Was frisst man so in eurer Welt?

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    Vom 28.9.-1.10. findet das Weltenbastlertreffen im Feriendorf am Burgensteig in Nentershausen statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Wie gesagt, besonders viele Überlegungen haben wir dazu noch nicht angestellt. Aber die Geröllwüste (Windige Ebene),wo die Iyo zuhause sind, macht ja nur den nördlichen Teil der Insel Jhalkyrr aus. weiter südlich, hinter dem Oanghawa-Gebirge beginnt der fruchtbare Teil und dort gibt es auf jeden Fall auch Pilze. Allerdings gehört dieses Gebiet einem anderen Volk, und auch wenn diese nicht gerade mit den Iyo befreundet sind, so existieren dennoch Handelsbeziehungen in einem gewissen Grad. Und ein paar fruchtbarere Randzonen am Fuß des Gebirges gibt es zur Not auch auf der Seite der Iyo. %-)
    • Ich weiß schon, dass Hefepilze nicht solche Pilze wie Pfifferlinge sind, sondern Mikroorganismen. xD Aber ich weiß jetzt nicht, ob solche Lebewesen auch in einer Geröllwüste existieren können, dazu bin ich zu wenig darüber informiert. Ich wollte eben nur sagen, dass auch die Möglichkeit besteht, dass fehlenden Nahrungsmittel bzw. Zutaten, Gewürze etc. auch importiert werden können, darunter gegebenfalls auch Alkohol bzw. die Rohstoffe, die zu dessen Herstellung benötigt werden. :)
    • Gamonet schrieb:

      Mit Hefepilzen meinte ich nicht wirklich "Pilze" sondern die "Bakterien" die Alkohol herstellen, wenn man sie in ein Getränk gibt. Egal xD Das wird langsam ein bisschen klugscheisserisch. xD

      Wieso klugscheißerisch ... wie Bier bzw. Alkohol jetzt exakt entsteht, ist nicht unbedingt trivial, und sich über solche Themen intensiv zu diskutieren, gehört zum Wesen von Weltenbastlern ;)
      Allerdings habe ich mich gerade gefragt, wie denn das Bierbrauen vonstatten ging, bevor man Hefepilze isolieren und künstlich zugeben konnte ... immerhin kennt man das Bier schon aus Mesopotamien, mehrere Jahrtausende vor Christus, Quellen berichten von bereits über 20 Biersorten!

      Fakt ist, dass Getreidebrei, wenn man ihn einige Tage stehen lässt, zu gären beginnt, genau wie Honig (-> Met) und Obstsaft (->Wein). Bzw. manchmal auch schon direkt auf dem Feld (bekanntestes Beispiel aus dem Film "Die Wüste lebt", wo Tiere vergorenen Früchte eines Baumes essen und dadurch betrunken werden.

      Belgische Flaschenbiere werden zum Teil übrigens auch ohne Zugabe von Hefe gebraut, es wird praktisch durch die offene Lagerung aus der Umgebungsluft "eingefangen". Das nennt man dann "spontane Gärung", und wird auch bei der privaten Fruchtweinherstellung häufig angewendet.
      Sprich: in jede Umgebung fliegen Hefepilzsporen durch die Luft, und diese kann man in der Flüssigkeit kultivieren. Allerdings muß man dazusagen, dass gerade bei Bier diese Spontangärung ein bißchen schwieriger ist bzw. eher was schiefgeht, weil die Würze einen geringeren pH-Wert als Obstmatsch hat...

      Heutzutage besinnt man sich zum Teil übrigens immer mehr dieser Spontangärung, weil die Versetzung mit industriell gefertigter Hefe immer mehr zur "Gleichmacherei" und Standardisierung führt.

      Soviel zum kleinen Gär-Exkurs ;D

      Auf das Beispiel angewendet: ich wüsste nicht, wieso bei dir nicht auch Algenmaische gären sollte, Tha Ira. :)
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • @ Gomeck:
      Stimmt, ich hab vorhin auch noch mal ein bisschen rumgegoogelt und da stand halt irgendwo auf einer Webseite, dass es solche Mikroorganismen wie zB. Hefepilze eigentlich überall gibt. Von daher war ich erst mal halbwegs beruhigt, aber deine Erklärung verdeutlicht das ja auch noch mal so richtig schön. Vielen Dank dafür. ^^ Es ist schließlich gut zu wissen, dass man sich nicht doch auf ner falschen Fährte bewegt und möglicherweise was völlig abwegiges in seine Welt einbaut. ;)
    • Im Land Lotos ernähren sich die einheimischen Lotoren in erster Linie von Schlammsuhlern (wissenschaftlicher Name: Tiefflussschnurfische).
      Schlammersuhler sind eine besonders große Vertreter der Schnurfische, die nur in den Süßwassergewässern Lotos' vorkommt. In dem von mehreren kleinen, aber tiefen Flüssen durchzogenem Land wandern die Schlammsuhler in den kleinen Flussärmeln auf der Suche nach Futter. Tritt das Wasser während der Regenzeit über die Ufer der kleinen Flüsse, ziehen die Schlammsuhler in die überschwemmten Gebiete und laichen.

      Am Ende der Regenzeit schaffen es nicht alle Schlammsuhler zurück in die Flussgebiete und viele verenden auf dem halbfeutchen Land. Hier werden sie von den Lotoren eingesammelt und weiterverarbeitet.
      Das Fleisch eines großen Schlammsuhlers, die bis zu 3 Meter groß werden und an die 400kg wiegen könne, können eine Lotorenfamilie über einen Monat sättigen.
      Jeder Stamm der Lotoren sammelt am Ende der Regenzeit 5-6 ausgewachsene Schlammsuhler ein. Ihr Fleisch wird gekocht gegessen, in Salz eingelegt, mit Kräutern verfeinert und zu Suppen weiterverarbeitet. Oftmals genügt diese Sammlung, um einen Lotorenstamm über die "Trockenzeit" hinweg zu ernähren. Einseitig, aber kalorienreich und vor allem für die empfindlichen Lotorenmägen überaus geeignet.