[Myrada] Zeit für Endzeit

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    • Nun im gewissen Sinne wären es schon Mutanten - magische Mutanten. Denn für Zombies müssten sie erst mal gestorben sein. Und ohne die Magie sehe ich keinen Weg sie wieder ins Unleben zu holen.

      Wie wäre es, wenn die agressive Flora so aggressiv wird, dass um Ortschafften herum ein Sicherheitsgürtel ist, in dem alles in den Boden gestampft wurde. Ich stelle mir gerade eine aus Lehm gebaute Steam-Punk-Stadt in einem Kreis aus verbrannter Erde vor. Und rundherum der gefräßige Urwald.
    • Malacai schrieb:

      Das eröffnet wieder Möglichkeiten für Eisenbahngesellschaften, die weite Landstriche kontrollieren, usw...

      Ich musste an der Stelle, bevor ich den Sinn des Satzes verstanden habe, an eine Eisenbahn denken, die einen Landstrich kontrolliert. Ich meine, immerhin sind die Götter tot und die Naturgesetze spielen verrückt, aber ich befürchte, das würde die "Das ist nicht lustig!"-Stimmung ein wenig kaputt machen.

      ich muss allerdings sagen, bei deiner Schreibweise fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass du die Welt nicht nur düster sondern auch noch ernst haben willst.
      Weltraumschlangen! :fluecht:
    • Nun mal langsam mit den jungen Pferden. Eines nach dem anderen.

      Zum Thema Zombies:
      Du hast da was überlesen. Diese "Zombies" sind nicht tot, sondern magieabhängife Geschöpfe. Wie Süchtige, die nun ihren "Stoff" nicht mehr bekommen können. Sie drehen völlig frei, haben kaum noch einen Verstand und gehen lediglich den primitivsten Tätigkeiten nach. Sie ziehen durch die Lande, völlig außer Stande eigentlich eine humane Aktion durchzuführen, denn ihr Verstand ist total abgestupft.
      Im gewissen Sinne sind es also Zombies. Aber nicht umsonst suche ich einen anderen Namen dafür.

      Und zum Thema Ernst:
      Das ist es.
      Wer das Szenario von "Dark Sun" kennt, weiß, dass es nicht viel zu lachen gibt. Auch hier nicht. Es ist kurz nach dem absoluten Supergau, denn fast die gesamte Zivilisation baute auf Magie auf. Magie, die es ohne die Götter nicht mehr gibt, bzw nur noch als Schatten seiner selbst.
      Ein bisschen ist es, wie im Film "Die Klapperschlage" mit Kurt Russel. Hier wurde der Strom völlig abgestellt und die Welt verfiel ins Chaos. Ebenso in meinem Szenarion. Man versucht jetzt die verlorene Technik notdürftig mit Dampfdrucktechnik zum Laufen zu bringen, was nur mäßig funtioniert. Abwehranlagen laufen nicht mehr, die Bevölkerung muss immer mehr angst vor Outlaws und Wilden haben, die Siedlungen und Städte terrorisieren und unterjochen. Vergewaltigung, Plünderung und Tod sind mehr und mehr an der Tagesordnung und kaum jemand ist noch sicher.
      Das Gesetzt des Stärkeren regiert mehr als zuvor. Und wo derjenige, derdie meisten magischen Mittel hatte, früher auch der Stärkste war, ist heute derjenige dominierend, der die größte Faust hat. Banden gründen sich und ie gesamte Organisation gerät aus den Fugen.
      Entsprechende Gegenfraktionen gibt es auch. Die Regierung versucht mit aller Macht, die Ordnung wieder herzustellen bzw zu wahren.
      Aber auch religiöse Fanatiker kommen aus ihren Löchern gekrochen. Das Ende der Götter - ein gefundenes Fressen...

      Und so weiter.
      Ich denke, jetzt habt ihr einen Überblick darüber, wie es in der Welt so vor sich geht.
      Es ist nicht wirklich ein Spaß, sich in der Lage eines einzelnen zu befinden.

      Thema Fantasy:
      Warum nun ein Fantasy-Setting?
      Es geht mir um die einzelnen Rassen. Wie anfangs erwähnt, sollen nur die typischen Grundrassen eines Fantasy-Settings auftreten: Menschen, Zwerge, Elfen, Orks.
      Das für mich interessante an dieser Konstellation ist, dass jede dieser Rassen eine andere Affinität zur Magie und Göttern haben.
      Menschen haben sich vor dem Supergau die klassische arkane Magie so weit zunutzen gemacht, dass sie ihnen die meiste Arbeit abnimmt. Schwebebahnen, Portale, Licht, alles funktioniert auf magischer Basis. Entsprechnd hart ist der Rückschlag, den sie nun erleben.

      Elfen
      benutzten die Magie im Einklang der Natur. Aber auch die Natur spielt verrückt und entsprechend ist kaum noch ein Elf in seinem eigenen Hause sicher. Eine schiere Völkerwanderung der Elfen finden nun statt, denn das, was früher ihr zu hause war, ist nun tötlich für sie.

      Zwerge
      haben bekannter Maßen nicht wirklich einen Hang zur Magie. Dafür aber um so mehr zu ihren Göttern. Aber eben diese sind tot und das ist für die sturen Zwerge ein herbes Laster. Zwerge werden, ohne göttlichen Segen, nur noch halb so alt, wie früher und sind auch nicht mehr ganz so widerstandsfähig. Stolze Könige werden plötzlich alt und debil, wo sie gestern noch mit Felsenfäusten geherrscht haben. Das Zwergenreich ist schwer geschwächt und verletzlich.

      Orks
      sind ein schmanisches Volk und plötzlich ein paar der wenigen Wesen, die noch so etwas, wie Magie anwenden können. Sie nahmen schon immer eher Kontakt zu ihren Ahnen auf und erweiterten ihr Bwusstsein, ohne dabei wirklich auf Magie zurückzugreifen.
      Doch der gesamte Äther ist außer Kontrolle und es gibt weit Schlimmeres, als das, was man mit bloßen Auge wahrnehmen kann. Eine Anwendung ihrer schamanischen Fähigkeiten ist gefährlicher denn je. Trotzdem stehen die Orks plötzlich einer völlig neuen Situation gegenüber. Nämlich der, schon fast eine Hochkultur gegenüber den anderen Völkern zu sein.

      Und dann gibt es noch die Begabten.
      Die hatte ich auch schon einmal erwähnt. Die Magie durchdrang in der alten Zeit so gut, wie alles auf der Welt. Deshalb war auch fast jeder dazu in der Lage, sie anzuwenden und zu nutzen. Nun, wo sie, durch den Tod der Götter kaum noch vorhanden ist, trennt ich die Spreu vom Weizen. Magie gibt es noch. Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und kaum zu spühren. (Es sei denn man hat einen Magieknoten gefunden, hier bündelt sich ein Stück Restmagie. Ähnlich, wie ein Hitzenest in der Microwelle) Die Begabten sind Wesen, die die Magie, trotz hrer Schäche noch spüren und zum Teil nutzen können. Und das macht sie natürlich absolut besonders. Doch solche Wesen - egal, ob Mensch, Zwerg, Elf oder Ork, sind sehr, sehr selten und meist geben sie ihre Begabung nicht preis.
      Denn es gibt Leute, die alles für ein Stück Magie gäben...

      Puh.. so das wars erstmal. :D

      Grüße!
      ...Inspektor Abberline
      Die Lücken, die wir hinterlassen, ersetzen uns vollständig.
    • CroqueGrec09 schrieb:

      Muss eigentlich jeder Bandenkrieg befürchten oder gibt es auch unter den Völkern politischen Krieg?
      Genau das wäre der nächste Schritt. Sicher machen sich es eingie Menschen jetzt zu Nutze, dass die Elfen oder Zwerge geschwächt sind. Ebenso anders herum. Auch unter den Reihen, der eigenlich eher friedlichen Orks gibt es hitzige Diskussionen und Gemüter, die die Schwächung der anderen Völker ausnutzen und somit die eigene Position stärken wollen.

      Ja. Die Orks sind friedlich bei mir. Waghalsige Kämpfer aber im Grunde auf Frieden und Balance bedacht. Nicht destor trotz wurden sie von Menschen und Elfen gleichermaßen gejagt und bekämpft, so dass fast ein Genozid stattfand. Darum sind viel Orkstömme in alle Winde verstreut.
      Jetzt allerdings wäre die Zeit für eine Wiedervereinigung fast schon perfekt. Poilitisch gesehen.

      CroqueGrec09 schrieb:

      Outlaws? Ist ja mal ein interessanter Aspekt der Kriminalität - und ich denke kaum, dass es ein Organ gibt, dass die Kriminalität wesentlich dämpfen kann, oder?
      Nein. Natürlich nicht. Die Regierungen sind zu arg geschwächt. Ich hatte je geschrieben, dass jetzt wieder eher körperliche, als magische Kraft zählen. Doch es gibt hier und da ein paar Orgnisationen der Regierung, die durchaus schlagkräftig sind. Einige von ihnen sind mit Begabten ausgestattet. Doch gibt es derlei Trupps zu wenig.
      Dann gibt es noch eine Gemeinorganisation. Von der hatte ich auch schon einmal gesprochen. Sie ist ser fanatisch hinter der Magie her und geht dabei über Leichen. Vor ihnen haben die Begabten am meisten Angst. Denn man sagt sich, dass sie schreckliche Experimente mit ihnen durchführen, um die Begabungen und Kräfte zu erforschen und eventuell auch zu adaptieren. Oder Maschinen zu erfinden, die die Restmagie nutzen können. Anhänger dieser fanatischen Gruppe findet man natürlich sehr häufig in den Gegenden um die Magieknoten.
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    • Kleriker und Paladine werden verrückt, wie genau zeigt sich das? Sehen sie Hirngespinste, erklären sich einige selbst für einen Gott oder werden sie einfach nur wahnsinnig im Kopf?
      Soll das Rot im Fluss das Blut der Götter darstellen?

      Die Begabten geben ihre besondere Affinität zu der Magie nicht preis. Wie war das denn vor dem Sterben der Götter, als noch keiner um seine Magie bangen musste, waren die Leute unbeschwerter und somit stärker? Im Umkehrschluss würde das ja heißen, dass vielleicht doch ein paar Namen der Begabten auf einer Liste stehen könnten? Was machen die Begabten um sich vor den Magiesüchtigen zu schützen?

      Inwiefern ist die Heimat der Elfen nun tödlich? Haben sie die Natur mit der Magie "geformt"? Also, gab's vielleicht wirklich sowas wie wandelnde Bäume oder Gegenstände, die Magie beinhalten, und nun ein Eigenleben zeigen?


      [17:29] <+Veria> zuerst lutschen und dann ists voll klebrig und dann splitterts auch noch
    • Zoey schrieb:

      Kleriker und Paladine werden verrückt, wie genau zeigt sich das? Sehen sie Hirngespinste, erklären sich einige selbst für einen Gott oder werden sie einfach nur wahnsinnig im Kopf?
      Soll das Rot im Fluss das Blut der Götter darstellen?
      Tja.. ähm... verrückt halt. ^^ Ich denke, es sind so ziemlich alle Facetten, die man sich denken kann. Shizophrenie etc... Genauer kann ich das aber ehrlich gesagt, noch nicht sagen. :)

      Zoey schrieb:

      Die Begabten geben ihre besondere Affinität zu der Magie nicht preis. Wie war das denn vor dem Sterben der Götter, als noch keiner um seine Magie bangen musste, waren die Leute unbeschwerter und somit stärker? Im Umkehrschluss würde das ja heißen, dass vielleicht doch ein paar Namen der Begabten auf einer Liste stehen könnten? Was machen die Begabten um sich vor den Magiesüchtigen zu schützen?
      Also vor dem Sterben konnte jeder zumindest etwas Magie anwenden. Vielleicht waren sie vorher etwas stärker, aber nicht merkbar. Es ging quasi in der der Masse noch unter. Aber natürlich gibt es noch Ausnahmen. Leute, die eine magische Kraft besaßen, die die anderer weit überstieg.
      Diese Leute standen natürlich ganz oben auf der Liste.
      Du musst daran denken, dass sie nicht nur von Süchtigen gejagt werden, sondern auch von Regierungen und Organisationen, die sich ihre seltene Macht nun zu nutze und zu einem Vorteil machen wollen... in so fern jene, die so stark waren, nun auch noch geistig brauchbar sind. Klar. Wer so magieaffin war, der bekommt erst recht einen Knick.
      Der einzige Weg, sich zu schützen ist der, den alle gehen, die gejagt werden. Sie verstecken sich. Jene, die mächtig und bekannt waren, tauchen im Exil unter. Jene, die weniger bekannt waren, nutzen keine Magie und sind ständig auf der Hut.

      Zoey schrieb:

      Inwiefern ist die Heimat der Elfen nun tödlich? Haben sie die Natur mit der Magie "geformt"? Also, gab's vielleicht wirklich sowas wie wandelnde Bäume oder Gegenstände, die Magie beinhalten, und nun ein Eigenleben zeigen?
      Jup. Genau. Baumwächter, die jetzt ein Eigenleben entwickeln, wie auch Bäumhäuser, die verformte Bäume waren spielen verrückt, wenn sie nicht sterben. Alles, worauf das Reich der Elfen basierte, versinkt gerade im Chaos.
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    • Ich muss zugeben, ich verstehe von Dampftechnologie nicht so sonderlich viel. Aber grundsätzlich gehört für mich zu einer Endzeitwelt, dass die Bemühungen der Bewohner sie eigentlich nur noch weiter in die ... äh, in das Stoffwechselendprodukt reißen.
      Wenn das also möglich wäre, würde ich an Deiner Stelle der Dampftechnologie irgendwelche üblen Nebenwirkungen geben. Vielleicht ein Abfallprodukt, welches zu Krankheit und Mutation führt. Hm, oder naheliegender, was wenn der ganze Dampf eher Rauch ist und Smog und sauren Regen verursacht? Atemnot, Staublunge, Hautverätzungen, Verknappung des Trinkwassers ... da ließe sich doch ein wenig mit anfangen.

      Religiöse Fanatiker klingt auf alle Fälle gut. Untergangssekten, die den Exitus nur beschleunigen wollen weil sie sich Belohnung von ihren (vielleicht fiktiven, vielleicht auch nicht) Herren versprechen - die natürlich für den Tod der Götter verantwortlich sind.

      Doch, klingt bisher alles ganz nett ... ah, eigentlich ja grade nicht nett ^^ Na ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht.

      Liebe Grüße
      Gerrit
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