[Ardana] Neuaufarbeitung

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Weltenbastler-Olympiade (WBO) 2021 - Startschuss
    Die diesjährige Olympiade beginnt am 25 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Juhu, hab mir grad selber einen Beitrag verhauen :cursing:

      Ok, also nochmal:
      Zum Königsgeschlecht: Ist das nicht der falsche Ausdruck dafür? Müsste es nicht eher heißen: Die Regenten? Denn wenn die beiden das Königsgeschlecht darstellen wäre das möglicherweise ziemlich schnell ausgestorben. Wäre also Regenten nicht doch der passendere Begriff?
      Hat es zudem einen Grund, dass die beiden nicht mehr als 7 Jahre altersunterschied aufweisen dürfen? Das kann doch auch zu Problemen führen, wenn nun der Regent eben nur einen Bruder hat, der eben genau 8 Jahre jünger ist oder seine Frau, die er abgöttisch liebt nun einmal 9 Jahre jünger ist?
      Das dyarchische System birgt aber auch die Gefahr, dass die Führung des Reiches völlig gelähmt wird, wenn die beiden sich partout nicht einigen können? Gibt es da dann eine Regelung für oder hab ich die einfach überlesen?

      Beiträge doppelt schreiben ist echt :kopfwand:
    • Regent ist leider nicht möglich, da es für etwas ganz anderes steht, als das Königsgeschlecht verkörpert. Prinzipiell ist ein Regent eine Art Stellvertreter eines Königs, der nicht imstande ist sein Amt auszuführen (weil er z.B. noch zu jung oder vielleicht sein Gesundheitszustand zu schlecht ist).

      Das dyarchische System an der Spitze ist auch leicht irreführend. Grundsätzlich ist es ja so, das dann beide Herrscher unabhängig voneinander herrschen würden. Tatsächlich ist es anders, meist führt die Frau der beiden wirklich die Herrschaft aus (hat im Grunde mit der julaynisch geprägten Frauendominanz zu tun). Wenn sich also beide nicht einigen können, gibt man der Frau Vorrecht. Wenn beides Frauen sind, besitzt die Ältere, b.z.w. die Erfahrenste das Vorrecht (Zwillinge gab es bisher noch nicht).

      Die 7-Jahr-Regel ist bindend. Sollten deine Fälle eintreten, so fällt die 2. Position automatisch an die älteste Schwester (welche in den 7 Jahren liegt) oder den Bruder (wenn Schwester nicht verfügbar ist). Die Einverheiratete Person gewinnt somit keine Herrschaft.
      Diese Pflicht führt auch dazu, das das Königsgeschlecht meist einige Nachkommen in kurzer Zeit zeugt, damit sie innerhalb dieser 7 Jahre liegen.

      (//edit: Bisher kam es in Gwynnaeron noch nicht vor, das man die 2. Position nicht füllen konnte - daher gibt es in dieser Hinsicht noch gar keine Regel. Tatsächlich würde das Volk aufbegehren, sollte diese Problematik auftreten, das laut den Kriterien nur einer herrschen kann. Ich glaube, das würde gar zu einer Heiratsvermittlung für die einsame Herrscherin oder den einsamen Herrscher führen^^)

      Hehe... der Name Königsgeschlecht ist vielleicht auch nicht passend, geb ich zu. Allerdings habe ich bisher keine Alternative gefunden, weshalb ich es aus dem Wort 'Adelsgeschlecht' ableitete. Man spricht in Gwynnaeron mit Königsgeschlecht eigentlich die Königsfamilie selbst an und nicht die beiden allein. Weshalb ich zwangsweise noch suchen muss - für den Anfang muss es noch langen. Wenn jemand jedoch Vorschläge hat, bin ich offen =)
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Ich habe glücklicherweise noch meine Karte gefunden. Mit ein wenig Hirnschmalz den ich über Ardana noch im Kopf hatte, gelang es mir sie fast vollständig zu komplettieren =)
      (Es fehlen noch kleine Angaben, wie Seen, kleinere Flüssen, Kreisgrenzen, Küstengewässer...ich denke jedoch daran, nicht alle einzufügen, da es doch zu überladen werden kann).

      Karte des Königreiches der Gwynn

      [Blockierte Grafik: http://jeannifer.net/archiv/kgr_gwynnaeron.png]

      Zeichenerklärung


      Allgemein
      - Rote Punkte mit Bezeichnungen
      Die Punkte stehen für die Position einer Stadt, der Name bezeichnet sie. Hierbei steht Rot für Gwynnaeron, Blau für Laerthringen, Weiß für unabhängige/autonome Gebiete die sich derzeitig direkter Kontrolle durch das Mutterland entziehen.
      - Braune Linien
      Stehen für normale Verkehrsstraßen.
      - Schwarzweiße Linien
      Stehen für Hochbahnstrecken (die alleinig Schwarzgepunktete für Hochbahntunnel.

      Grenzziehungen
      - Orange Linien
      Stehen für Staatsgrenzen (bei Ostfall ist die Grenzziehung noch nicht geklärt).
      - Graue Strichlinien
      Markieren die Grenzen der Reichsländer und Protektorate.
      - Graue Punktlinien
      Werden in Laerthringen für die Abgrenzung der einzelnen Herzogtümer verwendet, der Name des jeweiligen Gebietes entspricht dem Stadtnamen.

      Beschriftungen
      - Gelbe Bezeichnungen
      Stehen für autonome Gebiete, worauf Gwynnaeron offiziel Anspruch erhebt, sich jedoch für unabhängig erklärt haben.
      - Graue Bezeichnungen
      Namen der einzelnen Reichsländer und Protektorate

      Landschaft
      - Grüne Bezeichnung
      Wldlandschaften
      - Dunkelblaue Bezeichnungen
      Meere
      - Hellblaue Bezeichnungen
      Flüsse, Inseln und Seen
      - Hellbraune Bezeichnungen
      Gebirge
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Die Karte gefällt mir eigentlich recht gut. Was mir auffällt, sind die Ortsnamen. Für mein Gefühl klingen sie alle sehr "norddeutsch", d.h. ich würde auf einer Landkarte nicht südlich von Hessen danach suchen. Vielleicht siehst du dir mal in einem Atlas Ortsnamen aus entfernteren Gebieten an - ich fand das jedenfalls sehr hilfreich für mich, ich hab ja auch deutsche Ortsnamen auf meiner Welt. ;)
      Vielleicht sollte ich auch fragen, ob das Deutsch, das auf deiner Welt gesprochen ist, folgerichtig auch ein eher nordisches Deutsch ist.

      So Namen wie "Auenau" sind so merkwürdig, dass ich intuitiv sagen würde, sowas gibts nur in der echten Welt; insofern weiß ich nicht, ob ich dir hier ein Kompliment machen soll oder eher Kritik daran üben. Ich glaube, ich mag solche Namen. ;D

      Ich finde den Ansatz, dich erst einmal intensiv mit zwei Ländern oder so zu beschäftigen auch gut. Dann brauchst du dir um geographische Großübersichten einfach eine Zeit lang keine Gedanken zu machen.
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Schöne Karte, gefällt mir. Ich habe mir bislang noch nicht soooviel von deiner Welt durchgelesen, aber was mir aufgefallen ist, dass du, trotz der Neuaufarbeitung, eine extrem detaillierte und ausgearbeitete Welt hast. Sowohl was den ganzen geschichtlichen Ablauf, als auch z.B. die Benennung deiner Städte und Landschaften angeht. Wie lange arbeitest du schon dran? Vermutlich schon etwas länger, oder?

      Ähnliches wurde ja schon gesagt. Deine Namen finde ich sehr interessant. Es sind keine Namen die ich persönlich für bei einer Fantasywelt nehmen würde, aber sie haben was eigenes und heben sich ab.

      Jundurg schrieb:

      Was mir auffällt, sind die Ortsnamen. Für mein Gefühl klingen sie alle sehr "norddeutsch", d.h. ich würde auf einer Landkarte nicht südlich von Hessen danach suchen.

      Es sei dir verziehen, weil du offensichtlich nicht aus Deutschland kommst, geschweige denn aus Norddeutschland. Ich dafür aber. ;D Die Namen würde ich eher gerade im Süden verorten. Also Gmünd z.B. ist ja sowas von Süden. -heim auch und auch weiler würde ich eher im Süden verorten. Habe ich im Norden noch nie gelesen. Sowas wie -laerthringen erinnert dagegen eher an Lothringen, von Liebelungen ganz zu schweigen. :)
    • Die Namen sind durchaus nicht willkürlich gewählt. =) Die meisten orientieren sich an die lokalen Gegebenheiten oder an ein bestimmtes Ereignis. Dabei ging ich relativ querfeldein vor. Ich wundere mich auch, dass ich als Norddeutscher tatsächlich eher südlichere Namen gewählt habe... ;D Muss Zufall sein oder ich lebe schon zu lange hier im Rheinland.

      Hier eine Liste der Bedeutungen =)

      Städte
      Aldenhoven: Alte Gehöfte (was nicht auf den Zustand schließen soll, sondern eher auf das hohe Alter der Bewohner)
      Auenau: [Verdopplung] Am Wasser. Die Dopplung von Au kam wohl durch die Zweisprachigkeit zustande. Da Auenau auch einen julaynischen Namen trägt der ebenfalls Aue bedeutet.
      Bergenrath: Rodung auf den Bergen.
      Behmeringstadt: Stadt der Behmen (Behmen ist entlehnt von benehmen und weisend auf die strenge Erziehung auf dem dortigen Lande).
      Blumenau: Viele Blumen, am Wasser liegend.
      Gmündbüren: Haus an der Mündung.
      Groß Jeannifer-Stadt: Benannt nach der letzten Herzogin des Reichslandes Oberlaerthringen-Ost, als es noch unter laerthringischer Herrschaft stand. Die Geschichte um das ehemalige Herzogtum ist sehr pikant und aktuell einer der Brennpunkte zwischen Gwynnaeron und Laerthringen.
      Gudhaven: Wohl vom Ausruf 'Gud, gud!' entsprungen, welcher oft in den Häfen gebrüllt wird.
      Gwaelynnsweih: Hier fand die Weihe der Familie Gwaelynn statt (erste Herrscherdynastie Gwynnaerons).
      Gwynnaeron-Stadt: Der Name ist eine Zusammensetzung der Wörter 'Gwynn' (ein Julayzismus des Wortes Gvaenn [Aspekt der Liebe]) und 'Aeron' (julaynisch für Gebiet).
      Hammberg: Der Name ist eine Zusammensetzung von 'hämmern/Hammer' (da dort früher viele Ardanitsteinbrüche existiert haben) und der gebirgigen Lage.
      Haven von Jubilee: Hafen der Festigkeiten (Jubilee entspringt hierbei dem julaynischen Wort für Feier: Jubileja)
      Havenau: Hafen, am Wasser liegend (irgendwie komisch, oder? ;D )
      Heiligenthal: Deutend auf die hohe Dichte an Tempeln und spirituellen Einrichtungen, sowie seiner Lage in einem Tal.
      Herdweiler: Man kann es als 'Ansammlung von Häusern, zentral liegend' übersetzen, oder als 'Stolze Ansammlung von Häusern'. Beides wäre im Gwynnaerischen richtig, doch gemeint ist das Letzte.
      Jeannifer-Haven: Da Gr. Jeannifer-Stadt erhöht liegt und keinen direkten Zugang zum Meer genießt, wurde diese Stadt erbaut. Der Name ist dabei seiner Zugehörigkeit weisend.
      Julheim: Heimstätte von Juliana, einer Volksheldin während des letzten großen Krieges.
      Küttgens Mühle: Küttgen hieß der Gründer und die Bezeichnung Mühlen entstand von den vielen Sägemühlen, welche das Stadtbild seit Anfang an prägen. Heute ist es Bergarbeiterstadt und man bezeichnet es auch als 'hier mühlt unsere Zukunft'.
      Liebelungendorf: Dorf der künstlerischen Romantik.
      Lillmund: Weisend auf die Mündung des Indefluss ins nahe Meer, welche jedoch abseits der Stadt liegt. Zudem wachsen hier sehr viele Lilien.
      Lüttholm: Klein, auf einer Halbinsel liegend.
      Midlingen: Mittige Ortschaft. Benannt in einer Zeit, als das Gebiet um Lor'Ellenaere noch nicht eindeutig geklärt war und Laerthringen noch nicht existierte.
      Neu-Herdweiler: Von herdweilerischen Siedlern gegründete Stadt.
      Neuenhaven: Neuer Hafen.
      Norderstade: Ufer im Norden (Ufer bedeutet hierbei, das dort Schiffe anlegen können).
      Schauffenburg: Ehemals Garnisonsstadt, entstand der Name durch die schnelle Aushebung der Stadt. Man grub den Boden aus und ebnete ihn. Schauffen kommt hier von 'schaffen/schaufeln'. Burg bezieht sich auf die alte Kommandantur, welche als Festung gebaut war.
      Starndorff: Dorf der Starrigen (letzteres war eine Verballhornung von Standhaft, da man ihnen Starrigkeit hinzu nachsagte) - was sie als Kompliment ansehen.
      Tirisweiler: Ansammlung von Häusern am Tiris.
      Tyrs Hand: Hat nichts mit germanischer Mythologie zu tun. Ursprünglich war der Ort ein Feldlager im letzten großen Krieg, welcher von der julaynischen Generälin Tiri angeführt wurde. Ihr gelang es die Insel innerhalb weniger Monate von der ostthlyssanischen Herrschaft zu befreien. Unter den Gwynn ist sie als General Tyr bekannt, da sie aufgrund ihrer männlichen Erscheinung (auch die primären weiblichen Merkmale wie langes Haar und größere Brüste waren nicht ausgeprägt) und tiefen Stimme als solcher angesehen wurde. Der Name Tyrs Hand kam zustande, da dort die meisten ihrer Strategien ausgearbeitet und Befehle durchgeführt worden sind (Hand hat hier also die Bedeutung des 'handelns'.
      Varins Kreuzung: Straßenkreuzung am Fluss Varin.
      Weißsturm: Ursprünglich eine julaynische Verwaltungsstadt mit dem Namen Cathelinya. Wurde durch einen Magiesturm komplett zerstört, welcher als 'Der weiße Sturm' in die Geschichte ging. Da Julayn primär aus Ardanit bauen, färbte der helle Trümmernebel die Winde in ein gleißendes Weiß.

      Länder
      Kathelina: Benannt nach der julaynischen Stadt Cathelinya (heute Weißsturm).
      Liebelungenland: Land der künstlerischen Romantik. Bekannt für seine Feierlichkeiten, der Dichter und Maler aber auch dem einen oder anderen Liebesritual.
      Behmen: Angelehnt an 'benehmen'. Einer lokalen Tugend.
      Gwynneth: 'Gwynn' (Volksbezeichnung - von Gvaenn) und Eth (gespr. eff) - Eth ist ebenfalls aus dem julaynischen und bedeutet 'fest' (was damals im Kontext à la fest den Gwynn zugesprochen' bedeutet).
      Laerthringen: Reich des Laer.
      Ostfall: Geformt aus dem Spruch: 'Weit ab vom Fall (=Geschehen)'. Ost ist die Richtung.

      Flüsse, Inseln, Gebirge
      Varin, Tiris: Aus dem Julaynischen.
      Inde: Bedeutet 'Hinein', auf seine damalige wegweisende Funktion hin.
      Laer: Von Lehre.
      Liebelei: Von 'Liebeleien', einer Tradition wonach sich regelmäßig Junggesellen und Jungfrauen dort nach ihrer Liebe suchen.
      Reise: Hat nichts mit reisen zu tun, sondern eher mit seiner Eigenschaft als reißender Fluss.
      Rosa: Von der rosanen Färbung, ausgelöst durch einer heimischen Baumart, dessen Blüten stetig einen rosafarbenen Sirup in den Fluss entlassen.
      Senna: Braun. Aufgrund der großen Bergbauhandwerks verschmutzt der Fluss zu einer braunen Brühe, was allerdings nur Schlamm ist.

      Nienhoff-Eiland: Insel ohne Hoffnung: Karg, unfruchtbar aber idyllisch.
      Scharlachrote Inseln: Auf seine tiefrote Färbung der Pflanzen zurückzuführen.

      Midlinggebirge: Mittiges Gebirge.
      Hellmsvar: 'Schutzberg' (aus dem Julaynischen).

      Bruchwald: Ist auf die Sumpfigkeit des Waldes zurückzuführen.
      Lor'Ellenaere: (Julaynisch) Ellenaerischer Wald
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • @Aesor
      Ardana ist sehr alt - wenn ich schätze angefangen habe ich wohl damit mit 15. Ist sehr früh ja, aber ich war die meiste Zeit meines Lebens für mich selbst und die viele Zeit verbrachte ich mit der Welt. Hinzu sagen muss ich noch, das es die ersten Jahre sehr unfokussiert war und erst mit 16/17 bessere Reife erlangte. Vorher war es ein Spielchen für mich (Ich sag nur: Papier, Bleistift und Radiergummi...daraufhin Städte und Grenzen zeichnen und sie quasi immer neu verschieben, mit der Geschichte im Kopf.)

      @BruderJakob
      Anfangs waren die Namen reine persönliche Vorlieben und sehr weiblich geprägt (nein, kein fetisch :lol: ) - sondern eher, weil ich den Klang und die mit verbundene schreiberische Ästhetik sehr mochte. Später - als sich alles mehr entwickelte - musste ich jedoch anfangen den Beschreibungen mehr Logik zu geben um den Leser/Betrachter mehr Seriösität und Authentizität zu vermitteln - und mir mehr Frieden das alles seine Logik besitzt. Jeannifer-Stadt* z.B. ist einer der Namen, wo ich erst die Bezeichnung hatte und mir daraufhin eine Geschichte dazu überlegte, während Julheim zuerst die Geschichte hatte und daraufhin seine Benennung erfolgte.

      Es gehen also beide Wege. (Aber sehr spät, denn diesen Weg beschreite ich erst seit einigen Monaten)

      *Hat etwas mit Forrest Gump zu tun =D Aus derselben Motivation wie er seinen Kutter Jenny nannte, wurde die Stadt so benannt. hrhr
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Das war ja auch die Sorgfalt von der ich sprach. Zu dem was BruderJakob gesagt hab ich nicht mehr viel hinzufügen. Gefällt mir gut, dass die Namen der Städte und Landschaften eine richtige und überlegte Bedeutung haben. Ich halts da eher wie die vermutlich meisten hier und lass mir einfach (vermeintlich) wohlklingende Namen einfallen. :)
    • Momentan bin ich schonmal mit Alpha meiner Webseite fertig und wollte schonmal etwas präsentieren =)

      ardana.net/reiche/esthar/ (Königreich Esthar, eine ehemaliges gwynnaerische Kolonie - teilte eine Front mit Etrusca
      ardana.net/reiche/gwynnaeron/neu_jeannifer-haven.htm (Neu Jeannifer-Haven, die einzige geduldete Siedlung bei den Llayn (etwas zu spärlich =/ wird überarbeitet)
      ardana.net/reiche/diademinsel/ (Die Diademinsel von Sturmfänger, mit einer kleinen Addition von mir.

      Nun ja, es ging mir besonders darum, einmal vorzustellen wie die Seite wohl werden wird. Die meisten Links auf Ardana.net sind zwar tot, werden jedoch mit der Zeit gefüllt - ich bin jedenfalls hiesig dabei.

      Zum anderen habe ich eine Ankündigung: Ich werde wohl erstmal sämtliche Aktivitäten auf dieser Seite was meine Welt betrifft erstmal einstellen und mich auf die Seite konzentrieren. Ich befürchte, ich schweife oft ab (vor allem bei Allerweltsthemen) und finde so keinen klaren Kopf zum basteln. Ich lese viel diese Threads und verschmähe besonders nicht andere Welten, da ich sie ungeheuer interessant finde! =) Allerdings bleibe ich an vielen Threads kleben. hehe. (Das finde ich jedoch gut). Letzteres behalte ich bei, da ich gerne etwas reise (egal wie weit sie sein mag), aber ich verpass manchmal echt die Ausfahrt nach Ardana. hrhr.

      //edit: Ich merke, mein HTML-Programm hat keine Rächdschraibgorregdur....ich muss noch Fehler ausmerzen.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Kommentar zu den ersten paar Posts

      Zunächst einmal: Der Name Ardana hat Charakter. Gefällt mir.
      Zu der Vorgeschichte: Wie haben die Auserwählten die Ur getötet? Mit Magie? Und weshalb sind sie vom Druck zerrüttet worden bzw. was ist damit gemeint? Nicht klar ist mir auch, wie die Obersten „Götter“ erschaffen konnten, wo sie doch selbst keine sind...?

      Die verschiedenen Spezies gefallen mir sehr. Darüber möchte man gleich einen Roman lesen, ehrlich. Auch sind die Völker nicht so stereotyp, heisst, man ist gespannt, was diese noch so zu bieten haben. Und dass die Ur irgendwo noch im Eis liegen und auf ihr Erwachen warten, find ich eine gelungene Idee, auf die aufgebaut werden kann.

      Ich finde übrigens üüüberhaupt nicht, dass an einem Sagen-Modus (gemäss Aussage von JvW) etwas falsch sein soll. Ich liebe den Sagen-Modus. Und wenn man über die Entstehung einer Welt spricht (und du schreibst ja auch, dass es fernab sterblicher Vorstellungsmöglichkeiten liegt), dann muss man eigentlich fast in pathetischer Manier sprechen. Ich find das gut.
      Etwas gefällt mir auch:

      Alle Erkenntnisse über sie reflektiere ich aus dem Wissen, welches die sterblichen Völker (vor allem Llayn) über sie sammeln konnten.
      Du bist in dieser Welt nicht der übergreifende Gott, sondern ein Überlieferer dieser Welt. Ich mache das selber zwar nicht so, finde es aber eine sympathische Idee.

      Ausserdem empfinde ich, das Angst nunmal ein Aspekt der Perfektionismus ist. Sie hilft einem dabei, Probleme anzupacken.
      Guter Ansatz, der Gedanke, dass aus dem Perfektionismus schliesslich eine Schwäche wird, die sie fast ausrottet. Jetzt mal eher eine Negativ-Kritik (obwohl das auch nicht klar definierbar ist): Es ist einfach alles sehr wirr und/oder anspruchsvoll. Vielleicht bin ich geistig einfach zu gaga, um alles zu verstehen. Sätze wie diese:

      Als direkte Nachfahren (und diejenigen mit den wenigsten Einbußen) besitzen die Llayn noch die Möglichkeit aus den Leyströmen, welche die Welt überziehen, die Erinnerungen vergangener Seelen herauszulesen.
      ...da denk ich mir einfach: klingt enorm speziell, im Guten!, philosophisch (was ich ohnehin mag), aber gleichsam auch wirr. Wirr i.S. dass man einfach keinen Bezug dazu hat und sich nur sehr vage ein Bild davon machen kann. Das wäre jetzt eben die Negativ-Kritik, die eigentlich auch positiv ist, denn es ist gleichzeitig so interessant, dass ich es gerne verstehen möchte. *zwinker* Und später führst du uns ja in die Magie ein wenig ein. Aber naja, auch dies ist etwas wirr und wieder sehr interessant!

      Das Leyliniennetz erinnert mich – ohne Witz – ein wenig an unser Lymphsystem oder auch an die Meridiane der TCM. Der Quell der magischen Energie erinnert mich stark an Reiki (was ich nicht so cool finde, aber das macht ja nix), ausser dass dort der Zaubernde sich nicht schaden kann, grins. Wie auch immer, im Endeffekt scheint das Magiesystem recht schlüssig und logisch.

      Mein bisheriges Fazit: Mir gefällt deine Welt. Ganz besonders mag ich den Bezug zum Philosophischen und die Auseinandersetzung mit dem Feinstofflichen....irgendwas zwischen erfundener Physik und Magie. Alles in allem ist es eine angenehme Mischung aus Fantasy, Mystik, sagenumwobenem Stoff und einer Logik, die ich noch nicht ganz verstehe, die aber offensichtlich vorhanden ist.

      So, ich glaube, das reicht mal fürs erste. Ich werd ein andermal weiterlesen und vielleicht noch Fragen haben.
      Lieber Gruss,
      Goldie
    • Zu der Vorgeschichte: Wie haben die Auserwählten die Ur getötet? Mit Magie? Und weshalb sind sie vom Druck zerrüttet worden bzw. was ist damit gemeint? Nicht klar ist mir auch, wie die Obersten „Götter“ erschaffen konnten, wo sie doch selbst keine sind...?[...]
      Die Auserwählten haben sich die Macht ihrer Aspekte zunutze gemacht, welche ihnen verliehen worden war - genaugenommen wäre das Magie, ja. Thar z.B. konnte durch die Kontrolle über die Magie der damaligen Technologie der Ur die Magie entziehen und manipulieren, wodurch ihre Maschinen unbrauchbar wurden. Hur ließ gewaltige Erdbeben entstehen, Eqinera rief Flutwellen hervor und entzog Wasser, u.s.w. es herrschte also ein riesiges apokalyptisches Chaos, bei dem man den Komet wohl eher als Erlösung anstatt dem schlimmsten Szenario betrachten kann.

      (Ich habe den Text was den Druck angeht in einem Spoiler getan - ist sehr lang)
      Spoiler anzeigen
      Mit dem Druck mein ich speziell den Gefühlsmäßigen. Obwohl niedergeschrieben ist, dass die Ur die Schaffung eines Aspektes der Gefühle einfach nur 'vergessen' haben - so bin ich zu dem Schluss gekommen, das es wohl mit Absicht geschehen ist. Man wollte damit in erster Linie wohl auf die natürlichen Emotionen bauen, um die Auserwählten für andauernde Zeit daran zu klammern, was ihre Aufgabe ist. (Beispiel: Beschützer- und Wohltätigkeitsemotionen).
      Allerdings hatten sie ihre Berechnungen nicht ausreichend in Verbindung mit der Korrumpierung durch Magienutzung gemacht. Ihnen war bewusst, das eine derartige Macht (und verbundene Zauberei) die Seelen der Nutzer stark beeinträchtigen könnte. Zwar nahm man deswegen einige Vorkehrungen vor, welche sich allerdings letztlich als vollkommen unbrauchbar erwiesen.

      Alles fing eigentlich mit Thar an. Als er noch sterblich war, verband ihn eine überaus große Liebe mit einer Frau.
      Um sie beeindrucken, willigte er dem damaligen Projekt zu - aber auch um sie persönlich zu beschützen. Während seiner ersten Jahre schien die Rechnung auch aufzugehen. Später realisierte er jedoch, das es für seine Liebe zu irgendwann einmal zu Ende gingen würde, während er für den Rest der Zeit sich seinen Aufgaben widmen müsste. Diese Erkenntnis machte ihm sehr zu schaffen und so suchte er zuerst Wege, seine Geliebte durch den Rat der Ur auch zum Aspekt machen zu können um ewig mit ihr vereint sein zu können - doch sie lehnten ab.
      Thar war erzürnt, erinnerte sich jedoch an seine Fähigkeiten. Also suchte er nach Wegen, seiner Liebe ewiges Leben zu ermöglichen. Denn er hatte es gewonnen, warum sollte sie es nicht auch? Dabei versuchte er, sie vom körperlichen Zustand her so zu erhalten, wie sie es zu deren Hochzeiten war. Der Rat stimmte zu.

      Thalissa war später damit tatsächlich die erste Unsterbliche Ur ohne besondere Fähigkeiten (man könnte sagen: Sterbliche). Es verging noch einige Zeit, ehe Thar dahinterkam, das sie ihn belog. Thalissa - bewusst ihrer neugewonnenen jugendlichen Schönheit - hatte sich mittlerweile jemand anderen zugetan. Sie war es leid der ständigen Abwesenheit ihres ehemals Geliebten und suchte daher nach jemanden, der ihr das Bedürfnis nach Lieben geben konnte. Eine Weile konnte sie es verstecken, das sie jemand anderen zugetan war, doch letztlich erwischte Thar sie beide.

      Zuerst war er erfüllt von Trauer... anschließend Hass. Daran blieb es bestehen.
      In seinem Zorn suchte er die Stadt des Geliebten auf und vernichtete sie mit einem Aethersturm (eine Art direktes Portal zum Aether, welches einen gewaltigen magischen Sturm hervorruft und generell alles in seinem Umkreis vernichtet). Dies war der Anfang vom Ende.
      Zwar wurde Thar direkt anschließend vom Rat durch die anderen Aspekte unter Quarantäne gestellt, durfte jedoch sich noch mit ihnen unterhalten. Nun war er gefangen, entfernt von seiner Geliebten... was nur noch mehr Zorn in ihm hervorrief. Allerdings konnte er noch mit den anderen Aspekten in Kontakt bleiben und erkundigte sich regelmäßig nach Thalissas Verbleiben und wie die Welt ohne seine ständige Einmischung verweilt.

      Thars andauernde Quarantäne veränderte seinen Charakter. Die vielen Gespräche mit den anderen Aspekten erinnerten ihn an Monotonie, Thalissas Wege schienen weit entfernt von seinen zu sein. Mit der Zeit zermürbte ihn diese Qual und er fing an, Verbündete zu suchen. "Wir haben soviel Macht, doch wir nutzen sie nicht. Stattdessen vergeuden wir sie an diesen Kretins, welche uns nur ausnutzen. Wir sollten uns befreien..." Er fing an mit einigen Aspekten eine Befreiung zu planen, nicht nur für ihn, sondern für alle.
      Einige Aspekte waren begeistert von seinem Plan, andere wiederum waren strikt dagegen. Ardanija zum Beispiel ließ sich bis zuletzt nicht überzeugen, während die anderen langsam zu ihm hielten. Dazu gehören auch diejenigen, welche sich heute den Sterblichen verschrieben haben.

      Letztlich kam die Befreiung von Thar - sein Hass war derartig angewachsen, das er nur noch eines im Sinne hatte: Vernichtung und dadurch verbundene Genugtuung. Den Anderen war es fast gleichgültig, sie verfolgten nur den Weg endlich frei zu sein und Thars Weg schien der Goldene zu sein.
      Dies war der Anfang der Zerstörung, welche den gesamten Planeten überzog. Thars erstes Ziel war dabei die Stadt von Thalissa. Er nahm sie an sich und brüllte: "Viele Jahre war ich gefangen in einem Gefängnis, ich lebte zuvor nur für dich. Doch während meiner Gefangenschaft lebte ich nur für diesen Moment." Er infusierte Thalissa eine gewaltige Menge Magie, auf das ihre Schmerzensschreie die gesamte Stadt einhüllten. Doch sie starb nicht. Er schmetterte sie gegen ein Gebäude. Sie starb nicht. Er warf die tränenerfüllte, nach 'Ich liebe dich...' flüsternde Frau in heißglühende Lava. Doch Thalissa überstand es unbeschadet.
      Thar war verwundert, doch sein Zorn kannte keine Gnade. Er überhörte die flehenden Stimme nach Erlösung der Qual, doch er wollte das sie leidet, wie er es tun musste.
      In seinem ersten Akt der Zerstörung öffnete er einen Aethersturm und warf Thalissa durch das Portal... an dessem Ziel sie bis Heute noch unbeschreibbaren Qualen leidet...

      In diesem Moment läutete er die Stunde der Vergeltung ein. Innerhalb weniger Stunden fiel Stadt um Stadt, zerbrach Leben um Leben.
      Doch während Thar und der Großteil der Aspekte um die Welt wüteten, begannen einige am schieren Ausmaß der Zerstörung und Qual innerlich zu zerbrechen. Während Ardanija die vorherige Zeit fast allein mit Schadensbegrenzung zu kämpfen hatte, wagten sich immer mehr auf ihre Seite - das zukünftige Pantheon der Zuneigung. Sie brachten einige Ur in Sicherheit, allerdings entzogen sie ihnen einen Teil ihrer Macht, auf das sich solch ein Szenario nicht wiederhole. Die zukünftigen Enard.
      Thar merkte den Verrat, doch es war zu spät.

      Das Leysystem stand wegen des exzessiven Magiegebrauchs kurz vor dem Kollaps - der Aether war am zerbrechen. Thar begann gegen Ardanija vorzugehen, anstatt weiter die Ur zu vernichten (weshalb einige Magisterstädte bis heute überdauern konnten und die quasi der Grundstein für die Llayn und Senn geschaffen wurde).

      Mitten im Kampf schlug er ein, der Komet der ihre eigentliche Aufgabe war. Der Aether zerbrach in Sanktum und Pandämonium. Die Welt lag in Ruinen und der Kampf der Aspekte verlagerte sich ins Sanktum... wo er bis Heute andauert.


      Wie die Ur die Aspekte geschaffen haben, lag eher in ihrer sehr fortschrittlichen Technologie. Grob gesagt kanalisierte eine Konstruktion die spezifische Magie eines Aspektes auf die Testperson. Unzählige starben bei dem Versuch, weshalb dieser Weg aus Fehlversuchen und weiterführender Entwicklung schließlich zum Ergebnis führte. Zuerst wollte man alle Aspekte auf eine Person beschränken, allerdings wusste man, es wäre viel zu unberechenbar einer Person soviel Macht zu geben und gleichzeitig alle anstehenden Ziele zu verwirklichen. Daher teilte man auf. Zudem stellte sich heraus, das die Überlebenschance dadurch wesentlich höher ausfiel (wenn auch in berechneter Wahrscheinlichkeit sehr gering).

      Das mit Leyströmen erkläre ich gern später mal...ist grad soviel hier =D Ist auch etwas komplexer vom Thema her.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Die Ur waren nun eine raumfahrende Rasse. Also habe ich mir gedacht: Was haben sie im ardanischen System so getrieben? Wie haben sie Einfluss auf die Lebenswelt ausgeübt und welche Ergebnisse prägen diese bis Heute?

      Terraforming
      Das ardanische System war dem Urischen Reich lange Zeit relativ egal. Es bot weder einen strategischen Vorteil, noch einen attraktiven Ressourcengewinnungsstandort. Dies lag besonders an der Tatsache, das der Teil des Systems nie ausreichend erforscht wurde und entfernt von den bekannten Hyperraumrouten lag. In der Zeit als das Reich große Ausdehnung fand, begannen viele Handelsgesellschaften jedoch auch die etwas unbekannteren Territorien des Reiches auszukundschaften um neue Ressourcenquellen zu erschließen.

      So kam es dazu, das eine dieser Gesellschaften sein Augenmerk auf das Ardanische System lenkte. Überwältigt von den Ardanit- und Varnitvorkommen auf Hur und Sirjani, begann alsbald eine Kolonisierung und Ausbeutung Sirjanis, später ebenfalls auch von Hur. Allerdings begannen nach einigen Jahren sich Probleme anzuhäufen: Während der Abbau immer weiter vordrang, wurde es langsam eng was die Kolonialisierung Sirjanis anging. Hur selbst bot keine wirkliche Lebensmöglichkeit, da die Oberfläche auf Grund der Nähe zum Stern einfach zu heiß war und Sirjanis immer problematischere Umweltprobleme auf Grund des Raubbaus machten den Ort immer unerträglicher.

      So fiel der Blick letztlich auf Rath, zu der Zeit ein sehr unwirtlicher Ort. Zwar befand der Planet sich in einer lebensfreundliche Zone, allerdings gab es dort einfach viel zu wenig Wasser. Hier und da gab es einige Oasen des Lebens, die sich um das kostbare Nass niederlaß - der Großteil war jedoch eine ausgeprägte Gesteinswüste. Doch ihre Forschungen ergaben, das es Potential gab - es war alles gegeben. Man musste nur Wasser herschaffen. So fiel der Blick auf Thar.

      Thar ist ein typischer Eisplanet und dient bis Heute noch als natürlicher Asteroidenabwehrschild für die Inneren Planeten im System. Bevor das Terraforming auf Rath begann, wurde dort schon Wasser gewonnen - doch im Zuge des Terraformings gen Rath begann ein wahrer Raubbau an Eis, welcher die Masse signifikant beeinflusste. Unzählige Tonnen Eis wurden geschmolzen und nach Rath verschifft. Im Laufe vieler Jahre entstanden Seen, Ozeane und Flüsse - das Wetter auf Rath nahm seinen Anfang.
      Jedoch begann das ursprüngliche Leben auf Rath auszusterben, da es nicht an diese gravierenden Änderungen angepasst war. Somit begannen die Ur eine Zusammenstellung harmonierender Organismen und siedelten sie auf der Oberfläche an. Nach diversen Komplikationen schien sich die emigrierte Natur zu erholen und auch die Atmosphäre erreichte (dank künstlichem Zutuns) erträgliche Werte. Rath war bereit zur Kolonialisierung. Der Exodus von Sirjani begann und Rath sah seine ersten blühenden Städte.

      Der Reichtum der rathischen Gesellschaft nahm dermaßen zu, das nicht nur das urische Reich immer mehr Interesse an dem Ort fand, sondern auch dessen Feinde. Rath wurde Garnisonsstandort und bald darauf ein Vorzeigeobjekt.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Alles sehr schön gemacht bisher, sowohl die Texte über die Welt als auch der Website, auch wenn es auf letzterem ein paar tote Links gibt (vermutlich ganz einfach Baustellen). Manche Ideen habe ich schon anderswo gesehen, wie z. B. das Urvolk, das vor langer Zeit von woanders kam und die Welt terraformte, oder die von Magie geradezu zerfressenen Elfen, die die alte Schönheit dieser Rasse verloren haben. Man kann eben nicht alles komplett neu erfinden, selbst die größten Meister verwenden Ideen, die sie anderswo gefunden haben. Dennoch ist das Ganze stimmig und macht Lust auf mehr. Weiter so!
      ... brought to you by the Weeping Elf
    • Alles sehr schön gemacht bisher, sowohl die Texte über die Welt als auch der Website, auch wenn es auf letzterem ein paar tote Links gibt (vermutlich ganz einfach Baustellen).
      Das ist der Fall ja, ich tue mich noch schwer einiges zu beschreiben. Mir fehlt das Talent dafür. Im Kopf ist immer alles einfach und passt gut zusammen, doch es handfest hinzubekommen bedarf es längerer Zeit als ich ursprünglich dachte. Allein bei den Völkern könnte ich echt viel schreiben, doch mir fehlt viel visuelles Material um einen längeren Text angenehmer darstellen zu können. Meine Bildung ist nun ja, recht unterdurchschnittlich. =)

      [...]das Urvolk, das vor langer Zeit von woanders kam und die Welt terraformte[...]
      Als die Ur nach Ardana kamen, waren sie schon sehr verbreitet in einem Maße, das man sich das Universum ohne die Ur kaum vorstellen konnte. Sie veränderten viele Welten nach ihrem Geschmack und zerstörten dabei viele Zivilisationen, von primitiven Jägern u. Sammlern, über mittelalterliche Gesellschaften bis hin gar zu Welten, die einen Technologielevel wie unsere Erde aufweisten. Doch für die Ur waren sie dasselbe, als wenn ein Mensch auf eine Ameisenkolonie trifft. Die Ameisen sind für sich selbst relativ komplex, doch für die Menschen sind es allgemein niedere Wesen um die man sich nicht kümmern muss.

      [...]die von Magie geradezu zerfressenen Elfen, die die alte Schönheit dieser Rasse verloren haben[...]
      Ich liebäugele mehr und mehr mit dem Gedanken den Begriff 'Elfen' für Llayn einfach zu streichen. Letztendlich sind es ja auch nur Ur, nur mit verminderten Fähigkeiten. Das muss ich noch anpassen. Bei den Llayn ist die Definition von Schönheit auch schon seit Anbeginn vollkommen anders definiert: Schön (attraktiv) ist, wer Macht innehält. Die äußere Korrumpierung ist dabei das deutlichste Anzeichen. Fast unberührte Llayn gelten dabei als schwach und ohne viel Affinität, was ihnen in ihrer Gesellschaft nicht voranbringt. Das ist auch bei der Partnerwahl zu spüren.
      Ein Mensch würde sicherlich die blonde Dame im Hinterhof wählen, ein Llayn wählt eher die dunkle Herrin des Hauses, auch wenn sie wohl für den Menschen äußerlich nahezu abstoßend wirken könnte.

      Das ist es, man kann nicht alles komplett neu erfinden. Zugegeben, das habe ich auch nicht vor. Die Kunst ist es, Bestehendes neu zu verknüpfen um ein einzigartiges Gesamtes zu erschaffen. Dabei vollkommen Neues zu erschaffen iist dabei ein seltener Glücksfall und natürlich eine enorme Bereicherung - aber sehr unwahrscheinlich geworden in unserer Zeit in der es von Fantasie nur so wimmelt. Es war mir schon Anfangs viel zu anstrengend mit aller Gewalt alles einzigartig zu gestalten.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Das ardanische Doppelsternsystem
      [Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/xl84dyhn.png] [Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/3w8jcf2g.png]
      (Blaue Punkte markieren Kometen)
      Das System an sich ist zirka 4,4 Milliarden Jahre alt und beherbergt zwei Zwergsonnen mit eigenen Gefolge. Der Hauptstern - namentlich Ardanija - ist von Spektralklasse K1 V (somit dem uns bekannten Alpha Centauri B ähnlich) und erscheint daher in einem orangenem Licht - seine Lebensdauer kann bis zu 30 Milliarden Jahre betragen und befindet sich daher ungefähr zu Ende seines 1. Sechstels seines Lebens. Der Sekundärstern - Assyriana - ist Spektralklasse M1 V, also ein Roter Zwerg. Diese können allerdings Billionen von Jahren alt werden... daher seinen Partner um viele Jahre überdauern.

      Um beide Sterne kreist ein lichter Asteroidengürtel (Entfernung vom Doppelsternbaryzentrum 30AE [4,5 Milliarden Km], erstreckt sich bis 64AE [9,6 Milliarden Km]), der von einem Zwergplaneten (Vargoth) durchzogen wird. Seine Rolle steht noch nicht fest, allerdings halte ich es nicht für unwahrscheinlich, das er durchaus für einige Unfälle dort sorgen könnte.
      Weiter hinaus finden wir die Eisplaneten Enthremnos und Juliyanna. Obwohl Letzterer am weitesten entfernt von den Sonnen ist, so beherbergt Juliyanna einzelliges, subglaziales Leben, welches womöglich durch einen extrasolaren Asteroiden dort gelandet sein könnte.

      Beide Sterne kreisen um einen gemeinsamen Massepunkt (das Baryzentrum) und besitzen jeweils ein eigenes Planetensystem:

      Planetensystem des Sterns Ardanija
      [Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/lv6jp8ln.png]
      1. Hur
        Benannt nach dem Erdenformer, ist Hur ein unwirtlicher Wüstenplanet mit einer Durchschnittstemperatur von 313,8°Celsius. Allerdings ist er stets mit einer Seite dem Zentralgestirn zugewandt, weshalb auf der Nachtseite eher sehr kalte Temperaturen vorherrschen. So dermaßen Kalt, das Permafrost den Boden prägt.
        Die Ur nutzten Hur primär zum Ressourcenabbau, die Orbitalstation der abgewandten Seite dürfte allerdings mittlerweile verglüht oder auf den Planeten eingeschlagen sein.
      2. Thul
        Obwohl man es anders vermuten würde, gehört der nach dem Aspekt des Hasses benannte Planet zu den Eisriesen. Gewaltige Planeten, hauptsächlich bestehend aus Ammoniak, Methan und Wasser, welche im Planeteninneren unter gewaltigen Druck und Temperaturen zu einer exotischen Art Eis gepresst sind.
      3. Thar
        Namensträger des Magiewirkers (auf Grund seiner eher bläulich, weißen Farbe), auch er zählt wie Thul zu den Eisriesen. Seine Oberfläche ist überzogen von Stürmen von mehreren Kilometern Durchmesser, welche über Jahrhunderte wüten können - wenn nicht noch länger.
      4. Gvaenn
        Eher einer der unspektakulären Gesteinsplaneten, in der Welt auch die Warte des Aspektes der Liebe - woher sie ihren Namen bekam. Die Ur nutzten diesen Planeten wohl am längsten und war womöglich der Hauptverkehrsknotenpunkt interplanetarer Reisen, was wohl der eher angenehmen Durchschnittstemperatur von 36,22°C geschuldet ist. Da die Ur das System schon lange verlassen haben, ist unklar, wieviel sie auf Gvaenn hinterlassen haben.
      5. Arquellia
        Ein Gasriese mit 126.267 Kilometern Durchmesser und somit der größte Planet des Sterns Ardanija, zudem hält er mit 28 Monden noch einen weiteren Rekord. Der größte seiner Monde (Taris) war wahrscheinlich der erste, welcher von den Ur kolonisiert wurde, da er natürliches Leben aufwies. Heute ist Taris verwaist und das zurückgelassene Leben erobert einen einst geordneten Lebensraum zurück.
      6. Rath-Sirjani (Doppelplanetensystem)
        In vielerlei Hinsicht weisen die beiden äußersten Planeten Ardanijas ungewöhnliche Gemeinsamkeiten auf: Ihre Atmosphäre und Gravitation, sowie durchschnittliche Temperatur ähneln sich sehr stark. Obwohl Sirjani etwas schneller rotiert als Rath, dauern auf beiden ein Tag zirka 44 Stunden, sie umkreisen das Zentralgestirn etwas um ein 1,3 faches eines terranischen Jahres.
        Besonders für beide Planeten sind die täglichen Sonnenfinsternisse, die in jeder vollständigen Umdrehung einmal auftreten. Auf Grund zur Stellung zum Nachbarstern, tritt sogar eine extrasolare Finsternis auf der Nachtseite auf (prominent, wenn beide Sterne sich am nahesten stehen), auch ist dies dafür verantwortlich, das auf beiden Planeten durchaus eine Dämmerhelle Nacht auftreten kann.


      Bisher gibt es auch einige Kometen, wovon ich aber bisher nur ein Bruchteil eingebaut habe. Einer ist sogar für Rath u. Sirjani gefährlich, da er fast genau deren Umlaufbahn kreuzt. Allerdings wird das in den nächsten Jahrtausenden wohl nicht passieren.

      Planetensystem des Sterns Assyriana
      (Dieses ist noch nicht fertig, allerdings bereits im Modell implementiert)
      [Blockierte Grafik: http://www.bilderhoster.net/thumbs/azm58gnm.png]
      (Cadrenis Mondbahnen sind zu sehen, daher der braune Knubbel)
      1. Drecarra
        Eisriese
      2. Melica
        Zwerggesteinsplanet
      3. Nevon
        Gasriese
      4. Lluza
        Wasserplanet - Leben? Naja, ähnlich wie Hur ist Lluza immer mit einer Seite seiner Sonne zugewandt. Eine Hälfte ist relativ warm (aber von einem gewaltigen Sturm geprägt), die Andere zugefroren.
      5. Cardreni
        Gasplanet


      Den Rahmen hätte ich schonmal. Nun muss ich nur noch herausfinden, wie ich eine zuverlässige Raw-Datei erstellen kann um den Planeten Rath u. Sirjani meine Oberfläche zu verpassen. Es ist möglich, aber ich bin momentan hilflos in dem Fall. Hinzu kommt, das ich den Sternenhimmel noch einige Jahre beobachten muss um eine zuverlässige Gestirnskarte für Rath hinzubekommen. Immerhin brauchen die auch Orientierung am Himmel... Sternzeichen und so. Das wird noch was...
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Thul und Thar sind also beides Eisriesen, keine Gasriesen, oder? Darf man sich das nun als übergroße Gesteinsplaneten mit dicker Eisschicht vorstellen? Oder bestehen diese Welten fast ausschließlich aus Eis? In letzterem Fall würde ich in der Tiefe eine Schicht Wasser vermuten (planetarer Körper, kinetische Energie durch gravitative Gezeitenkräfte), während der Kern tatsächlich wiederum aus amorphem Eis (Eis VI ?) bestünde. Meintest du das mit exotischem Eis? Siehe z.B: en.wikipedia.org/wiki/Ice#Phases


      Akira schrieb:

      Besonders für beide Planeten sind die täglichen Sonnenfinsternisse, die in jeder vollständigen Umdrehung einmal auftreten. Auf Grund zur Stellung zum Nachbarstern, tritt sogar eine extrasolare Finsternis auf der Nachtseite auf (prominent, wenn beide Sterne sich am nahesten stehen), auch ist dies dafür verantwortlich, das auf beiden Planeten durchaus eine Dämmerhelle Nacht auftreten kann.
      Hier war ich verwirrt, da ich aus deinem Eingangstext noch das wusste:

      Akira-Julian schrieb:

      Das ardanische Sonnensystem ähnelt stark unserem irdischen, nur mit dem Fakt das sich zwei Planeten in einem lebensfähigem Habitat befinden. Beide umkreisen die dortige Sonne in derselben Entfernung wie die Erde unsere Sonne, liegen aber direkt gegenüber. Deren Bahnen sind jedoch etwas in der Schiefe, so das man den anderen Planeten fast das ganze Jahr über sehen kann (bis auf eine Zeit, in der der eine Planet von der Sonne verdeckt wird).
      Wobei - liegt vermutlich an meiner Übermüdung nach dem Nachtdienst. So recht verstehe ich es immer noch nicht. :schild:
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Meine Welten und Geschichten
      Rollenspiel-Anekdoten