[Grreia] Weltvorstellung

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  • Original von Jundurg
    Gelten die Ausspracheregeln überall auf deiner Welt gleich?

    Grreia wird jetzt... Chia?


    Nein, das sind sie nicht. Aber Grreia wird Cheia bzw. Gcheia ausgesprochen weil es ein trrûnscher Name ist.

    Haben sich die Antilopen vom Auf-den-Vieren-gehen komplett emanzipiert?


    Ja.
    "Unsere Welt befindet sich in einer der immer wiederkehrenden Zwischenphasen. Lange wurden die Völker geknechtet und mussten in Angst leben vor der großen Bedrohung. Es ist die Zeit des Handelns, die Zeit der Umkehrung, die Zeit des Wandels." - Aus den Aufzeichnungen des Chronisten Ktarna Jârishudt
    Zitat: Grreia - Zeit des Wandels
  • Da irgendjemand (ich glaube Mara) nach den Völkerbeschreibungen gefragt hatte, jetzt einmal die vollständige der wohl mächtigsten Spezies Grreias (Es werden natürlich weitere Völker folgen):



    Die Trrûn


    "Anmutig ihr Gang, Kraftvoll ihre Gestalt, Beeindruckend ihr Erscheinen - Wir haben es mit dem glorreichsten aller Völker unseres geliebten Grreias zu tun." - Professor Na'Liss Kaar, In Einer Seiner Vorlesungen


    Tatsächlich müssen die Trrûn eine einschüchternde Wirkung auf Andere haben, tatsächlich müssen sie eine gewissen Macht und Überlegenheit ausstrahlen, die es ihnen ermöglichte die Hochkultur Grreias, und das größte Reich des Kontinents nach Vaqqajyjtera zu erschaffen. Die Mächtigen Wesen gelten als die Könige der Wüste und Steppe, und nichts anderes tun sie auch. Von den Bewohnern Grreias teils verehrt, teils verhasst, sind sie vor allem eines: Unausweichlich für die meisten Grreianer.
    Vor nun mehr als 400 Jahren hatten sie, wie viele der Unterdrückten Völker, unter der Knute des Riesenreiches Vaqqajyjtera zu leiden, wurden versklavt und zur Glaubensänderung gezwungen. Doch nicht lange konnte das damit eingegangene Risiko verhindert werden. Die Trrûn zettelten einen Aufstand an, und gewannen schließlich die Wüste und weitere Teile in der Umgebung zurück.
    Das Ilkorrische Imperium, auch Ilkorá erstreckt sich über die ganze Wüste Ilkorrith, im Norden bis hin zu den Taseimaten, im Süden bis hin zu der Gabelung des Orjam. Zusätzlich hält der Staat das Protektorat Prresacca auf Muocanegh fest in seinen Händen.
    Die Herrscher der Wüste sind ein geachtetes Volk, dass sich gegen ein jeden durchsetzen könnte, und man es alleine guter Diplomatie, und etlichen Bündnissen, Kompromissen und Zugestädnnissen zu verdanken hat, dass der Siegeshunger der Trrûn nicht noch mehr Leben fordert. Das Imperium ist momentan das bedeutendste Land Grreias, und das schon seit geraumer Zeit. Dennoch ist unübersehbar, dass sich das Imperium im Niedergang befindet, sind doch mit Sargutai und Gazadesh zwei wichtige Gebiete verloren gegangen. Doch noch immer gilt: Die Trrûn sind nicht nur die Herren der Wüste, sie sind die Herrscher eines Kontinents.

    Physiognomie
    Ein Grund für den Respekt, oder auch der Angst, gegenüber diesem Volk dürfte auch ihr äußeres Erscheinen sein. Ihr außerordentlich athletischer Körperbau lässt die Antilopenmenschen mächtig und unaufhaltsam erscheinen. Auf dünne Arme und Beine von durchschnittlicher Länge folgt ein dünner und schlaksiger Oberkörper, aus dem wiederum ein kurzer, und dünner Hals wächst. Das Haupt ist vergleichsweise lang und besitzt eine charakteristische Form, bei denen die Kiefer am unteren Ende von Haut abgerundet werden. Aus dem Oberen Ende des Schädels wachsen zwei Ohren in die Waagerechte. Sie ähneln Luchs- oder Katzenohren, und werden häufig damit verglichen.
    Die mandelförmigen Augen sind an den beiden Seiten des Gesichts zu sehen. Häufige Augenfarben sind Braun, und Schwarz, als exotisch gelten grüne oder blaue Augen. Trrûn mit einem solchen Einschlag werden als außergewöhnlich schön erachtet.
    Die flache Stirn in der oberen Mitte des Gesichts geht in eine breite und flache Nase über, direkt unterhalb von ihr befindet sich der breite, und dicklippige Mund. Ein dünner Hals folgt und endet im Brustkorb. Der athletische Körper zeichnet sich durch eine beim Männlichen Geschlecht breite und kräftige Brust, beim weiblichen Geschlecht durch volle Brüste aus. Geschlechtliche Unterschiede sind die gleichen wie bei den Menschen, es gibt zwei Geschlechter und die Frauen gebären Säuglinge.
    Die Fortpflanzung findet also wie bei allen Säugetieren statt.
    Ausgeprägte Muskeln sind vor allem im Bauch- und - wie gesagt - im Brustbereich vorhanden. Viele Trrûn erlernen häufig eine bestimmte Sportart, oder die Kunst des Schwertkampfes um in Form zu bleiben, da die Kultur der Antilopenmenschen sportlichen Aktivitäten gegenüber durchaus aufgeschlossen ist.
    Kräftige Zonen sind auch die scheinbar dünnen Beine, denen allerdings kräftige Oberschenkel folgen. Häufig entstehen sie aufgrund langen Fußmärsche durch heißen Wüstensand, denen die Trrûn, anders als viele andere Intelligente Spezies, sogar Freude abgewinnen können. Dennoch scheuen wohlhabendere Bürger wahrlich nicht davor zurück, sich in Sänften von Sklaven kutschieren zu lassen.

    Charakterliches und Gepflogenheiten
    Allgemein bekannt sind die streitsüchtigen Trrûn, die in beinahe jedem kleinen Streit ein Duell um Leben und Tod heraufbeschwören. Ihre Kampfkraft ist weit geachtet und gefürchtet, ihre Armee gilt als die schlagkräftigste des Kontinents.
    Gefühle zu zeigen gilt weder bei Männern noch bei Frauen als schicklich, man soll sich so stark wie eben möglich verhalten.
    Dazu gehört auch, sich den Werten der Trrûnschen Gesellschaft anzupassen, d.h. z.B. den Religionsoberhäuptern mit größter Demut entgegenkommen. Außerdem wird wie erwähnt Wert darauf gelegt, sich in einer guten körperlichen Verfassung zu befinden, die Krieger stehen in der gesellschaftlichen Ordnung an erster Stelle.
    Mit Sicherheit ist die Wertlegung auf Körperliche Verfassung in der Kultur der Trrûn vom Umfeld der Spezies beeinflusst: Der Wüste Ilkorrith. In ihr überlebt weder ein feister Pfeffersack, noch ein gut genährter Adliger länger als Zwei Wochen. Lediglich die asketischen Karawanenführer und Sklavenhändler der Trrûn durchqueren die Wüste ohne große Probleme.
    "Unsere Welt befindet sich in einer der immer wiederkehrenden Zwischenphasen. Lange wurden die Völker geknechtet und mussten in Angst leben vor der großen Bedrohung. Es ist die Zeit des Handelns, die Zeit der Umkehrung, die Zeit des Wandels." - Aus den Aufzeichnungen des Chronisten Ktarna Jârishudt
    Zitat: Grreia - Zeit des Wandels
  • gebären geborene Säuglinge.

    Würde mich wundern, wenn es anders verliefe. ;)

    Abgesehen von solchen Schnitzern ist der Text sehr informativ, man bekommt ein gutes Gefühl für das Leben der Trrûn. Durch ihren anthropomorphen Körper wirken sie auf mich ein bisschen wie der Minotaur, wenn sein Vater eine Antilope gewesen wäre.

    Und eine Frage noch: Ist der Professor selbst ein Trrûn? Wenn nein, was verleitet ihn zu dieser Aussage? Sprich: Warum werden Trrûn verehrt?