Programm oder Handgemalt?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Ich weiß, was du meinst, aber ich denke, es gibt schon reichlich essentielle Unterschiede. Zum einen hast du beim Handgemalten kein Undo, und zum anderen ist eine digitaler Stift bei aller technischer Errungenschaft doch nicht identisch mit dem realen Stift, was die Feinfühligkeit von Anpressdruck etc. angeht, ganz zu schweigen davon, dass ich mitunter nicht nur zwingend mit der Bleistiftspitze zeichne, sondern auch mit Handballen/Finger verwische etc. Dazu kommt die Struktur des Papiers und bestimmt noch mehr Faktoren, an die ich grad nicht denke.

      Klar kann man vieles digital imitieren, aber es ist eben anders. Nicht schlechter oder besser, aber eben nicht identisch.

      Natürlich hängt das auch mit dem Malstil zusammen. Wenn ich jetzt eine Karte lediglich mit Stabilo Finelinern zeichne, gebe ich dir recht, dass der Unterschied zu einer digitalen Zeichnung nicht mehr wirklich groß ist. Und natürlich hast du recht, "handgezeichnet" im wörtlichen Sinn ist auch eine digitale Karte (übrigens auch eine, die mit der Maus gemalt wird, schließlich benutzt man auch hierzu die Hand). Aber wie so oft kommt es hier auf die Begriffsdefinition an. Und hier ist die Definition von "Handgezeichnet" eben "mit realen Stiften auf Papier o.ä. Untergrund gezeichnet." Und zwar ganz unabhängig vom verwendeten Gliedmaß, denn auch eine mit dem Fuß oder dem Mund gezeichnete Bleistiftskizze würde somit "handgezeichnet" sein ;)
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Gomeck schrieb:

      Und natürlich hast du recht, "handgezeichnet" im wörtlichen Sinn ist auch eine digitale Karte (übrigens auch eine, die mit der Maus gemalt wird, schließlich benutzt man auch hierzu die Hand). Aber wie so oft kommt es hier auf die Begriffsdefinition an. Und hier ist die Definition von "Handgezeichnet" eben "mit realen Stiften auf Papier o.ä. Untergrund gezeichnet."

      Naja, aber das ist ja der Punkt. Diese Definition von "handgemalt" ist in meinen Augen einfach unpassend. Zum einen wird hier die Eingabeart (mit der Hand, mit dem Mund, durch Zufallsprozesse kreiert etc.) mit dem Medium ("traditionell", Bleistift, Tusche, etc. vs. "digital", Malprogramme etc.) verwechselt. Zum anderen wird ein so nicht existierender, vermeintlicher Widerspruch zwischen "digital" und "per Hand" hergestellt. Außerdem schwingt da irgendwie so ein "Digital ist nicht wirklich selber gemacht" mit, was mir überhaupt nicht behagt. :dozier:
      Lyreword, Version 0.2.0.alpha
      ToDo bis zur Beta: Windows-Installer, vollständiges Rückgängig-System, Hilfeseiten, Rückmeldung zu Syntax- und Semantikfehlern, Feinschliff, Beispiele
    • Gott, hier musste ich lachen. ^^ Nicht nur wegen der Frage alleine...
      ...es ist offensichtlich wie es gemeint ist: Um zu unterscheiden um man traditionell vorgeht (Stifte, Papier, usw) oder modern (Elektrische Hilfsmittel), sowie Feinheiten/Hybrides. Und niemand wird wohl hier jemanden diskriminieren, nur weil er Photoshop oder Stifte verwendet - das war auch nicht der Sinn des Threads.

      Keine Ahnung, aber ich komme nicht darüber.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Nun, ich bin halt Informatiker. Die sind so genau. :lol:

      Und niemand wird wohl hier jemanden diskriminieren, nur weil er Photoshop oder Stifte verwendet
      Das führt jetzt offtopic, aber ich hab schon Diskussionen verfolgt, wo Kunstsnobs moderne, digitale Kunst runtergeputzt haben, weil das ja nicht "wirklich selber" gemacht sei...
      Lyreword, Version 0.2.0.alpha
      ToDo bis zur Beta: Windows-Installer, vollständiges Rückgängig-System, Hilfeseiten, Rückmeldung zu Syntax- und Semantikfehlern, Feinschliff, Beispiele
    • Das ist wie man hier das Unterschied schon Jahren nennt, AFAIK. Ich hab das so aus andere Diskussionen übernommen. Und jeder hier weiß auch was gemeint ist: analog oder digital? Ich ändere die Umfrage nicht mehr.

      Da es jetzt 50-50 zu analog-digital ist denke ich auch nicht, das einer der Methoden "Elite" ist.

      Digital: direkt mit dem Rechner gemalt, oder gerendert aus random Eingaben, oder mit sonstige Digitaltechnikekn
      Handgemalt: Bleistifft und Papier, Ölfarbe auf Leinwand, Kollagen, mit Finger in Sand gemalt, usw

      Das einzige richtig große Unterschied gibt es zwischen den:
      - die, die was in Kopf haben und das wie ein Bild vermittlen wollen und
      - die, die "random" eine "Karte" rendern und dieser Zufallswelt ausbauen für die eigene Welt
      Es ist doch Deine Schuld, dass Deine Welt ist, wie sie ist. :P
      Aquilifer: die Weltenbastler: Wir zerstören deutsches Kulturgut seit 1999
    • Die ganze Zeit habe ich eigentlich nur mit CorelDRAW - zuerst Version 8, jetzt 11 - gearbeitet, aber z.Zt. tendiere ich wieder verstärkt zu einer kombinierten 'Zellstoff-Graphit-basierten Technik' ;D
      ( d.h. ich zeichne ganz altmodisch mit Papier + Bleistift. :alt: )
      Das scan ich dann ein, vektorisiere es und bearbeite es dann mit Corel weiter... :arbeit:

      Evtl. überlege ich sogar, ob ich nicht sogar auf eine Kugel zeichnen soll und mit einem kleinen Kameramikroskop 'Luftaufnahmen' und 'Satelitenbilder' machen soll... ???

      Vor Jahren hab ich mal überlegt, ob ich mir ein spezielles Kartenprogramm holen soll, aber i.m.o. deckt das vielseitige CorelDRAW alle heirfür erforderlichen Funktionen - selbst in älteren Versionen - mehr als ausreichend ab... :thumbup:

      ***

      Markus (a.k.a.Packless1 / Agena-Projekt)
    • Packless1 schrieb:

      Evtl. überlege ich sogar, ob ich nicht sogar auf eine Kugel zeichnen soll und mit einem kleinen Kameramikroskop 'Luftaufnahmen' und 'Satelitenbilder' machen soll...

      Das ist ja mal ne coole Idee ;D
      Dafür reicht eigentlich auch ein normales, etwas langbrennweitigeres Makroobjektiv. Dazu noch ein schwarzes großes Filztuch (zum Abhängen des Hintergrunds, schließlich soll es im All sein), und ein Strahler (möglichst gerichtetes Licht) aus etwas Entfernung draufgebrutzelt. Das Ergebnis kann man bestimmt gut am PC weiterverarbeiten... - Grad so Aufnahmen der Kugelkanten (also nicht frontal auf die Planetenoberfläche) sind sonst rein am PC wahrscheinlich schwieriger zu produzieren.
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Aww... das ist schwer zu beantworten.
      Kommt auf den Sinn der Karten an.

      Wenn ich z.B. einfach Lust auf ne feine (random) Karte hab für gar nix komplett PC (Greenfish Map Relief Generator dingsda & anschliessend gimpen (mit Grafiktablett...)).

      Wenn ich für mein P&P ne karte brauche, skizzier ich die gerne von Hand und mach die ab und zu dann mit AUTOrealm.

      Wenn ich für meine durchdachteren Welten mappe, gibts da Kugelschreiberskizzen, die 'konkretisiert' werden, schliesslich gescannt und dann mit GIMP noch ein wenig nachbearbeitet.
    • Früher einmal hab ich mit Hand gemalt. Also einfach mit Bleistift auf A4 und wenns gefallen hat mit Tusche nachbearbeitet.
      Und damals wusste ich sehr genau, wie meine Länder aussehen, wo Flüsse entlanglaufen, wo es Wälder gibt Welches Volk wo wohnt, usw.
      Und dann kam das Analoge-Inferno. Ich hab die Karten verloren :( Sogar die Große A0 Karte, die nie fertig geworden ist, ist im Nirvana.
      Deswegen war mein erster großer Einkauf der letzten Wochen ein Grafiktablet. Und der nächste wird ein Scanner sein.
      Und dann setze ich fort. Hand Skitze, und am PC bearbeitet und verschönert.
      Einstweilen üb ich aber noch mit verschiedenen Tutorials for mich hin, und freu mich wenn das Ergebniss halbwegs passt ;)
      Verwende derzeit Gimp (da ich mir Photoshop nicht leisten möchte)
      Und frage mich gerade ob Photoshop Elements das beim Tablett dabei war nicht als guter Photoshop Ersatz taugt.

      Was der große Vorteil am PC ist. Und gleichzeitig auch der Nachteil, man bekommt schon viel Vorgegeben. So kann man zB auf der Weltkarte den Maßstab 1px=1km² verwenden und auf diese Art sehr genau die Größe seiner Länder berechnen.
      Auch kann man (ich noch nicht, aber man sicher ;) ) seine Länder in groß zeichnen und dann einfach in die Große Weltkarte verkleinert einfügen. Find ich super (und muss mir mal erklären lassen wie das geht).
      Ausserdem kann man mit wenig Arbeit viele Karten mit unterschiedlichen Informationen erstellen.
      Alles in allem bin ich als alter PC zocker PC fixiert.

      Achja, was man aufjedenfall gut kombinieren kann, ist einzelne Pinsel mit der Hand erstellen und dann ins Programm einzufügen. Also ich denke PC alleine hat vorzüge, Hand alleine hat Vorzüge, und wer Spaß daran hat mit beidem zu arbeiten kann sich auch das beste Beider Welten zusammenstückeln.
    • Rayen schrieb:


      Und frage mich gerade ob Photoshop Elements das beim Tablett dabei war nicht als guter Photoshop Ersatz taugt.

      Taugt eindeutig! Ich hab damals auch mit Photoshop Elements angefangen und meine ersten Karten konnten sich durchaus sehen lassen. Wenn man mit dem großen Photoshop gearbeitet hat und wieder zu Elements wechselt, vermisst man höchstens ein paar Komfortfunktionen (wenn auch schmerzlich). Ansonsten sind die wichtigsten Filter, Ebenenstile (allerdings maximal einer pro Ebene) und Funktionen vorhanden. Einen großen Nachteil hat Elements allerdings: Ebenen lassen sich nicht gruppieren (zumindest nicht in der Version, die ich damals benutzte). Kann bei vielen hundert Textebenen also recht nervig sein, wenn man im Ebenenfenster immer herumscrollen muss. Ich hab es deshalb so gehandhabt, die Texte nach erstmaligem Positionieren und Formatieren zu einer Ebene zusammenzufügen. Die Schriftformatierung hab ich mir dann aufgeschrieben, so dass ich im Fall der Fälle auch mal einen gepixelten Text ausradieren und ersetzen konnte.


      Viele Tutorials für Photoshop lassen sich außerdem ohne weiteres auf Photoshop Elements anwenden.
    • Die Grundkonturen meiner Karten kleckse ich mit Aquarellfarbe oder wasserverdünnter Tinte auf ein Blatt auf das ich ein anderes Blatt lege und die Tinte dazwischen verreibe. So entstehen sehr zufällige, aber schöne Muster= Kontinente, die gleich eine Struktur mitbringen. Dann fehlen nur noch Details, die ich je nach Bedarf mit Photoshop draufsetzte oder mit Feder einzeichne. Für detailiertere Regionen kann man dann einen Teil der Karte einfach großkopieren. :D