Einen GLOBUS bauen...?

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

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    • Einen GLOBUS bauen...?

      Hallo!

      Ich möchte einen Globus meines kleinen Mondes bauen, da ich Karten, so schön sie auch sein könnten, einfach unbefriedigend finde gegenüber einer Plastik, die ich aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und umgehen könnte. Außerdem ist die gesamte Oberfläche bekannt, warum also nicht. Meine Frage, hat jemand von euch Erfahrung damit?

      Ursprünglich hatte ich eine Holzkugel im Sinn, deren Oberfläche ich (als hobbymäßiger Schnitzer) entsprechend zurecht schnitzen, bemalen und weiter verzieren wollte. Leider müsste man sich die angepeilte Größe von 50-60cm sonderanfertigen lassen und das überstiege mein Budget mehr als deutlich; vom Gewicht ganz zu schweigen.

      Oder ich besorge mir eine große nicht hohle Kunststoffkugel und modelliere die Oberfläche mit entsprechender Modelliermasse aus. Wäre deutlich billiger und auch schneller zu bewerkstelligen, aber haftete und hielte das überhaupt?

      Wer hat hier schon einen Globus gebaut und kann mir helfen? - Denn einfach nur eine Kugel zu bemalen, wäre keine Option für mich...



      PS:

      Was ich mir auch noch überlegt hatte, wäre eine, dann aber natürlich rund 1 Meter durchmessende Styroporkugel, die mit Stoff umspannt wird, auf dem wiederum zurechtgeschnittene Stoffteile befestigt werden und allerlei sonstige Zier. Böte wohl noch mehr Möglichkeiten, um sich auszutoben, aber den "festen" Globus ersetzte es trotzdem nicht... oo'
    • Auf einem Treffen wurde mal unter Damos fachkundiger Anleitung Strukturpaste auf Styroporkugeln (und kaputte kleine Erdgloben) geklatscht und dann angemalt. Mein Saivan-Globus sieht immer noch was gleich, nur das Ringgebirge ist etwas niedriger, weil der Globus da mal einen Monat lang drauflag.

      Veria
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Wenn es so was großes sein soll, könntest du ja auch einen von diesen aufblasbaren Kinder-Hüpfbällen oder orthopädischen Sitzbällen nehmen und den dann bemalen. Bleibt nur die Frage, wie so was auf die Dauer seine Form behält...
    • Ich stell mir grad die Menge der Gips-Binden vor, die man für einen Gymnastikball bräuchte ... und das Gewicht, dass dieses dann hätte %-)
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
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    • Halten tut es relativ lange, also von mindestens 4 Jahren kann ich berichten (in der Schule damals einen Reiseballon mit Weidenkorb so hergestellt, der lag lange bei mir auf dem Schrank - bis er verschwand). Problem ist halt die Schablone, ich hatte damals einen echten Luftballon verwendet, das wär jedoch zu unförmig.

      Was ich mir vorstellen kann als inneres Skelett zum Schutze vorm Eindellen wäre womöglich Basteldraht (einen mit Maschen [den man im Gartenbau und für Freilaufareale von Kleintieren verwendet] und Normalen). Allerdings weiß ich nicht ob es funktioniert, vorstellen könnte ich es mir... Vergestt es, ist quatsch =D
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Danke danke. Für die Modelliermasse reicht die größte erhältliche Styroporkugelgröße von 50cm auch ohne weiteres aus, aber für den stoffbespannten Globus (mein jetziges Ziel), der, wenn er auch etwas ungewöhnlicher und "comicartiger" aussehen würde, aber auch viel robuster wäre und weit mehr Verzierungsmöglichkeiten böte, dürfte es schon gut und gerne das Doppelte sein. Ich werde kommende Woche in den hiesigen zahlreich vertretenen Bastelläden nachfragen, ob 1-Meter-Kugeln aus Styropor doch irgendwie erhältlich sind. Sitzbälle und Luftballons würden mittelfristig auch ausreichen, zumal man die "stoffliche" Oberfläche - wenn einmal fertig - problemlos auch auf einen anderen Globus aufziehen könnte, aber es sollte schon ein harter, widerstandbietender Untergrund sein, der Stoff muss schließlich sitzen.

      Ich glaube aber, ich verzichte auf das Modellieren und bleibe ganz bei der Stoffoberfläche. Neben der größeren Bearbeitungsmöglichkeit ist es auch viel praktischer, weil jederzeit wieder abziehbar und auch ohne Kugel zu bearbeiten, wenn die groben Grenzen gezogen und wichtige Gebiete definiert sind.

      Ich muss mir nur noch überlegen, wie ich deutliche Höhenunterschiede darstellen soll.
    • Bei einer Stoffoberfläche könnte man Höhenschichten durch übereinander aufgenähte Stoffstücken kenntlich machen, deren Naht deutlich sichtbar ist. Etwa so wie in dieser Figur nur halt mit Stofflagen und natürlich nicht so dick. Wirkliche Höhenunterschiede wird man nicht sehen können, aber eine geschickte Färbung des Stoffes und die Naht (als Höhenbegrenzung) sind visuell leicht interpretierbar. Dazu fällt mir Yoshis Story ein (Beispiel-Bild). Im Hintergrund siehst du grob, was ich meine, an den Wolken.