beiden Räume ist die Gravitation, die Verbindung muß also mechanisch und stabil sein. Zwar kann die wirksame g-Kraft nicht allzu hoch sein, aber daß der Generator aus seiner Aufhängung tänzelt, möchte man doch nicht.

      Was sind denn die Bedingungen um den Generator aktivieren zu koennen? Keine oder zumindest kaum Schwerkraft?

      Sehr geringe Schwerkraft. Wie schon in einem früheren Posting geschrieben, schwankt der Wert in einem gewissen Intervall, was vermutlich durch die Bedingungen des anderen Raums diktiert wird. Allerdings kann man den nicht vermessen, schließlich hat er keine räumliche Ausdehnung. Und man ist auch nicht lange genug da, eigentlich gar nicht, um genau zu sein. - Ich liebe dieses Konzept. ;D
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Das verbindende Element der beiden Räume ist die Gravitation, die Verbindung muß also mechanisch und stabil sein. Zwar kann die wirksame g-Kraft nicht allzu hoch sein, aber daß der Generator aus seiner Aufhängung tänzelt, möchte man doch nicht.

      Ich dachte eher an folgendes Szenario: man nehme ein grosse Schifft und haengt ein zweites hintendran. Ab welchem Punkt wird es dagelassen bzw. mitgezogen?
      Da es ja keinen fliessenden Uebergang geben kann weiss ich nicht wie ich mir das vorstellen soll. ???

      Sehr geringe Schwerkraft. Wie schon in einem früheren Posting geschrieben, schwankt der Wert in einem gewissen Intervall, was vermutlich durch die Bedingungen des anderen Raums diktiert wird.

      Sehr geringen Schwerkraft?
      Es gibt doch auch im Sonnensystem Punkte an denen sich die Schwerkraft von mehreren Koerpern genau aufhebt (sog. Lagrange-Punkte).
      Kann man denn da auch springen?

      (Und wenn es sehr geringen sein muss und nicht gar keine geht man eben ein paar Kilometer neben besagten Punkt.)
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Also ich kann mir eine Verwendung der Riesenschiffe durchaus vorstellen: Als waffenstarrende Kampfstation der Marke Todesstern :diablo: - natürlich ohne diese lächerlichen Konstruktionsfehler! ;D

      Ein Flugzeugträger auf der Erde ist auch nicht schneller. Und wenn ich erstmal angekommen bin, starte ich meine Million TIE-Fighter oder bombe alles zu Asche. ;)


      @Yerho:
      Durch die Gravitation gibt es wohl eine Obergrenze. Schließlich wird früher oder später die Masse deines Raumschiffs eine eigene Gravitation erzeugen. Ich frage mich nur, was passiert, wenn man den Nullzeitgenerator an folgenden Positionen verankert und startet:
      • auf einem kleinen Asteroiden (~2km Radius)
      • auf einem großen Asteroiden oder kleinen Mond (~200km Radius)
      • auf einem großen Mond oder kleinen Planeten (~2000km Radius)
      • auf einem großen Planeten (~8000km Radius)

      Ab welcher Größenordnung klapp es denn nicht mehr? Eigengeschwindigkeit haben die meisten der Körper bereits, oder benötigen sie eine Geschwindigkeit im Promille- oder Prozentbereich der Lichtgeschwindigkeit?
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Das tolle bei Lichtgeschwindigkeit ist ja, dass für die Besatzung die Zeit langsamer vergeht. Allerdings müsste man bei den Entfernungen unseres Alls schon min. mit 100 - facher Lichtgeschwindigkeit unterwegs sein, um einigermaßen effektiv voranzukommen.
      Wie funktioniert das eigentlich bei Babylon 5? Nach dem Wurmlochprinzip (schnellere Verbindung zwischen 2 Punkten im welligen 3d - Raum, vielleicht durch eine zusätzliche Dimension), oder düsen die dann tatsächlich mit LGS durchs All?
      " Durch die weiten, glühenden Ebenen ziehen sie dahin: gewaltige Herden, kaum weniger zahlreich als die Halme jener Gräser, die sie nähren. Zwei Dinge treiben sie voran: Trockenheit und mächtige Feinde, die nur darauf warten, ihren Hunger mit Fleisch zu tilgen. Keine Art außer einer hat hier ihre Heimat: die Morlochs, die Herrscher der Weite zwischen Erde und Himmel."
      Aus " Führer durch die Welt", von Lisari Biadaom, erschienen 1118 n.M.K.
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Bei B5 geht es meines Wissens nach so, dass die Schiffe durch sog. Sprungtore in den Hyperraum gelangen. Dort bewegen sich die Schiffe ganz normal vorwärts. Jedoch ist eine zurückgelegte Strecke im Hyperraum wesentlich kürzer als im Normalraum, d.h. man fliegt nur einen Bruchteil der eigentlich strecke. Wie schnell man sich genau im Hyperraum bewegt wurde meines Wissens nach nie gesagt. Kann mich aber auch täuschen, da ich nicht alle Folgen kenne.
      Der Rücksprung in den Normalraum kann soweit ich weiss jederzeit erfolgen, d.h. ohne Sprungtor.

      Erwähnenswert ist noch, dass Kämpfe im Hyperraum nicht zu Empfehlen sind. Ich erinnere mich an eine Folge in der gesagt wurde, dass Kämpfe im Hyperraum stets mit einem Desaster für alle beteiligten geendet haben.
      Weiss zufällig jemand warum das so ist?
    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Also ich kann mir eine Verwendung der Riesenschiffe durchaus vorstellen: Als waffenstarrende Kampfstation der Marke Todesstern :diablo: - natürlich ohne diese lächerlichen Konstruktionsfehler! ;D

      *g* Dann stell' mal diesen Konstruktionsfehler ab: Irgendein Armleuchter beschleunigt ein homogenes Objekt mit einem relativen Gewicht von 1 t mittels Ionenantrieb auf 1/20 c und sieht zu, wie es locker 2.000.000 Tonnen Material aus der Kampfstation reißt. Und weil das eventuell nicht reicht, macht man das mit mehreren Objekten, die genauso wenig aufzuhalten sind. ;D

      Durch die Gravitation gibt es wohl eine Obergrenze. Schließlich wird früher oder später die Masse deines Raumschiffs eine eigene Gravitation erzeugen.

      Die Gravitation, die ein Objekt wie ein Schiff erzeugt, ist sogar ständig präsent, aber vergleichweise gering und innerhalb der Toleranz. Ein Mond hätte eine viel zu hohe Eigengravitation ... Es trotzdem zu versuchen, brächte nur eine Menge verbratene Energie und einen verdampften Generator.
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Wie schnell man sich genau im Hyperraum bewegt wurde meines Wissens nach nie gesagt.

      Im Hyperraum bewegt man sich lokal nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit. Allerdings ist der Hyperraum kleiner als der normale Weltraum obwohl er die gleiche Groesse hat (oder besser gesagt: im Hyperraum ist alles naeher aneinander). Deshalb muss man nur eine kuerzere Strecke zuruecklegen als im Normalraum und ist deshalb schneller da.
      Je "tiefer" man in den Hyperraum vordringt desto schneller ist man, jedoch wird es auch gefaehrlicher.

      Der Rücksprung in den Normalraum kann soweit ich weiss jederzeit erfolgen, d.h. ohne Sprungtor.

      Nein, das geht leider nicht. Man brauch entweder ein Sprungtor oder das Schiff ist mit einem eigenen Generator ausgestattet der das zurueckspringen erlaubt.

      Weiss zufällig jemand warum das so ist?

      Nicht genau. Ich kann mich aber daran erinnern dass man ganz leicht im Hyperraum die Orientierung verliert wenn man seinen Kurs aendert. Daran koennte es vielleicht liegen.

      Zum Nachschlagen fuer die Technik von Babylon 5: http://www.b5tech.com


      *g* Dann stell' mal diesen Konstruktionsfehler ab: Irgendein Armleuchter beschleunigt ein homogenes Objekt mit einem relativen Gewicht von 1 t mittels Ionenantrieb auf 1/20 c und sieht zu, wie es locker 2.000.000 Tonnen Material aus der Kampfstation rei腷. Und weil das eventuell nicht reicht, macht man das mit mehreren Objekten, die genauso wenig aufzuhalten sind. ;D

      Rrhegar sprach von einem schwerbewaffneten Riesenraumschiff. Da wird sich doch irgendeine Waffe finden die die paar Objektchen in Null-Komma-Nix in so kleine Einzelteile zerlegen dass die Schiffshuelle damit fertig wird. ;D
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    • Re: Antriebstechnologie in SF Welten

      Rrhegar sprach von einem schwerbewaffneten Riesenraumschiff. Da wird sich doch irgendeine Waffe finden die die paar Objektchen in Null-Komma-Nix in so kleine Einzelteile zerlegen dass die Schiffshuelle damit fertig wird. ;D

      Das Objekt ist dermaßen schnell, daß man es einfach nicht anvisieren, geschweige denn aufhalten kann. Die Entfernungen sind zwar erheblich, aber es gibt kein Ortungsverfahren, welches ein derart kleines und schnelles Objekt erfassen könnte. Es hat auch keinen Eigenantrieb, das heißt, seine Emissionen sind identisch mit der Hintergrundstrahlung. - Fazit: Man sieht es nicht von weitem kommen, man sieht es nicht, wenn es nah ist ... Man merkt seine Anwesenheit erst, wenn es anklopft. ;)

      Aber nehmen wir mal an, man bemerkt es (z.B., wenn man wie bei Star Trek eine Wahrsagerin mit Kristallkugel an Bord hat ;D) ... Ballistische Raketen könnten es nicht einholen, und selbst wenn sie einen Zufallstreffer landen, gibt das nicht den Hauch einer Kursabweichung, denn die Beharrung ist viel zu hoch. Ein Laser könnte es vielleicht treffen, aber man wird schließlich keine Tonne Plastik auf den Weg schicken, sondern ein Material, das mindestens genauso fest ist wie die Hülle der Kampfstation. Das heißt, der Angreifer bedankt sich noch, weil die Deppen sein Geschoß netterweise aufheizen, damit es noch mehr Schaden anrichtet.

      Um es am Beispiel zu verdeutlichen: Wenn jemand mit einer Schußwaffe auf Dich als Person feuert ... Wie groß sind Deine Chancen, das Projektil Deinerseits zu treffen, bevor es Dich erreicht? - Soweit alles klar? ;D
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