[Ferlon - oder: nicht noch eine Hohlwelt!] Skizze des Innenweltkosmos-Prinzips in Ferlon

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    • [Ferlon - oder: nicht noch eine Hohlwelt!] Skizze des Innenweltkosmos-Prinzips in Ferlon

      Ich hoffe, ich habe bei den Posts richtig gezählt und darf auch tatsächlich einen Thread zu meiner Welt aufmachen (Weltenhteorie wie Sprachtutorial gilt auch, oder nicht? :-/ ). Sonst lasst es mich bitte wissen, ich möchte nicht dagegen verstossen :)

      Zum Namen
      de Name "Ferlon" stammt aus einer unter vielen Sprachen, die ich für die Welt erschaffen habe bzw. derzeit erschaffe. Derzeit dient er mir aber auch als Arbeitstitel, um die gesamte Welt zu bezeichnen. Es kann also sein, dass der Name sich später noch ändert ;)

      Innenwelt-Kosmos
      Grob ausgedrückt geht die Theorie des Innenwelt-Kosmos' davon aus, dass wir auf der Innenseite einer Hohlkugel leben und aufgrund einer Umrechnung bzw. Anpassung diverser Prinzipien der Physik das nicht feststellen können (ausfürhlicher auf Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Innenweltkosmos ^^). Dieselben Voraussetzungen gelten auch für Ferlon. Das System ist bei weitem noch nicht fertig durchdacht, falls also einem Physiker gleich was ins Auge springt (schreit jetzt nicht alle "Innenweltkosmos geht gar nicht!"), lasst es mich bitte wissen. ;)

      Von der Oberfläche (halt eben innen) aus gesehen gibt es zwei Sonnen, wobei der Hauptstern ein Blauer Riese ist und die eigentliche Sonne, welche den Planeten umkreist, ein Gelber Zwerg der spektralklasse G2V mit einem Abstand von etwa einer AE, also rund 150 Mio. km, also so in etwa, was wir von der Echwelt-Erde auch kennen. :D Im Zentrum des inneren Universums gibt es meinen bisherigen Plänen nach ein supermassives Schwarzes Loch, in der Skizze durch den Ereignishorizont angedeutet.

      Von Ferlon aus gesehen, gibt es drei Monde. Zwei davon kreisen tatsächlich um den Planeten selbst, der dritte hingegen ist eigentlich kein Mond, sondern ein weiterer Planet, welcher um den Gelben Zwerg kreist und je nach Position und Ausleuchtung durch die beiden Sterne in verschiedenen Farben auf Ferlon sichtbar ist. Diese Monde ggf. auch die beiden Sterne haben in verschiedener Art und Weise Auswirkungen auf das Klima. Derzeit ist mir aber noch nicht im Detail klar, wie diese aussehen.

      [IMG:http://img825.imageshack.us/img825/1472/hohlweltskizze.th.jpg]

      Legende zur Skizze:
      Braun mit grünem Rand: Ferlon / Aussenschalte
      Grau-violett: Kleiner Mond (entspricht etwa der Farbe, wie man den Mond von Ferlon aus sieht)
      Blau-weiss: Grosser Mond (dito)
      Gelb: Gelber Zwerg ("Sonne" Ferlons)
      Rot: Zweiter Planet ("dritter Mond" Ferlons, nicht farbecht abgebildet, da sich die Farbe je nach Stand und Beleuchtung durch die beiden Sterne ändern kann ;) )
      Hellblau: Hauptstern des Systems nach Echtwelt-Nomenklatur; trifft auf einen Innenweltkosmos nicht ganz zu, der Einfachheit halber verwende ich aber die gewohnten Begriffe ;)
      Das seltsame Ding in der Mitte: Ereignishorizont des hypothetischen, supermassiven Schwarzen Lochs

      Die Zahlen geben die Umlaufzeiten in "Echtwelt-Erdtagen" an und beziehen sich auf den Betrachter auf Ferlon. Die Planetenschale rotiert dabei selbst auch um das Schwarze Loch.

      Die Skizze gibt natürlich alles etwas modellhaft wieder. Keine Bahn und kein Objekt ist in der "Realität" (Ferlons) perfekt gerundet.

      Ferlon ist übrigens auch auf der Aussenseite besiedelt und da gelten dann wieder andere Regeln, die wir ein andermal betrachten ^^

      Speziell faszinierend finde ich aber die Vorstellung, dass, basierend auf der Innenwelttheorie, auch Universen in kleinen Objekten (man erinnere sich an Man in Black ;) ) möglich wären. Mir schwebt insbesondere im Hinblick auf Magie schon so ein wenig etwas vor :D

      Gruss
      Kensen
    • Okay, ich MUSS es einfach sagen!

      Innenweltkosmos geht gar nicht! :lol:

      Zumindest nicht in unserer Physik, allein weil sich ein fixer Bezugspunkt im Universum und der Energieerhaltungssatz gegenseitig ausschließen. Du müsstest also einige fundamentale Sätze der Physik abschaffen um das Ganze erklären zu können (Energieerhaltung, Impulserhaltung, Drehimpulserhaltung usw.) was halt auch zur Folge hätte dass zum Beispiel Atome nicht in der Form existieren könnten wie wir es gewohnt sind, was wiederum bedeutet dass es keine Materie gäbe wie wir es gewohnt sind und, und, und... Man müsste also viel ISSO auspacken...

      Unter der ISSO Prämisse hab ich dann aber zwei Fragen:

      Wissen die Bewohner der Innenseite dass sie in Wirklichkeit auf der Innenseite einer Hohlkugel wohnen und nicht auf einem Planeten? Glauben die Innenbewohner vielleicht sogar dass die eigentliche Aussenwelt die Innenwelt ist? (wenn man mal ein wenig durchrechnet kommt man auf das Ergebnis dass für einen Innenweltbewohner die Außenseite wie ein hohles Zentrum in ihrem vermeintlichen Planeten erscheint)

      Wie sieht das Weltbild der Außenbewohner aus? Wenn da dieselben physikalischen Gesetze wie auf der Innenseite gelten sehen sie ja nicht die Gestalt ihrer Welt als eine Kugel sondern extrem verzerrt weil ja dummerweise das Zentrum des Universums um das sich alles krümmt unter ihnen liegt... also ein wenig wie das Licht auf einem Neutronenstern. So ein Außenweltbewohner sollte also theoretisch zum Beispiel alle 4 Außenseiten eines Hauses gleichzeitig sehen können, auch die ihm abgewandten Seiten...
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

      INDEX DER THREADS ZU LHANND
    • Es ist mir durchaus klar, dass die Welt so physikalisch ihre Unzulänglichkeiten hat xD Alles, was nicht passt, wird passend gemacht - indem ich einfach Axiome einfügen, die absolut und immer gelten - Es ist gut, Weltenschaffer zu sein :thumbup:
      Materie: Sowohl auf der Innen- wie der Aussenseite als dasselbe begreifbar - bleibt physikalisch unerklärt und unerklärlich, halt eines der Axiome des Weltenschöpfers ;) Auch ist die Reise von der Innen- auf die Aussenseite möglich.

      Die Bewohner der Innenseite hatten zumindest teilweise einmal das Wissen um ihren Standort im Universum, denn es war Teil einer beinahe vergessenen Schöpfungsgeschichte. Zur Zeit meiner Geschichten allerdings ist das Wissen darum nur noch sehr wenigen zugänglich. Tatsächlich gibt es viele, welche die Aussenwelt für die eigentliche Innenwelt halten.

      Grundsätzlich ist die Perzeption der Umwelt auf der Innen- und der Aussenseite dieselbe (ja, ich weiss...) Ich überlege mir grade mit einem guten Kollegen, der am CERN arbeitet ^^, ein paar physikalische Anpassungen, so mit supermassiven Schwarzen Löchern und anderen astronomischen Spezialitäten, anhand derer wir solche Phänomene zumindest in einem sehr begrenzen räumlichen Rahmen (z.B. für die Planetenoberfläche auf der Aussenseite, aber nicht das ganze äussere Universum) erklären können. Eine Möglichkeit wären z.B. zwei oder mehr schwarze Löcher in unmittelbarer Umgebung (dann aber die Frage: Was passiert mit derInnenwelt, wenn ein Aussenwelt-SL die Aussenwelt "frisst" oder umgekehrt?), evtl. böten sich auch Neutronensterne oder ähnliche Objekte an. Alles noch sehr vage und chaotisch derzeit ;)
    • Übergänge zwischen den Welten: Sollte es theoretisch nicht geben (hat mit der Schöpfungsgeschichte zu tun), praktisch gibt es sie aber immer wieder aus verschiedenen Gründen und jedesmal hat es Folgen, die eine Romanserie füllen :D Ne, im Ernst, es ist jedesmal eine "üble Angelegenheit" für die Bewohner beider Seiten.

      Tektonische Ereignisse gibt es, die basieren aber auf einer sehr speziellen Ausgangslage. Im Zentrum zwischen den Welten (also die "Mitte" zwischen den beiden Oberflächen) gibt es keine Schwerkraft und auch grössere Brocken schweben da z.T. recht unkontrolliert umher. Daher sind Erdbeben in Ferlon eher sehr kurz und heftig (ein bis zwei Stösse), wenn wieder zwei Blöcke ineinanderprallen oder gegen die "Kontinentalplatten" stossen. Das habe ich mir aber noch nicht abschliessend überlegt :) Ich bin mir aber schon jetzt relativ sicher, dass es dort drinnen auch eine sehr spezielle Welt geben soll ^^
    • Ich habe da gerade eine Idee.

      Wenn du zwischen diesen beiden Welten noch eine in deren Übergang basteln willst ..... du sagtest ja da sollen Felsbrockjen frei rum schwirren und für Erdstöße sorgen. Nimm die Felsbrocken und etablier darauf winzig kleine Gesellschaften und jedes Mal wenn sich Brocken treffen kann man für minimal kurze Zeit miteinander in Kontakt treten. Dürfte für sehr viel Kopfschmerzen bei den in der Mitte lebenden Wesen sorgen, sowie für Schwindel. Dann solltest du darauf achten, dass diese Felsbrocken irgendwie eine eigene Anziehungskraft besitzen, weil sonst würden die kleinen Wesen darauf ja runter purzeln oder aber du läßt sie in den Felsbrocken leben. Dann sollte man aber bei Zusammenstößen drauf achten das Felsbrockenstücke abbrechen können. Hmmm würde dazu führen, dass Familien zerrissen werden usw.

      Meine Idee ist noch ziemlich wirr, wie man sieht, aber ich habe tolles Kopfkino. Vieleicht sind diese Wesen dank ihrer Lebensweise auch so verrückt das sie Rollercoaster mögen würden.

      Achja noch ne Frage.

      Weshalb ist das ne üble Angelegenheit, wenn sich Aussenwelt und Innenwelt begegnet sind? Habe ich das oben irgendwo überlesen oder gibs dazu noch nichts schriftliches.
    • Oha, noch ne Hohlwelt^^

      Ich muss auch noch etwas sagen, was GARNICHT geht :D
      nämlich die Gravitation, so wie du sie beschrieben hast. Ist aber auch egal^^

      Gerion schrieb:

      Wissen die Bewohner der Innenseite dass sie in Wirklichkeit auf der Innenseite einer Hohlkugel wohnen und nicht auf einem Planeten? Glauben die Innenbewohner vielleicht sogar dass die eigentliche Aussenwelt die Innenwelt ist? (wenn man mal ein wenig durchrechnet kommt man auf das Ergebnis dass für einen Innenweltbewohner die Außenseite wie ein hohles Zentrum in ihrem vermeintlichen Planeten erscheint)

      das wollte ich auch gerade fragen. Es würde ja vor Allem so aussehen, als wären die leute auf der Innenseite auf einer Planetenoberfläche. Gäbe es denn außerhalb von Überlieferungen eine Möglichkeit, festzustellen, wie die Dinge wirklich sind? Auch: hätte man überhaupt die Möglichkeit, das schwarze Loch in der Mitte wahrzunehmen? Ich denke, es würde aussehen wie ein "ende des universums", also nach x metern richtung Himmel würde einfach gar nichts mehr kommen... (es würden ja nicht einmal die sonnen dahinter verschwinden, durch die Raumkrümmung würden sie ganz normal untergehen.

      Wie sieht das Weltbild der Außenbewohner aus? Wenn da dieselben physikalischen Gesetze wie auf der Innenseite gelten sehen sie ja nicht die Gestalt ihrer Welt als eine Kugel sondern extrem verzerrt weil ja dummerweise das Zentrum des Universums um das sich alles krümmt unter ihnen liegt... also ein wenig wie das Licht auf einem Neutronenstern. So ein Außenweltbewohner sollte also theoretisch zum Beispiel alle 4 Außenseiten eines Hauses gleichzeitig sehen können, auch die ihm abgewandten Seiten...

      Bist du sicher? Ich denke, es würde für sie so aussehen, als wären sie auf der Innenseite einer Hohlkugel, mit den Köpfen zum Mittelpunkt. Sie hätten dadurch vA keinen Horizont, sondern es würde für einen immer aussehen, als würde man in einer riesigen Schale stehen, deren Ränder irgendwo im Nebel verschwinden (da Atmosphäre begrenzte Sichtweite hat. Im Vakuum würde man immer die ganze "Innenwelt" auf einmal sehen), außerdem nochmal eine Himmelskuppel mit Wolken, Kontinenten, Meeren und solchen Dingen über sich. Wobei es darauf ankommt, wo überall Luft ist. Hm, wenn ichs mir recht überlege, sollte bei klarem Wetter schon die gesamte Kugel auf einmal sichtbar sein, sofern die Atmosphäre nur so irdische Dicke hat.


      kensen468 schrieb:


      Es ist mir durchaus klar, dass die Welt so physikalisch ihre Unzulänglichkeiten hat xD Alles, was nicht passt, wird passend gemacht - indem ich einfach Axiome einfügen, die absolut und immer gelten - Es ist gut, Weltenschaffer zu sein :thumbup:
      Materie: Sowohl auf der Innen- wie der Aussenseite als dasselbe begreifbar - bleibt physikalisch unerklärt und unerklärlich, halt eines der Axiome des Weltenschöpfers ;) Auch ist die Reise von der Innen- auf die Aussenseite möglich.

      Grundsätzlich ist die Perzeption der Umwelt auf der Innen- und der Aussenseite dieselbe (ja, ich weiss...)

      Doppelte Krümmung?
      Bin mir nicht sicher, ob du das so gemeint hast, wie ich es gerade verstanden habe, aber ich denke, da spricht nichts dagegen. Also, wenn in der Innenwelt alle Bewegungslinien gebogene Kurven sind, sie dann in der Mitte zu perfekten Kreisen werden, und auf der Außenseite sich wieder in die andere Richtung krümmen, sodass es schlussendlich keine Möglichkeit mehr gibt, festzustellen, was innen und was außen istm und beide glauben, sie wären außen :lol:

      Sonst zur Materie: Ich hatte mal eine Überlegung, wo atomlose Materie vorkam. Das hätte dann stattdessen "Morphische Felder", die im Grunde Energie in einer festen Form halten und ansonsten die Interaktion von uns bekannter atombasierter Materie simulieren :lol:
      Nebeneffekt davon wäre, dass du dinge wie schrumpfstrahlen haben kannst. Keine Ahnung ob es dir weiterhilft, ich wollte es nur mal gepostet haben :lol:

      Achja: was für ein Setting soll das denn überhaupt werden? Also, so vom Genre her eher Science Fiction, Fantasy, Steampunk, Lovecraft'scher Horror oder an was hast du dabei gedacht?
    • pra schrieb:

      Bist du sicher? Ich denke, es würde für sie so aussehen, als wären sie auf der Innenseite einer Hohlkugel, mit den Köpfen zum Mittelpunkt.
      Das wäre der Fall wenn die Krümmung des Lichtes in die andere Richtung laufen würde, also quasi zu einem Punkt irgendwo oberhalb der Welt. Tut er aber nicht, denn die Krümmung hat ja den Mittelpunkt unter ihnen... also in etwa dieselbe Lichtkrümmung wie sie auch auf einem superschweren Stern der Fall wäre (also Zentrum der Krümmung im Massezentrum, nur genau auf das Massezentrum gerichtete Strahlen laufen geradlinig)... oder hab ich jetzt einen Denkfehler
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • Also, der Reihe nach :D

      @Rash
      Die Idee gefällt mir und soweit du nichts dagegen hast, werde ich die noch irgendwo hineinverbasteln :D Bislang gibt es bereits Völker, die in dieser Gegend leben, vorwiegend siedeln die aber auf Ranken und Wurzeln der Oberflächen-Pflanzen, sowie auf Pilzen und anderen Gewächsen in den Höhlen "dort unten". Teilweise ist die Kruste so dünn, dass es Pflanzen gibt, die hindurchwachsen und auf beiden Seiten Blüten treiben - aufgrund der unterschiedlichen Lichtverhältnisse aber in völlig verschiedenen Farmen.

      @pra
      Gravitation

      Gra-was? :p Die Gravitiation ist derzeit auch meine Hauptsorge :-/ Ich habe noch keine Lösung dafür, muss ich ehrlich zugeben :D

      Gäbe es denn außerhalb von Überlieferungen eine Möglichkeit, festzustellen, wie die Dinge wirklich sind?

      Physikalisch - zumindest im direkten Umfeld der Aussenwelt - gibt es keine Möglichkeit, diese zu unterscheiden. Ich überlege mir aber derzeit, ob die Völker später (sehr viel später...) mal die Raumfahrt entdecken und was dann geschehen wird :-/
      Die Schwarzen Löcher sind nicht feststellbar. Direkte Nachbarschaft meint hier: vielleicht nur wenige hundert Billionen Kilometer Abstand statt vieler tausend :D

      Doppelte Krümmung

      So in der Art :) Das ist derzeit mein Ansatz. Massereiche Objekte sorgen dafür, dass auf beiden Welten die ungefähr gleiche Wahrnehmung herrscht. Aber eben, falls die mal die Raumfahrt entdecken, wird's interessant :D

      Setting

      90% Fantasy, möglicherweise wird es zu 10% einmal noch eine Science-Fiction-Version geben, allerdings kommen da die ganzen Gottheiten auch noch vor, das würde dann interessant :)

      @Gerion
      oder hab ich jetzt einen Denkfehler

      Ich denke, du hast da keinen Denkfehler drin :) Ich denke derzeit sogar darüber nach, dass das Schwarze Loch im Zentrum zusammen mit den Schwarzen Löcher auf der Aussenseite die ganze Welt im Gleichgewicht halten, dann kommen wir aber wieder zum Thema Gravitation... Da braucht's noch Denkarbeit... ^^

      So, das klärt hoffentlich eine weitere "Tranche" :D

      Grus
      Kensen
    • Ich muss aber ganz ehrlich sagen...

      Was bringt das ganze Hohlweltkonzept wenn es weder von den Bewohnern innen noch von den Bewohnern außen wahrgenommen werden kann und zudem bis auf eine Erwähnung in einer fast vollständig vergessenen Schöpfungsgeschichte auch noch total unbekannt ist?

      Außer einer kleinen Fußnote a la: "in Wirklichkeit ist es aber so" in OutWorld Texten (bzw. einer halbvergessenen Schöpfungsgeschichte irgendeiner esoterischen Randgruppe die ja nicht unbedingt geglaubt werden muss... oder wer glaubt bei uns an die Idee dass unsere Erde auf dem Rücken einer Schildkröte liegt?) hat das gesamte Konzept so wie es da steht ja auf die Welt, auf die Bewohner und auf die Geschichten die in der Welt spielen keinerlei Einfluss. Für die Bewohner ist die Welt ein ganz normaler Planet wie unserer auch und das Universum dehnt sich von ihnen weg nach außen aus, genau wie bei uns auch...

      De Facto könnte ich das gesamte Konzept wie es ist wegwerfen und durch eine "normale" innen hohle Welt ersetzen (in dem Fall muss ich einfach handwedeln warum man im Inneren auch Sterne sieht, aber das musst du ja auch) oder ich könnte die Außenwelt und die Innenwelt einfach untereinander austauschen, all das würde keinerlei Unterschied machen.

      Was ich meine: wozu überhaupt so ein kompliziertes, aber letztlich sinnloses Konzept? Sinnlos weil es so wie es dasteht keinerlei Auswirkungen auf die gebastelte Welt hat
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

      INDEX DER THREADS ZU LHANND
    • Was bringt das ganze Hohlweltkonzept wenn es weder von den Bewohnern innen noch von den Bewohnern außen wahrgenommen werden kann und zudem bis auf eine Erwähnung in einer fast vollständig vergessenen Schöpfungsgeschichte auch noch total unbekannt ist?

      Verdoppelter Raum + Ungewohntes Konzept = Freiticket für ISSO + Platzgewinn auf der Welt + Schöne Schemata / Querschnitte der Welt (zumindest gedankliche)
      ...wobei ich mir genau wie Gerion auch die Frage stelle, warum das Konzept derart überbordend kompliziert gemacht wird (siehe "= Freiticket für ISSO"), wenn es nichts erklärbarer macht und die Völker deiner Welt es nicht mitbekommen? Das Unerklärliche mag zwar reizvoll sein, aber der Reiz besteht eher in Wissenslücken als in einem komplexen esoterischen System.
    • Ich habe euch noch einige Infos vorenthalten ;)

      Der Status, aus dessen Warte ich die Welt bislang vorgestellt habe, ist vor dem Beginn der geschichtlich wichtigen Handlungen angesiedelt. Dort sind die Fakten über die Hohlgestalt der Welt lediglich mythologische Erzählung, eine "Öffnung", also ein "Zusammentreffen" der beiden Welten, hat seit der Schöpfung noch nicht stattgefunden, wird es aber im Verlauf der weiteren Geschichte. Die Hohlwelt selbst ist schlussendlich das wichtigste Element, um meine "Hekalogie" sinnvoll auflösen zu können ;)

      Viele der physikalischen Spielereien hingegen sind einfach aus Interesse entstanden. :)

      Gruss
      Kensen
    • Gerion schrieb:

      Was bringt das ganze Hohlweltkonzept wenn es weder von den Bewohnern innen noch von den Bewohnern außen wahrgenommen werden kann und zudem bis auf eine Erwähnung in einer fast vollständig vergessenen Schöpfungsgeschichte auch noch total unbekannt ist?

      dem muss ich mich allerdings anschließen. ist es schlussendlich noch eine "hohlwelt" im eigentlichem sinne? Es geht mir vA um den Begriff. Gut, es gibt auch keinen wirklichen Begriff für "zwei miteinander verbundene nichteuklidisch-verzerrte welten, wo jede von der jeweils andere aus aussieht wie eine hohlwelt" [IMG:http://pra.iplanet.at/filemgr/test/ugly.gif]


      auch dumme frage: was ist eine Hekalogie? :-/
    • Mir fiel grade der Begriff "Doppelhohlwelt" dafür ein.

      Ansonsten warte ich noch auf Völker, Kultur, usw. nachdem die Physik anscheinend jetzt mehr oder weniger fertig abgehandelt ist. ;) Interessant wär vielleicht, wie und ob die Kulturen sich anders entwickelt haben, weil es eine Hohlwelt ist...
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Tststs, da kann's einer kaum erwarten :D Doppelhohlwelt würde aber doch implizieren, dass es zwei Hohlwelten sind, oder nicht? Das stimmt dann eben auch wieder nicht :D Egal, ich denke mal ein wenig darüber nach :)
      Völker und Kulturen sind verlangt, dann sollt ihr Völker und Kulturen kriegen :p

      Völker zur Zeit der Schöpfung
      Je nach Schöpfungsmythos gab es verschiedene Völker zur Zeit der Schöpfung. Allen, bis auf einen, ist aber gemein, dass sie ein Volk von "Edlen" oder "Ältesten" nennen, welches vom Schöpfer zuerst geschaffen worden sei. Dabei handelt es sich um gottähnliche Wesen, deren Macht aber sehr beschränkt ist. Sie haben in den meisten Texten eine menschenähnliche Gestalt, in anderen vermischen sich tierische und menschliche Elemente, in einigen wenigen sind sie gestaltlose "Geistwesen". Sie dienen entweder der Schöpfung selbst, indem sie bestimmte Bereiche der Welt erschaffen, oder sie verwalten die Schöpfung als Stellvertreter des Schöpfers. Es gibt eine einzige Version des Schöpfungsmythos, wo diese "Edlen" nicht vorkommen und der Schöpfer die Welt direkt erschafft und betreut bzw. später die Menschen dazu einsetzt.

      Ebenfalls schon früh in der Schöpfungsgeschichte tauchen die Menschen auf. Je nach Version wurden sie entweder vom Schöpfer selbst nach seinem eigenen Abbild geschaffen, vom Schöpfer nach dem Abbild der "Edlen" oder von den "Edlen" nach ihrem oder des Schöpfers Abbild - es gibt da also kleinere Unstimmigkeiten ;) Die Hohlwelt existiert damals noch nicht, die Menschen und Tiere leben auf einer unendlich grossen Fläche, welche "die Gärten" (teilweise "der Garten") genannt wird oder einen konkreten Namen trägt (die Aufzählung würde zu lange dauern :D Ich habe bereits für fast jede Sprache eine passende Version). Ihr Kultur ist einfach. Man betreibt Ackerbau, geht auf die Jagd (es gibt keinen Tod in diesen Gärten, was gegessen wird, wächst einfach wieder bzw. wird wiedergeboten) und verehrt den Schöpfer. Mit den "Edlen" steht man ebenfalls in Kontakt (zumindest, sofern der Mythos solche vorsieht), sie wandeln je nach Mythos unter den Menschen, schweben über ihnen und kommunizieren auf verschiedene Arten und Weisen. So lehrt die "Edle des Windes" die Menschen Sprache und Gesang in einigen der Mythen, damit sie sich mit den Edlen und dem Schöpger besser unterhalten können.

      Es ist schwierig, die Völker und Kulturen der Schöpfungszeit im Detail darzustellen, weil es eine grosse Zahl verschiedener Texte zu diesen Geschichten gibt. Die Menschen selbst wissen wenig über jene Zeit, es gibt aber viele Geschichte über die Spaltung von Menschen (die sich selbst als "Maren" bezeichneten) und den Maren (die sich eben auch "Maren" nennen..."). Kurz nach dieser Spaltung der Völker (auf, die ich ggf. später noch näher eingehe) traten dann die Ereignisse ein, welche zur Formung der Hohlwelt führten. als Folge davon entwickelten sich dann zwei grosse "Stämme" (im biologischen Sinne) jeder Art, nämlich ein "Aussenwelt-Stamm" und ein "Innenwelt-Stamm".

      Ich lasse das mal so stehen, zu lange Posts schrecken den Leser ab ;)

      Gruss
      Kensen
    • Dann war deine Hohlwelt ursprünglich mal ein Garten Eden? An der Stelle wo du schreibst, dass etwas einfach nachwächst usw. mußte ich ans Schlarafenland denken. genauer gesagt an die große Mauer aus Brei durch die man sich durch essen mußte und die sich immer wieder began zu schliessen sobald man auf hörte :lol:

      Hast du bereits solche mytischen geschichten die in sich etwas erzählen? Alos zum Beispiel die Schöpfungsgeschichten an sich? So eine Sammlung an Sagen und Erzählungen finde ich immer sehr fein. Aber am meisten bin ich nun gespannt wie sich die Innenwelt entwickelte/formte. Müssen ja irrsinnig mächtige ereignisse gewesen sein. War die Welt bis zur Existenz der Hohlwelt denn innen fest und ausgefüllt?
    • War die Welt bis zur Existenz der Hohlwelt denn innen fest und ausgefüllt

      Nein, sie war einfach nur flach. Da gab es eine Oberseite, mit dem Garten drauf und eine Unterseite ohne irgendetwas. Unterhalb der Gärten gab es aber noch ein Flussdelta. Die Pflanzen und Wesen im Garten wurden durch zwei riesige Ströme getränkt, welche sich darunter wieder sammelten und von dort durch einen der Edlen wieder zur Quelle geschleppt wurden. Das sind dann aber Details aus den Schöpfungsmythen, die man sich selbst aneignen soll, wenn die Texte dann mal endlich öffentlich sind ;)

      Hast du bereits solche mytischen geschichten die in sich etwas erzählen

      Hunderte ;) Ich bin verzweifelt dabei, alles irgendwie festzuhalten, bevor ich es vergesse :-/ Es gibt mittlerweile sieben Versionen des Schöpfungsmythos'. Auch dort gibt es eine "richtige", doch lasse ich bewusst offen, welche das ist. Man kann es aus der Beschaffenheit der Welt schliesslich ableiten, aber man muss sich intensiver mit den alten Texten auseinandersetzen. Fieserweise werden viele davon in ihrer Originalsprache mit Originalschrift veröffentlich :D Vielleicht stlle ich bald einmal ein Beispiel ein hier, damit man eine Vorstellung hat, worum es da so geht :)

      Schlarafenland

      Dessen Idee wiederum auf einem konsequenten Weiterdenken der Garten-Eden-Situation beruht ;) Ja, ich habe mich da durchaus fleissigst bedient, aber halt doch alles irgendwie umgebastelt und neu verwurstet :)

      "Weiterentwicklung" zur Hohlwelt
      Es begab sich dann, dass einer der Edlen eine Menschenfrau verführte und mit ihr die bereits erwähnten "Maren" zeugte - in anderen Versionen des Mythos verführte eine Edle einen Menschenmann - auch davon existieren viele Versionen. Auf jeden Fall entstanden daraus die Maren und die ganze Aktion zog den Zorn des Schöpfers auf sich. Zusammen mit dem menschlichen Erzeuger (Mann oder Frau, je nach Version), mussten diese dann die Gärten verlassen und in das besagte Flussdelta darunter ziehen. Da's dann dunkel ist und den schöpfer Mitleid ergriff, wurden dann Sonnen und Monde erschaffen (noch eine andere Geschichte, die ich hier [noch] nicht ausführe :D).
      Der Verführer bzw. die Verführerin aus den Reihen der Edlen (je nach Version) verging sich dann noch einmal gegen den Schöpfer und wurde dann ebenfalls verbannt. Da er aber die Grenze zwischen dem Flussdelta und den Gärten überschreiten konnte, musste der Schöpfer ihn gänzlich aus der Welt verbannen (na, da zeichnet sich doch schon was ab...).

      Scheuen wir mal, ob das einer weiterführen kann :D Sonst gebe ich dann halt die Lösung selbst bekannt ^^

      Gruss
      Kensen
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