politische Streitthemen

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    • politische Streitthemen

      Weils grade passt und die Suchfunktion nichts fand..

      Was sind so die kontroversiellsten Themen in der Politik eurer Welten?

      Das ist so ein Konfliktpotential, das mir soeben als klaffende Lücke meiner Welt aufgefallen ist; drum wollt ich fragen, um was in euren Welten denn so debattiert wird.
      Mal ganz unabhängig vom Regierungssystem, das natürlich auch eine Rolle spielt, aber es gibt ja auch in Monarchien Entscheidungen zu treffen, nur ist es da halt eher einer, der entscheidet.

      Grüße,
      Jun-Durg
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Streitpunkte sind in der Außenpolitik immer wieder der Standpunkt zum Imperium und zu Lkinnro, dann gibt es noch mehr oder weniger lokale Streitigkeiten.

      In Zentral-Grreia, besonders bei den Trrûn, zum Beispiel, ist die Haltung zu den Nomaden ein wichtiges Thema. Die Nomaden sind ja selber Trrûn, und werden somit von einigen immer wieder in Schutz genommen, während andere sie ausrotten wollen.

      Das fällt mir jetzt auf Anhieb ein.
      "Unsere Welt befindet sich in einer der immer wiederkehrenden Zwischenphasen. Lange wurden die Völker geknechtet und mussten in Angst leben vor der großen Bedrohung. Es ist die Zeit des Handelns, die Zeit der Umkehrung, die Zeit des Wandels." - Aus den Aufzeichnungen des Chronisten Ktarna Jârishudt
      Zitat: Grreia - Zeit des Wandels
    • In Hybraskland ist sehr umstritten, wie man mit Einwanderern umgehen soll. Beraterräte geraten dauernd mit ihren Meinungen aneinander.
      Soll das Monument zu ehren der letzten Kaiserin in den weitläufigen verarmten Stadtbezirk? Soll man etwa die Bettler am Reichtum der ehemaligen höchsten Frau im Staat teilhaben lassen? Würden die Reichen sich nicht bequemen, Platz für dieses Bauwerk zu machen? Man kann das Denkmal doch nicht außerhalb von Ilfian bauen. Vollkommen lachhaft.

      In Lal streiten man darüber, ob die neue zentralisierte Religionsführung ein so guter Einfall war. Man war doch vorher besser dran, als alle glauben durften, was sie wollten.

      Viele Staaten haben keine politische Streitkultur entwickelt. In den Stammesfürstentümern der Tagiken klagt man nicht sein Leid, man handelt. Auch Mictlan kennt eher den Massenaufstand, wenn die Ernte wieder knapp war, als die ruhig geführte diplomatische Debatte.
      Und in Xuanpu läuft alles bestens. Der Herrscher wird vom Qilin eingesetzt und abgesetzt. Wer nicht rechtmäßig ist, kann gar nicht auf dem Thron sitzen. Nur manchmal macht das Tier so dumme Fehler...
      Aber darüber debattiert wird nicht.
    • Also in "zwischenstaatlichen" Beziehung streiten sich bei mir die beiden großen "Imperien" (obwohl sie keine Imperien sind... lala) um Platz.
      Wobei nur die eine Fraktion dahinter her ist und die andere sich einfach nur verteidigt...

      In den Staaten selbst gibt es auf der einen Seite (also in dem einen "Imperium) immer wieder Rufe nach Unabhänigkeit einiger Satelitenstaaten, die entweder niederpropagandiert oder niedergemetzelt werden, während es im andren Imperium nur den Streits um Vorherschaften und Privilegien geht.

      Mit der Innenpolitik habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt, es wird aber wahrscheinlich auf beiden Seiten Rebellen geben, die den vor kurzem gestoppten Krieg wieder in Gang bringen wollen...

      Ansonsten: um die "Krone" wird man sich mit Sicherheit auch streiten, da weiß ich aber auch noch nichts genaueres (also wie die vergeben wird (und so))

      Um Macht kann man sich ja immer prügeln... %-)
      Auch das Gute hat zwei Seiten. Eine gute und eine böse. - Stanislaw Jerzy Lec
    • Schichtengesellschaft.

      Wunderbares Thema, um sich im Anteianischen Interstellaren Territorium drum zu streiten. Die Kiodanida sind dagegen, die Achavoi sind dafür, der Kiodan ist dagegen und sieht sich mit Morddrohungen konfrontiert.

      Die Peripherwelten.

      Auch nettes Thema, wenn die der ISV beitreten wollen und das AIT sie gerne behalten würde. An sich wärs dem Kiodan ja wurscht, aber die Achavoi und so ... Morddrohungen und so.

      Die Mákia.

      Ob man die als Nachbarn akzeptieren soll oder doch lieber noch wegen einer lang vergangenen Entführung von der ursprünglichen Heimatwelt sauer sein. Die meisten sind sauer, aber politisch kann man sich das nicht so ganz leisten, denn das mögen die Mákia nicht.

      Yanet Milna.

      Sie ist ein Streitthema in der ISV, denn sie ist die mächtigste Frau in der Flotte und klatscht dem Oberoffizier (dem Flottenchef) ungestraft ein Nein nach dem andern vor den Latz. Jetzt ist sie aber dummerweise die Tochter der Verfasserin (des keine-Toten-Vertrages) und hat die kT-Verteidiger hinter sich und das meiste Volk auch. Die Senatoren mögen sie nicht, immerhin ist sie keine Politikerin und trotzdem mächtig. Entsprechend gibt es immer wieder Vorstösse, die Verteidiger zu verbieten, aber es klappt nicht.

      Gentechnik.

      Soll man? Soll man nicht? Immerhin hat die ISV ja aus den vergangenen Fehlern (perfekte Krieger erschaffen) gelernt - oder doch nicht? Da gehts heiss her.

      Veria
      Man kann gar nicht so rundum stromlinienförmig sein, dass es nicht irgendeine Pappnase gibt, die irgendetwas auszusetzen hat.
      - Armin Maiwald
    • Bagudo
      Nu, Landstreitigkeiten gibt es theoretisch keine, die Grenzen sind festgesetzt und wenn einer spinnt gibts entweder einen auf die Mütze oder man überlegt kurz und gibt dann einen auf die Mütze. Am ehesten streiten sich die Volksstämme(hier so zu verstehen wie Bayern vs. Friesen) in solchen blödsinnigen Macho-Alüren, aber dafür gibt es ja Sport und Spiele und Schmählieder.

      Bayun
      Taramara vs. Fridu-Rihhi
      Das sind die üblichen Streitereien zweier Supermächte mit völlig verschiedenen religiösen Denkweisen(Patri- und Martiarchat), aber da eine Bergkette die Beiden trennt gibt es zumindest kaum Territoriale Probleme. Wenn angegriffen wird, dann um den späteren Verlierer seinen Glauben auszulöschen.

      Zeit des Nichtsterbens
      Das ist der Teil meiner Hauptarbeit. Hier hat es Taramare endlich geschafft, den Kaiser von Fridu-Rihhi zu stürzen und mit einem Schlag die Regierung und theoretisch auch das Land zu übernehmen(tjaja, wenn eine Frau das ganze mal in die Hand nimmt ;D), Problem bei der Sache ist, dass die ganzen Toten seit diesem Tag einfach wieder aufstehen. Diese wunderbare Annektierung ist also doch nicht so einfach, denn natürlich muss ein Senat eingesetzt werden(ein Land muss ja weiter organisiert werden), welcher zwar aus T´Marern besteht, aber es gibt immer noch genug mächtige Rihhiner, die sich da einmischen(neben dem Mob). Und dann die Frage, wie geht man mit den Toten um, rein rechtlich, menschlich gibt es nicht wirklich. Außerdem reden die Toten da auch noch mit rein, wenn sie sich nicht gerade zum Krieg spielen kaufen lassen.
      Was ein Segen, dass der ganze Spuk nach 15 Jahren vorbei ist -.-
      Was aber immer noch nicht die Probleme mit der Annektierung behebt. Wenn der Kater erst einmal im Haus ist, lässt er sich nicht so leicht aus dem Sessel schmeißen.
      Wenn wir bedenken, dass wir alle verrückt sind, ist das Leben erklärt @_@

      Jedes Wesen, dass zu seinem Privatvergnügen ein Universum schafft ist ein egomanischer Irrer -
      Ergo: Der Schöpfer ist ein egomanischer Irrer. - Landon W. Rabern

      Schöpfer sind keine Götter. Schöpfer erschaffen welten, und das ist schwer. Götter wurden von Menschen erschaffen, und das erklärt eine Menge. - Terry Pratchett, Heiße Hüpfer
    • In meinem Nordreich als "allgemeinere" Themen:

      Eine der hitzigsten Streite behandelt die Frage, ob man die Wirtschaft und die Politik trennen sollte (d.h. dass die immer weiter erstarkenden Kaufleute keine politischen Ämter einnehmen dürfen). Die "Basisstreiter" sind auf der einen Seite ein Haus, das sich durch sein erbliches Statthaltertum schon früh die gesamte Wirtschaft seines Gebietes unter den Nagel riss; auf der Anderen ein reformfreudiger Kaufmannsbund, dessen Mitglieder allerdings durch Verträge in der Vergangenheit sowieso kein Amt bekleiden dürfen (und daher lieber durch ihr Geld aus dem Hintergrund die Fäden ziehen).

      Oder: Konservative (Hardliner-) Politik vs. demokratische Neuerungen.

      Und als weltspezifische Dinge z.T.:

      Soll man die in ihrem Teil des Landes beinahe allmächtige Inquisition, die zwar im Namen des Fürsten loyal dient aber dennoch eine beinahe schon beängstigende Überlegenheit besitzt, endlich einschränken und die Macht den dortigen Statthaltern zurückgeben, obwohl das Inquisitionsgebiet mit Abstand das Sicherste und Stabilste ist?

      Mit welcher der neu entstehenden und wieder zerfallenden Parteien im langjährigen Bürgerkrieg des Nachbarlandes soll man sympathisieren?

      Sollte man den ehemals dringend gebrauchten Söldnern ihre Legitimation nicht wieder entziehen und von ihrem befestigten Stützpunkt nahe der Grenze vertreiben, wo sie doch offenkundig unberechenbar sind?

      Ob die (theoretisch absolutistische) Macht des Fürsten eingeschränkt werden sollte, fordert in der Öffentlichkeit allerdings niemand. Politischer (und evtl. auch tatsächlicher) Selbstmord lässt sich angenehmer gestalten.
    • Generelle wichtige Streitpunkte auf Nantharia sind die Religionsfrage (Zirkel oder Erste Kirche/Umgang mit anderer Religion) und die Frage, welche gesellschaftliche Schicht am meisten zu sagen hat (Adel, Patrizier, Krone etc.). Die akuten Streitthemen sind aber in jeder Region anders. Als Beispiel möchte ich mal das Vereinte Königreich vorstellen.

      Das vereinte Königreich ist eine feudalistische Erbmonarchie im Nordosten Nantharias und entstand in den letzten hundert Jahren, als die Könige von Llandis große Teile des Tieflandes, des Unterlaufs des Nad Mulan und der Küstengebiete eroberten. Um die Herrschaft über diese Gebiete zu festigen, gingen die Könige von Llandis gewisse Kompromisse mit den Machthabern der eroberten Gebiete ein. So besitzen die eroberten Länder weiterhin ihre eigenen Rechtsnormen und Herrschaftssysteme und sind dem König nur in Abgaben und Heeresdienst verpflichtet.

      Religiös übernahmen die Könige von Llandis den Glauben der Ersten Kirche, um ihr Reich propagandistisch zu einen. Allerdings gibt es gerade an der Küste noch eine sehr starke Präsenz des Zirkels in den Städten, während die Bewohner von Llandis weiterhin ihre alte, ganz eigene Religion pflegen. Der König hat also das Problem, dass er einerseits die Erste Kirche pflegen muss, ihr Privilegien gibt, Kirchen und Klöster baut und eine aktive, teilweise sehr aggressive Missionspolitik unterstützt. Auf der anderen Seite darf er seine Untertanen und vor allem die lokalen Eliten, die teils den alten Glauben anhängen nicht allzu sehr verärgern, weswegen er auf der anderen Seite versuchen muss, die Kirche einigermaßen zu zügeln. Dieses Dilemma haben fast alle Herrschaften auf Nantharia.

      Die Probleme dieses Vielvölkerstaates sind vor allem in zwei Gegenden akut, einmal im Küstenland und einmal in Llandis. Was das Küstenland anbelangt, ist dieses von der Kultur her sehr durch die Kultur des Großreiches geprägt. Es gibt viele mächtige und wichtige Handelsstädte und aristokratische Großgrundbesitzer als Feudalherren. Die Städte sind religiös mehrheitlich Anhänger des Zirkels, die Großgrundbesitzer der Ersten Kirche. Vor allem die Städte haben ein Problem mit der als aggressiv angesehenen Religionspolitik des Reiches, zumal für sie noch der Gedanke mitspielt, dass die Missionierung auf einen Machtzuwachs der rivalisierenden Großgrundbesitzer gegenüber den Städten in Verbindung steht. Außerdem fordern sie, da sie Träger des Handels innerhalb und außerhalb des Reiches sind, gewisse Privilegien, also Zoll- und Steuerfreiheit innerhalb des Reiches. Die Situation hat sich mittlerweile so verschärft, dass sich ein Städtebund gegründet hat, der im Reichstag als geschlossener Block gegen die Politik des Königs auftritt.

      Was Llandis anbelangt, wird der König wird zwar weiterhin von den Clans von Llandis gewählt, muss aber in Daer Ude, der Hauptstadt des Reiches am Delta des Nad Mulan von den anderen Fürsten im Reichstag bestätigt werden. Nun stören sich die Bewohner von Llandis aber sehr an der Politik ihres Königs, der die anderen Landesteile in das Reichssystem einzubinden versucht, anstatt den Clans von Llandis, die sich als Eroberer sehen, höhere Privilegien einzuräumen. Aus dem politischen Streit ist in den letzten Jahren ein Krieg geworden. Die Clans haben beschlossen, der König jetztige König sei eigentlich keiner von ihnen mehr, sondern habe alle Sitten und Bräuche von den "Fremden" im Tiefland übernommen, vor allem diese merkwürdige Religion. So wählten sie einen Gegenkönig und riefen das unabhängige Königreich Llandis aus, womit eine wichtige Legitimation des Königs des Vereinigten Königreiches wegfiel. Der König ließ sich das natürlich nicht gefallen und erklärte Llandis den Krieg.

      Der Kriegsverlauf kostet wiederum die Feudalherren des Reiches einiges an Menschen und Material, das zum Heeresdienst aufzubringen sie verpflichtet sind. Deswegen stellen sie immer weitreichendere Forderungen an den König, denen er wohl oder übel zustimmen muss um die Unterstützung des Adels nicht zu verlieren. Sollte sich nämlich noch ein weiterer Konflikt zum Krieg entwickeln, kann niemand mehr den Zusammenhalt des Reiches garantieren.
    • Leider hab ich noch nicht sooo viele politische Streitthemen.

      Aber ein paar darf ich hier schon vorstellen:

      Nazcenor, Klappe, die Zweite.

      Im nazcenischen Kulturraum im Osten Adaychyns streitet man sich seit Jahr und Tag um die Nachfolge des Alten Reiches Nazcenor.

      Hauptsächlich versucht Azandor, sich legitim als Nachfolger des erfolgreichen antiken Imperiums einzusetzen und so mehr Zustimmung für seine Herrschaft über alle anderen zu erlangen.
      Genau gegen diese anderen muss es sich dabei durchsetzen.
      Verbündet ist es mit Searlak und Magalon, mächtige Reiche, besonders das zweite.
      Außerdem hat es Vabur vor einigen Jahren...muss ich nachgucken...annektiert und in seinen Staatsbereich integriert.
      Der Streit geht seit etwa 1100 Jahren, nämlich seit dem Untergang von Nazcenor.

      Freiheit der Rualanen.

      Das ist ein Streitthema, das im Westen Adaychyns und auf dem Nachbarkontinent Barnymhael eine wichtige Rolle spielt.
      Das Gottkaiserreich Gamin hat von Barnymhael aus einige Rualanenvölker unterworfen und in neugegründete Kolonien gequetscht.
      Allerdings gibt es noch freie Völker der Rualanen (Echsenartige Menschen), die sich in einem EU-ähnlichen, EU-inspirierten Verbund zusammengeschlossen haben und für die Befreiung aller Rualanen kämpfen. (Um sie dann selber zu beherrschen)
      Auch hier ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

      Falls sich neue Konflikte auftun, berichte ich hier weiter.
      Weil Inspiration von oben kommt und Arbeit von unten.
      -Elk (20.10.18, 23:02)



      Plan. Act. Reflect. Repeat 'til finish.
    • Bei den Gold- und Silberlefhen auf Sapphiria sorgt die in den letzten Jahren aufgekommene Laizistenbewegung für Kontroversen. Lefhenim ist zwar keine wirkliche Theokratie, aber besonders Silberlefhen sehen können sich mit der "Staatskirche" Lefhenims nicht ausreichend identifizieren und fordern daher, dass keine spezielle Religion mehr staatlich unterstützt werden soll. Andererseits sind die Lefhen insgesamt sehr religiös und es gibt Befürchtungen, dass die fehlende staatliche Unterstützung dazu führt, dass die jetzige Religion auch spirituell an Einfluss verliert und damit die göttliche Gunst, die sie davor bewahrt, zu Dunkellefhen zu werden oder von ihnen ausgelöscht zu werden.

      Bei den Zwergen wird derweil schon länger über die Außenpolitik diskutiert: Erstens geht es um ein Bündnis zwischen Nord- und Südzwergen. Während die Nordzwerge gelegentlich versuchen, den alten Streit beizulegen, lehnen die Südzwerge immer noch jede Beziehung zu den "schwächlichen" Nordzwergen ab. Die Frage stellt sich also, wie viele diplomatische Anstrengungen überhaupt noch unternehmen soll.
      Der Zweite Streitpunkt ist der so genannte "Trollbund": Vor vielen Jahrhunderten haben die Zwerge einen Friedenspakt und später ein Bündnis mit einem Volk von Trollen geschlossen. In Zeiten, in denen jedoch Krieg mit der "dunklen Welt" geführt wird oder zumindest kurz bevor steht, drohen die Zwerge jedoch von anderen Völkern auch auf die Seite der Bösen gepackt zu werden, da an vielen Invasionen aus der "dunklen Welt" auch Trolle beteiligt waren.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Die großen Turmstädte Caélyas haben sich zu einem bund zusammengeschlossen und streben eine Lösung des Nebelproblems an. Da wird viel diskutiert und nebulöse Theorien und Erkenntnisse werden besprochen. Den nebel zu vertreiben ist erklärtes Ziel dieses Bundes.

      Gleichzeitig sieht man unter dem Nebel, dass sich im Grunde gar nichts tut, darum schwindet das Vertrauen in die Turmstädte und man kümmert sich mehr um sich slebst.

      Dann gibt es noch drei größere Kriege, die derzeit am Laufen sind, gegen Nebelkultisten, gefrorene Pestopfer und ein fremdes Volk. Diese verdammten fremden Völker immer ò_ó
      ~ Legend speaks of a beast ~
      ~ Three hundred miles from it’s tip to it’s tail ~
      ~ None have seen it, yet all know it’s name ~
      ~ Like the ark of the convenant, or the holy grail ~
    • So, jetzt kann ich etwas mehr zu laleskischer Streitpolitik beitragen und zwar über aktuelle Politik. Wenn ich aktuell meine, dann meine ich das, was zwischen den Jahren 400 und 406 n.d.U. an Streitthemen zusammengekommen ist und debattiert werden muss.

      Und da wäre einiges, was das Konzil zu entscheiden hat. Themenschwerpunkte sind sicherlich die neue Jugendkultur "Venturismus" und die Einführung der Kohlebemalung durch die Kirche Lothars, die einigen Geweihten Angst macht, da schwarz aus wissenschaftlichen Gründen (es ist keine "richtige" Farbe) als profan/unrein gilt. Überhaupt müssen sich die Lotharspriester auf einiges gefasst machen, weil der laleskische Staat außenpolitisch zwar gute Karten hat, die meisten Kleriker jedoch eher über die Zustände beunruhigt sind.
      Zudem drohen die Zustände in manchen Teilen des Reiches zu eskalieren und die Stadtstaaten Kiegens, die innerhalb des Reiches Lal liegen, haben dummerweise einen völlig unerwarteten Industriezweig ins öffentliche Bewusstsein gedrängt: das Rotlichtgewerbe. Nun sind die Würdenträger der laleskischen Kirche weder prüde, noch besteht ein Grund zum Zölibat. Aber die Tempelkurtisanen der verschiedenen Fruchtbarkeitsgötter halten sich nun einmal an ein strengen Codex, der vielen nicht-geistlichen Freiern nicht passt. Und seit man in Konnt (einem des Kiegener Stadtstaaten) ein primitives Kondom entwickelt hat, ist die Debatte nicht zu bremsen.
      Treffpunkt des Konzils des Jahres 406 n.d.U. ist die "Großstadt" Plumeu (gesprochen Pluméu), wobei die Stadt mit 5000 Einwohnern auch für laleskische Verhältnisse beschaulich klein ist und den Titel "Großstadt" erst seit einem Jahr trägt, damit die Synode dort ihr Konzil abhalten kann. ;D Plumeu ist als Stadt geeignet, weil es in der Nähe der Lohmisch-Hybraskisch-Dafuranisch-Laleskischen Grenzen liegt. Und die Mode aus Lohm (das Schwärzen der Füße) ist ein noch umstrittenerer Punkt als die Prostitution, zumal Lohm von den meisten Klerikern (zu Recht) als technologisch unterentwickeltes Land gesehen wird. Da sich der religiös-politische Machtanspruch der laleskischen Geistlichkeit aus der Technologie (Faszinationsmagie, Schiffsbaukunst, Kleidungsherstellung) herleitet, können die Götter doch unmöglich den Lohmanern Recht geben, mit ihrem achsoheiligen schwarz!
    • Ich wüsste garnicht wo ich anfangen soll, so viele politische Diskussionen und Streitereien sind am Laufen.

      Der Mond (bzw. die Mond-Kirche) arbeitet an einer kompletten Übernahme der Regierungsmacht auf der Erde, ganz zum Verdruss der Reste der Erdregierung.

      Der Mars läuft langsam der Erde den Rang als Kornkammer und Gesellschaftliches ab, was auf der Erde (und dem Mond) natürlich nicht wirklich gern gesehen wird, dort beansprucht man immernoch diesen Titel, auch wenn der Export an Nahrung fast zum erliegen gekommen ist und man sich mehr oder weniger einigelt.

      Auf den äußeren Kolonien (Gasriesen) entwickeln sich die Menschen langsam zu einer eigenen Spezies weiter, die zunehmend aggressiver wird und sich, obwohl es aktuell keinen wirklich interessiert, als Opfer einer Hetzkampagne der inneren Welten sieht.

      Dazu kommen dann noch zwei außerirdische (menschliche) Völker, die die einzigen bekannten Routen aus dem Sonnensystem heraus besetzen und ein wenig vom Entwicklungsschub der Menschen im Sonnensystem überrumpelt wurden.

      Dazwischen hängen noch die Freien Raumstationen, die eigentlich nur ums Überleben kämpfen und mit dem Ganzen Rest nicht viel zu tun haben, gäbe es nicht die lose Verbindung zu diversen Piratenfürsten, was zusätzlich für Probleme sorgt.

      Dazu kommen dann noch diverse Interessen an einem Alien-Artefakt, welches in der Fortsetzungsgeschichte zu DSC:2524 eine wichtige Rolle spielt, und natürlich die Persönlichen bzw. Gruppen-Interessen diverser neturaler oder Übergreifend tätiger Personen und Gruppen angeht.

      Unterm Strich ist alles ziemlich Chaotisch aber man kann auch nicht ohne weiteres sagen, wer jetzt Freund oder Feind ist.

      Grundsätzlich hat aber jeder so sein Problemchen, Ziele und Interessen, die man gerne durchsetzen will, aber alles ins kleinste Detail zu erklären würde jetzt zu weit führen.
      Dark Side Conspiracy - Dark Future 2524
      Opertation: Wolfsbau
    • Gestritten wird eigentlich ständig über alles.

      Immer wieder natürlich über die Alonokatzen.
      Das Reich der Alonokatzen ist seit einigen Jahrzehnten Teil des Bundes des Umringten Kontinents und macht es seinen Nachbarn nicht immer einfach. In den Neunzigern ist es das letzte Mitglied, das immer noch die Todesstrafe nicht abgeschafft hat.
      Die Eisechsen bestehen immer noch darauf, dass der Mauerpass (der Pass durch die Berge der Ungeheuer, der das Reich der Alonokatzen und das Land der Eisechsen verbindet) samt der dortigen Festung ihnen gehört. Tatsächlich haben die Eisechsen die Festung gebaut, aber der Pass war schon damals bewohnt von Alonokatzen. Nach dem letzten Krieg zwischen beiden Ländern, Mitte des Zwanzigsten Jahrhunderts, gehört der Pass zum Reich der Alonokatzen. Offene Feindseligkeiten brechen nur deshalb nicht aus, weil beide Länder Mitglieder im Bund des Umringten Kontinents sind.

      Ein Höhepunkt war der Fall "Rika" in den Neunzigern. Rika war eine dreizehnjährige Schülerin im Reich der Alonokatzen, die ihre Lehrerin tötete. Sie wurde deshalb zum Tode verurteilt und ... nun, Alika und Jila fassen das Dilemma ganz gut zusammen:

      „Sie werden sie nicht hinrichten“, war sich Jila sicher. „Sie ist dreizehn.“
      „Sie werden“, widersprach Alika. „Sie können gar nicht anders. Noch vor zwanzig Jahren hätte es da gar keine Diskussion gegeben, man hätte sie noch in derselben Woche einen Kopf kürzer gemacht. Sie hat ihre Lehrerin getötet.“
      „Ich sage ja nicht, dass man sie damit davonkommen lassen soll. Aber man kann doch kein Kind hinrichten.“
      „Was sollen sie denn sonst mit ihr machen? Sie lebenslang einsperren?“
      „Wie wäre es mit einer Therapie?“
      „Wozu?“
      „Um ihre Aggressionen in den Griff zu kriegen.“
      „Ihre Aggressionen sind völlig in Ordnung. Alonokatzen sollen aggressiv sein.“
      „Und warum soll sie dann überhaupt bestraft werden?“
      „Na, damit die anderen Kinder wissen, dass sie nicht ungestraft ihre Lehrerin umbringen können.“
      „Unser Parlament hat jedenfalls um eine Begnadigung gebeten und die Königin besucht persönlich eure Präsidentin um die Bitte vorzulegen.“
      „Und was tut ihr, wenn unserer Präsidentin das am Arsch vorbeigeht? Schließt ihr uns aus der Freihandelszone aus? Oder aus dem Verteidigungspakt?“
      „Nein, natürlich nicht.“
      „Genau. Alles was ihr tun könnt, ist betteln. Würde unsere Präsidentin darauf reagieren, dann würde sie in den Augen der Bevölkerung schwach aussehen und könnte ihre Wiederwahl vergessen.“
      „Müsst ihr euch immer so anstellen?“
      „Müsst ihr immer so nett sein? Es würde völlig reichen, damit zu drohen, uns aus dem Verteidigungspakt auszuschließen. Wären wir nämlich nicht mehr im Pakt, dann würden die Eisechsen sofort die Gelegenheit nutzen um sich den Mauerpass zurückzuholen und das wollen wir nicht.“
      „Aber man kann doch für eine einzelne Person keinen Krieg riskieren. Das wäre paradox.“
      „Würdet ihr nicht. Denn wir wollen auch keinen Krieg und würden daher Rika begnadigen.“
      „Und unsere Königin würde aussehen wie ein Schlägertyp, der seinen Willen mit Drohungen durchsetzt.“
      „Und das wäre gut. Wir bewundern Schlägertypen.“

      Rika wurde tatsächlich von der Präsidentin begnadigt, nachdem diese mit der Königin des Zivilisierten Reiches gesprochen hatte. Man geht allgemein davon aus, dass die Königin sie auf irgendeine Weise bestochen hat.
      Und da sind wir beim nächsten heiklen Thema ...
    • Ha, einen 12 Jahre alten Thread ausgegraben ;p ist aber ein interessantes Thema, also will ich dazu auch mal etwas loswerden. Ich bin noch ziemlich groggy, also verzeiht mir bitte, wenn meine Grammatik etwas seltsam ist.

      Jetzt kommt erstmal Geschichte. Die Konklusion ist unten.

      Die Geschichte der westlichen Zauberei ist eine Geschichte, die geprägt ist vom Fortschritt - eingeteilt wird die Zaubereigeschichte in verschiedene Epochen, in denen, aufeinander aufbauend, immer neue und immer mächtigere Zauber entwickelt, immer stärker ausdifferenziertere Magiezweige unterschieden und so immer neue ("technische") Möglichkeiten entdeckt wurden.
      Das bedeutete auch, dass es immer mächtigere Zauber gab, die man auch als Waffe einsetzen konnte - und recht früh gab es dann auch den magischen Zweig der "Kriegsmagie", in den Zauber eingeordnet wurden, die eben einen militärischen Zweck hatten.
      Auch gab es so auch immer mächtigere Zaubermeister, die von jahrtausendelanger Forschung profitieren konnten - bis eines Tages Zauberer lebten, die man als "gewaltige Magoi" kannte.
      Ich muss noch dazu sagen, dass zwischen zwei der drei größten Akademien, Vulandra und Jeirtalar, die eigene Staaten sind, ein Jahrtausende alter Konflikt schwelt. Eines Tages stand dann die Möglichkeit eines offenen Krieges zwischen den beiden - und alle Parteien wussten, dass die Erde diesen Konflikt möglicherweise nicht überstehen würde.
      Die gewaltigen Magoi, sowie ein Teil der Zauberergemeinschaft sah das Problem in der hochentwickelten Zauberei ihrer Zeit, der Tatsache, dass es eben Zauber gab, die mächtig genug waren, den Planeten in Stücke zu reißen.
      Die Zeit wurde recht knapp, und ich persönlich spreche hier auch gern vom kalten Magierkrieg, der bald ein heißer hätte werden können.
      Ende vom Lied war, dass die gewaltigen Magoi mithilfe von Zauberei eigenmächtig den Wissensstand der Gemeinschaft der Zauberer versucht haben, zurückzuwerfen. Eine Verzweiflungstat, vielleicht auch etwas überstürzt - und größtenteils erfolgreich. Eine riesige Anzahl Bücher wurde dabei zerstört, sowie Wissen und Erinnerungen wurden unkenntlich gemacht - außer bei den gewaltigen Magoi selbst. Viele legen ihnen diese Tatsache als Selbstsucht aus, allerdings hatten sie nicht vor, Teil der Magiergemeinschaft zu bleiben. Kurze Zeit nach ihrer Beschwörung veröffentlichten sie öffentliche Briefe an ihre Kollegen, und verließen die Erde für immer.
      Diese Zeit ist jetzt ca. 2000 Jahre her.

      In dieser Zeit also entstand die politische Idee, die besagte, dass der Mensch ab einem gewissen Punkt Zauberei nicht weiterentwickeln, sondern nur die bereits bestehenden Zauber reproduzieren sollte, ohne eigene Zusätze. Diese Idee wurde von einigen auch auf andere Magieschulen ausgeweitet, deren Entwicklungen das Potenzial haben, die Gesellschaft völlig zu transformieren, da sie befürchten, der Mensch könnte mit diesen gesellschaftlichen Entwicklungen nicht umgehen. Das war insbesondere die Geistmagie, die die Schranken zwischen den Seelen zu überwinden, und den Einzelnen intelligenter zu machen vermag, und die Heilerei, die die Lebenskraft verstärken kann, und einem Menschen Unsterblichkeit schenken kann. Kombinierte man die mächtigsten Zauber der jeweiligen Magieschulen, könnte man sich mit genügend Zeit selbst zur Gottheit transformieren. Doch leider gibt es keinen Zauber, der den Charakter eines Menschen transformieren kann...

      Die einen finden diese Möglichkeit ganz großartig, andere halten sie für angsteinflößend. Sollte man also versuchen, das von den gewaltigen Magoi zerstörte oder verborgene Wissen wieder zurückzuerlangen, oder eigene Forschungen anstellen, oder sollte man angesichts der charakterlichen Unvollkommenheit des Menschen besser kein Risiko eingehen?
    • Ein großes Streitthema in der Gemeinschaft der Elben war, ob die im Ehernen Gesetz verbrieften Rechte und Freiheiten nur für Elben oder für alle Menschen gelten sollten. Die Anhänger der ersteren Position wurden das "Kleine Schiff" genannt, die der letzteren das "Große Schiff". Des weiteren gab es die Debatte, inwieweit die Elben sich in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen sollten, und das ging quer durch beide "Schiffe".

      Daraus resultierten vier "Farben", so genannt, weil sie entsprechend gefärbte Mäntel an der Hohen Tafel trugen:

      Rot = Großes Schiff, interventionistisch
      Gelb = Großes Schiff, nicht interventionistisch
      Grün = Kleines Schiff, nicht interventionistisch
      Blau = Kleines Schiff, interventionistisch
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